Google äußert sich zu Anti-Tracking-Maßnahmen in iOS 14

| 18:38 Uhr | 0 Kommentare

Lange wird es nicht mehr dauern, bis Apple seine Anti-Tracking-Maßnahmen in iOS 14 scharf schalten wird. Dann verlangt der Hersteller aus Cupertino von seinen Entwicklern, dass diese ihre Nutzer um Erlaubnis bitten, um ihre zufällige Werbekennung (kurz: „IDFA“) zu sammeln, mit der Werbetreibende personalisierte Anzeigen schalten und deren Effektivität verfolgen können. Nun hat sich Google erstmals zur Thematik geäußert.

Google äußert sich zu Anti-Tracking-Maßnahmen in iOS 14

Nachdem sich bereits Facebook ausgiebig zu den kommenden Anti-Tracking-Maßnahmen von iOS 14 zu Wort gemeldet hat, äußert sich nun auch erstmals Google. Facebook hat große Sorge, dass sich die Maßnahmen massiv auf ihr Werbegeschäft auswirken. Ähnlich sieht es auch Google.

Als Reaktion auf die bevorstehende Änderung gab Google heute bekannt, dass das Sammeln von IDFAs für die „Handvoll“ seiner iOS-Apps, die sie derzeit für Werbezwecke verwenden, eingestellt wird, sobald die neue Richtlinie von Apple in Kraft tritt. Infolgedessen muss Google die Eingabeaufforderung für die Tracking-Berechtigung von Apple in seinen iOS-Apps nicht anzeigen.

In einem Blogbeitrag scheint Google, dass App-Entwickler nach Inkrafttreten der neuen Richtlinie von Apple möglicherweise einen erheblichen Einfluss auf ihre Google-Werbeeinnahmen innerhalb von iOS erleben.

Die App Tracking Transparenz (ATT) -Änderungen von Apple verringern die Sichtbarkeit wichtiger Kennzahlen, die zeigen, wie Anzeigen zu Conversions führen (z. B. App-Installationen und Verkäufe), und wirken sich darauf aus, wie Werbetreibende Anzeigenimpressionen bewerten und auf diese bieten. Daher können App-Publisher nach Inkrafttreten der ATT-Richtlinien von Apple erhebliche Auswirkungen auf ihre Google-Werbeeinnahmen unter iOS feststellen. Um die Monetarisierungsraten für iOS zu verbessern, empfehlen wir Entwicklern, ein Upgrade auf Version 7.64 des Google Mobile Ads SDK durchzuführen, um neue Funktionen wie die Unterstützung von SKAdNetwork zu erhalten.

Seit Anfang Dezember verlangt Apple zudem von seinen Entwicklern, dass diese für angebotene Apps ein „Datenschutzetikett“ ausweisen, damit Anwender nachvollziehen können, welche Daten gesammelt werden. Seitdem hat Google keine seiner iOS-Apps aktualisiert. In dem aktuellen Blogbeitrag heißt es zudem, dass Google hart daran arbeitet, die Richtlinien von Apple zu verstehen und einzuhalten. Anschließend wird man entsprechende Datenschutzetiketten zur Verfügung stellen. Dies betrifft unter anderem die Google-App, YouTube, Google Mail, Chrome und andere.

Kategorie: Apple

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