Tim Cook spricht über Apples Fokus auf die Gesundheit, Fitness+, die Apple Watch und mehr

| 18:11 Uhr | 0 Kommentare

Apple CEO Tim Cook nahm kürzlich am Outside Podcast teil, um ausführlich über eine breite Palette von Themen zu sprechen, darunter Apples Engagement im Gesundheitsbereich und wie sich ein Chef eines 2-Billionen-Dollar-Unternehmens entspannt. Das vollständige Interview zum Reinhören findet ihr bei Outside Online und bei Apple Podcasts.

Fotocredit: Apple

Spaziergänge und Aktivitätsringe

Bei all dem Engagement für die Gesundheit der Kunden wäre es doch interessant zu wissen, wie Tim Cook für sein eigenes Wohlbefinden sorgt. Auf die Frage hin erklärt er, dass ausgiebige Spaziergänge in der Natur ganz oben auf der Liste stehen. Cook weiß natürlich auch die Vorteile der Apple Watch zu schätzen und nutzt Funktionen wie die Aktivitätsringe, um sich zu motivieren:

„Es gibt keine bessere Meditation als einen Spaziergang in der Natur. Für mich ist es die ultimative Meditation. Die Natur inspiriert mich wirklich und motiviert mich, so wie es auch der Großteil der Menschen hier tut. Wenn Sie in unsere Büros gehen, finden Sie Konferenzräume vor, die nach Nationalparks benannt sind. Ich bin gleich um die Ecke vom Grand-Canyon-Raum. […]

Die Idee, diese Ringe [auf der Apple Watch] zu schließen, ist ein Motivator. Wir alle wissen intuitiv, und jetzt mit der Forschung, dass körperliche Aktivität und Bewegung ein wichtiger Teil der Lebensqualität ist. Das wünsche ich mir wirklich für mich. Und da die Watch mich motiviert, kann ich so ziemlich jedes Training wählen, das der Menschheit bekannt ist.“

Neue Ziele mit Fitness+

Dieses Jahr wird Apple mit Fitness+ den Gesundheitsgedanken des Unternehmens sogar noch ausweiten. Das neue Apple Fitness-Abo nutzt auf intelligente Weise Metriken von der Apple Watch, die Benutzer direkt auf ihrem iPhone, iPad oder Apple TV visualisieren können. Das ermöglicht laut Cook ein einzigartiges personalisiertes Trainingserlebnis:

„Wir haben auch Fitness+ im Angebot. Es ermöglicht eine umfassende Professionalisierung des persönlichen Trainings, so dass die Menschen Zugang zu einigen der besten Trainer der Welt haben. Wir hatten schon Workouts auf der Watch. Aber Sie mussten sich diese selbst ausarbeiten. Jetzt arbeiten wir das aus, indem wir Ihnen bei der Erstellung helfen und Sie bei der Erkundung unterstützen. Hoffentlich bringen wir die Leute dazu, aus ihrem Genre auszubrechen und sich andere alternative Dinge anzusehen, weil sie das so einfach tun können. Vielleicht erweitern sie ihr Universum ein wenig.“

Wenn Gadgets Leben retten

Neben all den Bewegungs- und Fitness-Programmen hat Apple nicht Gesundheitsfunktionen wie die Überwachung der Herzfrequenz oder die EKG-App aus den Augen verloren und hat mit der Blutsauerstoff-Messung sogar eine weitere Smartwatch-Innovation eingeführt. Die vielen positiven Rückmeldungen, die berichten, dass die Apple Watch ein wichtiger Faktor bei der Entdeckung einer lebensgefährlichen Herzerkrankung war, sind hierbei die größte Bestätigung für Cook:

„Wir hielten es für eine großartige Idee, das Herz kontinuierlich zu überwachen. Was wir nicht vorhergesagt haben, war, dass die Leute uns sagten: „Ich würde [ohne die Apple Watch] nicht mehr hier sein.“

Nach den ersten Rückmeldungen wurde mir klar, dass da etwas ist. Und man fängt an, an der Schnur weiter zu ziehen. Das führte zu AFib. Es führte zu einem EKG. […] All diese Dinge dienen dem Kunden, damit er seine Gesundheit auf eine Art und Weise in die eigene Hand nehmen kann, wie es ihm in der Vergangenheit nicht möglich war.

Ich glaube wirklich, dass, wenn man in die Zukunft schaut und zurückblickt, um zu fragen: „Was war Apples größter Beitrag?“, dann wird es im Wellness- und Gesundheitsbereich sein.“

Die Zukunft der Apple Watch

Auf die Frage nach der Zukunft der Apple Watch gibt Cook zu bedenken, dass sich Apple mit dem Gerät noch „im Anfangsstadium“ befinden würde und merkt an, dass das Unternehmen in seinen Forschungslabors „überwältigende“ Funktionen testet, obwohl nicht alles das Licht der Welt erblicken wird. „Denken Sie über die Anzahl der Sensoren in Ihrem Auto nach“, deutet Cook an und fügt hinzu: „dabei ist Ihr Körper wahrscheinlich viel wichtiger als Ihr Auto“.

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