Intel startet Kampagne gegen M1-Macs

| 8:55 Uhr | 4 Kommentare

Im Laufe des vergangenen Jahres kündigte Apple an, dass man Intel den Rücken kehren und zukünftig auf Apple Silicon setzen wird. Im November kamen die ersten M1-Macs in Form des MacBook Air, 13 Zoll MacBook Pro und Mac mini auf den Markt. Die selbst entwickelten Apple Chips haben ein überwältigendes Feedback erhalten. Die M1-Chips sind nicht nur leistungsstark, sondern auch energieeffizient. Nun hat Intel eine Werbekampagne gegen M1-Macs gestartet, da sich das Unternehmen von Apple Silicon augenscheinlich „bedroht“ fühlt.

Fotocredit: Apple

Intel startet Kampagne gegen M1-Macs

Intel feuert gegen Apple und die M1-Chips. So hat der Chip-Hersteller auf Twitter mehrere Anzeigen geschaltet, die die „Mängel“ der Apple Silicon Chips hervorheben soll. So weist eine Anzeige auf die Spielmöglichkeiten mit Intel-Chips an. Intel erwähnt Rocket League, ein Spiel, welches nicht für den Mac zur Verfügung steht.

Eine weitere Anzeige verweist auf das Fehlen eines Touchscreen bei einem Mac hin. Es heißt, dass nur ein PC einen Tablet-Modus, einen Touchscreen und eine Stiftfunktion in nur einem Gerät verbindet. Die Tweets verlinken ein Video von YouTuber Jon Rettinger, in dem Notebooks mit Intel-Chips vorgeführt und mit M1-Macs vergleichen werden. Das Video ist von Intel gesponsored.

Bereits Anfang dieser Woche hatte Intel ein paar Benchmarks veröffentlicht, die beweisen sollen, dass Intels Prozessoren der 11. Generation besser sind als die M1-Chips. Die Benchmarks wurden jedoch für Intel-Geräte entwickelt und von Apple-Kolumnisten Jason Snell als M1-unfreundlich bezeichnet.

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Klappern gehört zum Handwerk. Von daher ist es durchaus normal, dass sich Intel positioniert und versucht, die eigenen Prozessoren im Vergleich zu den M1-Chips ins rechte Licht zu rücken. Wir gehen davon aus, dass dies erst der Anfang einer Kampagne ist, die uns in den nächsten Wochen und Monaten noch begleiten wird. Apples Plan sieht es vor, innerhalb von zwei Jahren komplett von Intel auf Apple Silicon umzusteigen. Der M1-Chips ist erst der Anfang und besonders spannend dürften die kommenden High-End-Chips sein, die Apple beispielsweise beim 16 Zoll MacBook Pro verbauen wird.

Kategorie: Apple

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4 Kommentare

  • Maurice

    🤣🤣🤣

    Angriff ist die beste Verteidigung. Man merkt, dass Apple schon mit ihrem ersten eigenen Desktop-Prozessor (M1) ordentlich Existenzängste schüren. Ich meine, Intel muss ja nur mal schauen, was aus PPC geworden ist, nachdem die Macs von PowerPC auf Intel gewechselt sind.

    Klar wird Intel nicht in der Versenkung verschwinden, aber nun müssen die sich mal wieder ordentlich anstrengen – Apple als Kunde in a absehbarer Zeit weg. ARM weiter auf dem Vormarsch 🙈

    12. Feb 2021 | 9:12 Uhr | Kommentieren
  • DerGeist

    Schade, dass man diesen Weg gehen will, statt sich eher um die eigenen Chips zu kümmern.
    Ein Vergleich im Notebook-Sektor zw. Intel und AMD (Ryzen 9) Prozessoren zeigt, dass AMD da auch an Intel vorbei zieht, nachdem AMD sich aus den Tiefen wieder nach oben gearbeitet hat.

    12. Feb 2021 | 9:18 Uhr | Kommentieren
  • Gast1

    10 , 7 und 5 nm funktioniert eben nicht bei Intel und man kann jetzt schon
    abschätzen was passiert wenn der M1+ oder M2 oder ….. kommt , Apple
    rennt an Intel vorbei . Das wäre jetzt kein Beinbruch aber da ist ja noch AMD.
    Die werden auch immer besser und Aktionären dürfte das nicht gefallen.
    Das Intel jetzt mit Verunklimpfung und Häme in Presse und TV kommt
    zeigt nur wie verzweifelt Intel ist…..zu Recht .
    Das mit den Spielen wird sich schnell ändern wenn die großen Gaminghäuser
    sich erst mal auf Apple eingeschossen haben .

    12. Feb 2021 | 9:55 Uhr | Kommentieren
  • Magic

    ich verstehe nicht, was sie sich von diesen „Anzeigen“ versprechen. Die meisten Leute erkundigen sich selber und werden feststellen das Intel auf dem absteigenden Ast ist. Dann geht es entweder zu AMD oder eben zu Apple…. da wird aus Verzweiflung eine Marketingkampagne aufgezogen anstatt die eigenen Produkte zu verbessern.

    Bei Apple wird man vor lachen kaum mehr zu Besinnung kommen.

    12. Feb 2021 | 18:02 Uhr | Kommentieren

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