Apple vs. Fortnite: Jetzt klagt Epic Games auch in Großbritannien

| 14:05 Uhr | 1 Kommentar

Seit Monaten befinden sich Epic Games und Apple nun schon im Schlagabtausch. Der Hersteller aus Cupertino hatte Epics Fortnite aufgrund von Verstößen gegen die Richtlinien aus dem App Store geschmissen. Epic reagierte mit einer Klage in den USA. Was als Streit in den Vereinigten Staaten begann, hat nun auch seinen Weg nach Großbritannien gefunden.

Epic Games weitet seinen Rechtsstreit aus

Laut Bloomberg hat Epic Games seinen Rechtsstreit gegen Apple und Google auf Großbritannien ausgeweitet. Genauer gesagt, hat das Unternehmen eine Beschwerde beim britischen Competition Appeal Tribunal eingereicht. Epics Argument ist hier, dass Apples und Googles Entscheidungen, das populäre Spiel Fortnite aus ihren digitalen Shops zu entfernen, unrechtmäßig war.

Im August führte Epic in seinem beliebten Spiel Fortnite ein neues Direktzahlungssystem ein, um die 30-prozentige Gebühr von Apple und Google zu umgehen. Apple warf Fortnite wegen Verstoßes gegen seine Regeln aus dem App Store. Epic antwortete mit einer Klage und der Behauptung, Apple habe gegen das Kartellrecht verstoßen. Bei Googles Play Store sah es ähnlich aus, wenn auch Epic hier weniger die Werbetrommel rührt.

In der jüngsten Klage erhebt Epic drei Vorwürfe wegen wettbewerbswidriger Praktiken: Apple betreibt den einzigen Kanal für den Vertrieb von iOS-Apps; Apple nutzt seine marktbeherrschende Stellung, um „unfaire Preise“ für den Vertrieb zu verlangen; und Apples Reaktion auf Epics Einführung eines „Preiswettbewerbs“.

Ähnliche Argumente von Epic haben in den USA schon nicht funktioniert. Hier beantragte Epic eine einstweilige Verfügung, um Fortnite im App Store zu behalten, wurde aber abgelehnt, weil die Entfernung durch Epics Handeln verursacht wurde und hätte rückgängig gemacht werden können, wenn der Entwickler die Regeln des App Store befolgt hätte.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Gast1

    Wann haut dem CEO von Epic endlich mal jemand auf die Finger.

    15. Jan 2021 | 14:56 Uhr | Kommentieren

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