Tim Cook spricht auf Aktionärsversammlung über Apples Umweltziele, innovative Produkte und neue Rekorde

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Apple hat sein jährliches Aktionärstreffen abgehalten, diesmal aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie komplett virtuell. Während der Veranstaltung stellte sich Apple-CEO Tim Cook den Fragen der Investoren zu Themen wie der Reaktion des Unternehmens auf die Pandemie, möglichen Regulierungen für den App Store und mehr.

Neue Rekorde für Apple

Während seiner Eröffnungsrede ging Tim Cook auf die Leistungen von Apple im Jahr 2020 ein. Dazu gehörten Apples rekordverdächtiges Weihnachtsquartal, das iPhone 12 Lineup, die M1 Mac Reihe, die Preisnominierungen für Apple TV+ und der Fokus des Unternehmens auf den Datenschutz. Zudem seien die AirPods Max „bei Rezensenten und Nutzern gleichermaßen sehr beliebt“. Der HomePod mini wurde als „ein weiterer Hit“ in der Weihnachtszeit beschrieben.

Cook sagte, dass Apple im Laufe der letzten sechs Jahre fast 100 Unternehmen übernommen hat. „Wir haben keine Scheu, uns Akquisitionen jeder Größe anzusehen“, bestätigte Cook. „Der Fokus liegt jedoch auf kleinen, innovativen Unternehmen, die unsere Produkte ergänzen und sie vorantreiben.“

Innovative Produkte

Tim Cook sagte den Aktionären, dass das Jahr 2020 eine Periode produktiver Innovation war. „Apple stellt die besten, nützlichsten, innovativsten und vertrauenswürdigsten Produkte her, die es gibt, und in diesem Jahr haben wir diese Mission auf eine neue Ebene gebracht“, erklärte Cook.

Apples CEO verzichtete darauf, konkrete Details zu kommenden Produkten zu nennen, sagte aber, dass „aufregende Dinge für das iPhone“ und „großartige Dinge für das Computergeschäft“ bevorstünden. Apple arbeitet an neuen iPhone 13 Modellen, außerdem gibt es Gerüchte über überarbeitete und neu gestaltete iMacs sowie MacBook Pro Modelle, die mit noch leistungsfähigeren Apple Silicon Chips ausgestattet sein werden.

Apples Umweltziele

Zum Thema Umwelt sagte Cook, dass Apple auf dem besten Weg sei, sein „bisher ehrgeizigstes Ziel“ zu erreichen, das darin besteht, bis 2030 in der gesamten Lieferkette klimaneutral zu sein. Apple selbst ist bereits klimaneutral, was die weltweiten Emissionen des Unternehmens betrifft.

Wie Apple bereits im Juli letzten Jahres bekannt gegeben hat, plant das Unternehmen, seine gesamte CO2 Bilanz 20 Jahre früher, als es die IPCC-Ziele vorsehen, auf null zu reduzieren. Damit Apple bis 2030 über alle seine Tätigkeitsbereiche hinweg klimaneutral werden kann, müssen auch Partner und die Produkte nachhaltiger werden. Apple strebt an, in Zukunft alle seine Produkte herzustellen, ohne der Erde etwas zu entnehmen.

Der App Store und die Marktmacht

Bei der Beantwortung von Aktionärsfragen widmete sich Cook auch den Kartellverfahren gegen den App Store. Die Kläger werfen Apple vor, mit dem App Store ein Monopol geschaffen zu haben, indem er den Nutzern seiner Produkte verweigert, Apps anderswo zu kaufen. Cook erklärte diesbezüglich:

„In etwas mehr als einem Jahrzehnt hat der App Store eine Software-Revolution für Nutzer und ein Wirtschaftswunder für Millionen von Unternehmern, Kreativen, kleinen Unternehmen und erfolgreichen größeren Entwicklern gebracht. Unser Fokus liegt nun darauf, den Erfolg des App Store-Ökosystems fortzuführen und es durch Bemühungen wie das App Store Small Business Program noch stärker zu machen.

Apple hat in keinem Markt, in dem wir konkurrieren, eine dominante Position. In keiner Produktkategorie, in keiner Dienstleistungskategorie und auch nicht bei Software oder Apps. Dieser wettbewerbsorientierte Markt treibt uns alle dazu an, besser zu werden. Während also eine Überprüfung immer fair ist, fallen Anschuldigungen wie diese nach einer vernünftigen Prüfung der Fakten auseinander.“

Herausforderungen in der Pandemie

Zur Bewältigung der Herausforderungen in der COVID-19-Pandemie sagte Cook, dass Apple immer noch neue Dinge lernt, aber der „bemerkenswerte Lauf von Innovation und Kreativität“ ist ein Beweis für die Ausdauer der Mitarbeiter in einer schwierigen Zeit. Die Apple-Mitarbeiter haben sich angepasst und besser zusammengearbeitet. Cook merkte jedoch auch an, dass es „keinen Ersatz für ein Treffen von Angesicht zu Angesicht“ gibt und dass die meisten Apple-Mitarbeiter es „nicht erwarten können“, wieder im Büro zusammenzukommen.

(via 9to5Mac)

Kategorie: Apple

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