iOS 14.5: Apple aktualisiert Abo-Fenster mit klareren Preisinformationen

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In der Vergangenheit verschärfte sich die Kritik, dass Apple tatenlos zusehe, wie Nutzer im App Store in Abo-Fallen laufen. Daraufhin verlangte Apple, dass Entwickler klarer kommunizieren müssen, wie hoch die fortlaufenden Kosten einer App ausfallen. Nun hat der Entwickler hinter „Launch Center Pro“, David Barnard, darauf hingewiesen, dass Apple in der neuesten Beta von iOS 14.5 begonnen hat, einige weitere Änderungen vorzunehmen, um das Erlebnis weiterhin zu verbessern.

Fotocredit: Apple

Abo-Fenster mit klareren Preisinformationen

Die Änderung im Abo-Fenster einer App ist eher subtil, legt aber den Fokus viel mehr darauf, wie viel eine App kostet. So wird unter anderem die Größe des Textes und die Formatierung angepasst. Die Preisinformation und das Abrechnungsintervall stehen nun mehr im Vordergrund. Apple hebt zudem hervor, dass es sich hier um eine Zahlung handelt, indem das Fenster mit „Pay“ betitelt wird, anstatt wie zuvor mit „App Store“.

Der Grund für diese Änderung könnten die jüngsten Berichte über betrügerische Apps im App Store sein, die den Nutzern überhöhte Abo-Kosten für sehr wenig Funktionen berechnen und sich darauf verlassen, dass die Nutzer den Preis nicht bemerken oder vergessen, nach einer kostenlosen Testphase zu kündigen.

Im Grunde verbieten die App Store Richtlinien schon länger, dass Apps einen überzogenen Preis verlangen. So erklärt Apple unter anderem im Regelwerk, dass keine Apps und In-App-Käufe angenommen werden, „die eindeutig Abzocke sind“. Mittlerweile kontrolliert Apple verstärkt diese Vorgabe und weist Apps ab, die unter Verdacht stehen irrational hohe Abo-Gebühren zu verlangen.

In einem Tweet hat Barnard die iOS 14.5 Beta 2 (links) mit iOS 14.4 (rechts) gegenübergestellt:

Kategorie: App Store

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