Microsoft Authenticator erhält plattformübergreifende Autofill-Funktion für Passwörter

| 8:33 Uhr | 0 Kommentare

Nachdem Microsoft am vergangenen Donnerstag ein Update für seine iOS- und Android-App des hauseigenen Authenticator veröffentlicht hatte, erklärt das Unternehmen nun welche Neuerungen es in Version 6.5.27 gibt, darunter eine Erweiterung der Autofill-Funktion für Passwörter.

Fotocredit: Microsoft

Microsoft Authenticator als Passwortmanager

Während Microsoft im App Store lediglich von „neuen Features, Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen“ spricht, geht das Unternehmen nun in einem Blogpost näher auf die Neuerungen des Microsoft Authenticator ein. Vor allem die Erweiterung der Autofill-Funktion erhält hierbei eine besondere Aufmerksamkeit.

Schon länger besitzt der Microsoft Authenticator die Möglichkeit, die Passwörter von Nutzern zu spei­chern und bei Bedarf wieder bereitzustellen. Im Zuge des Updates der iOS- und Android-App sollen die Kennwörter nun auch platt­form­über­grei­fend synchronisiert werden.

‎Microsoft Authenticator
‎Microsoft Authenticator
Entwickler: Microsoft Corporation
Preis: Kostenlos

Microsofts Autofill ähnelt vom Konzept her dem iCloud-Schlüsselbund und vielen anderen Passwortmanagern. Auch Microsofts Lösung speichert Account-Anmeldeinformationen für verschiedene Webseiten sowie Dienste und fügt diese bei Bedarf am richtigen Ort automatisch ein. Zudem können die Daten nachträglich eingesehen und bearbeitet werden. Die Funktion lässt sich auch auf Mac- und Windows-Systemen nutzen.

Einmal eingerichtet, werden Passwörter, die über den Microsoft Edge-Browser im Microsoft-Konto gespeichert wurden, automatisch mit der App synchronisiert. Für Mac-Nutzer können die neuen Funktionen des Microsoft-Kontos über die Browser-Erweiterung „Microsoft AutoAusfüllen“ genutzt werden. Die Erweiterung, die im Chrome Web Store erhältlich ist, füllt automatisch die Anmeldedaten des Kontos in den Browsern Google Chrome und Microsoft Edge aus. Für Safari gibt es noch keine Erweiterung.

Microsofts Vorstoß auf iOS und Mac spiegelt einen ähnlichen Versuch von Apple wider, allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Am vergangenen Montag wurde ein Update für iCloud für Windows veröffentlicht, das iCloud-Passwörter auf Windows-Systemen in Chrome zur Verfügung stellt. Allerdings zog Apple das Update innerhalb weniger Stunden nach der Veröffentlichung zurück, nachdem Nutzer von einer Störung der Zwei-Faktor-Authentifizierung berichtet hatten.

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