M1: Apples ARM-Prozessor für den Mac ist da

| 20:26 Uhr | 1 Kommentar

Getreu dem offiziellen Motto „One more thing“ hat Apple auf seiner November-Keynote die wahrscheinlich letzten großen Veröffentlichungen für dieses Jahr angekündigt. Nachdem wir in den letzten Wochen bereits neue iPhones, iPads und Apple Watch Modelle erlebt haben, stand am heutigen Abend die Mac-Familie im Rampenlicht.

Fotocredit: Apple

Apple stellt neuen ARM-Chip für Macs vor

Bereits im Juni kündigte Apple zur WWDC an, dass man Intel den Rücken kehren und zukünftig auf Apple Silicon setzen wird. Die neuen Apple Silicon Macs verwenden Apple-Chips, die dem Design der iPhone und iPad Chips ähneln. Apple schnürt mit dem neuen Mac-SoC (System-on-a-Chip) ein Paket zusammen, dass Technologien wie Hauptprozessor (CPU), Grafikprozessor (GPU), neuronaler Prozessor (NPU), Secure Enclave und mehr beinhaltet. Der erste Mac-SoC trägt den Namen M1. Hierbei handelt es sich laut Apple um einen unglaublich schnellen und stromsparenden Prozessor. Wie der A14, wird auch der M1 in 5-nm-Verfahren gefertigt. Somit enthält er mehr Transistoren als jeder andere Apple-Chip zuvor. Um genau zu sein 16 Milliarden.

CPU

Der M1 hat eine 8-Core CPU, die aus vier Kernen mit hoher Leistung und vier Kernen mit hoher Effizienz besteht. Bei dem High-Performance-Kernen des M1 soll es sich um die schnellsten Prozessorkerne der Welt handeln. So sind die neuen Macs zu Höchstleistungen in der Lage. Während sich die High-Performance-Kerne um die wichtigen Aufgaben kümmern, widmen sich die Power-Efficiency-Kerne hauptsächlich den Hintergrundaufgaben. Der M1 verfügt jeweils über vier High-Performance-Kerne und vier Power-Efficiency-Kerne.

Während der M1 neue Geschwindigkeitsrekorde brechen soll, bietet er die beste Performance pro Watt in der gesamten Computer-Industrie. Beeindruckend: Im Vergleich zu den vorherigen Intel-Prozessoren hat sich die Performance pro Watt verdreifacht.

GPU

Der M1 hat die fortschrittlichste Apple GPU. Sie profitiert von jahrelangen Analysen von Mac Anwendungen, darunter Apps für alltägliche Aufgaben und komplexe Arbeitsabläufe in Pro Apps. Mit bis zu acht leistungsstarken Kernen, die fast 25.000 Threads gleichzeitig ausführen können, erledigt die GPU extrem anspruchsvolle Aufgaben ganz einfach – von der nahtlosen Wiedergabe mehrerer 4K Videostreams bis zum Rendern komplexer 3D Szenen. Mit einem Durchsatz von 2,6 TeraFLOPS hat der M1 die weltweit schnellste integrierte Grafik in einem Computer.

Neural Engine

Mit an Bord ist auch eine Neural Engine mit 16 Kernen. Die Einheit kümmert sich um alle Aufgaben, die mit maschinellen Lernen zusammenhängen. Maschinelles Lernen ist ein Oberbegriff für die künstliche Generierung von Wissen aus Erfahrung. Unser elektronischer Alltag ist mittlerweile voll von Anwendungen, die auf dem maschinellen Lernen basieren. Angefangen bei Siri, über anspruchsvolle Lernalgorithmen, bis hin zu innovativen Energiesparfunktionen, dreht sich bei Apple alles um maschinelles Lernen.

Mit der Apple 16‑Core Architektur, die 11 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen kann, ermöglicht die Neural Engine im M1 eine bis zu 15-mal schnellere Performance für maschinelles Lernen.

Und natürlich wird der neue Apple M1 Chip perfekt mit macOS Big Sur zusammenarbeiten. Der Umstieg soll hierbei problemlos sein. So soll es eine App-Version für beide Plattformen geben. Das heißt, man muss sich keine Sorgen machen, die richtige App für die eigene Plattform zu finden.

Weitere innovative Technologien im M1

  • Der neueste Apple Bildsignalprozessor (ISP) für höhere Videoqualität mit besserer Rauschunterdrückung, größerem Dynamikbereich und verbessertem automatischen Weißabgleich.
  • Die neueste Secure Enclave für erstklassige Sicherheit.
  • Ein extrem leistungsstarker Speichercontroller mit AES Verschlüsselungshardware für schnellere und sicherere SSD Performance.
  • Hocheffiziente Engines zum Codieren und Decodieren von Medien mit niedrigem Energieverbrauch bei hoher Performance und längerer Batterielaufzeit.
  • Ein von Apple entwickelter Thunderbolt Controller mit Unterstützung für USB 4, Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 40 Gbit/s und Kompatibilität mit mehr Peripheriegeräten als je zuvor.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Gast

    Brutal was die in so ein kleines Ding bekommen.
    Hammer Performance , mal sehen was in der Powermaschinen
    kommt , ein M2 oder mit einem X oder T . ( die nächste Runde
    hat schon mal 12 statt 8 Kerne )

    10. Nov 2020 | 21:08 Uhr | Kommentieren

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