Adobe: Photoshop läuft auf Apple Silicon 50 Prozent schneller als auf Intel-MacBooks

| 11:03 Uhr | 1 Kommentar

In dieser Woche hat Adobe sein Photoshop mit offizieller Unterstützung für Apple Silicon aktualisiert und bietet Kunden damit native Unterstützung auf Apples neuesten M1-betriebenen Mac-Computern. In einem Interview mit Computerworld warb der Photoshop-Produktmanager Mark Dahm für die offizielle Unterstützung von Apple Silicon und sagte, dass Photoshop auf einem M1-MacBook 50 Prozent schneller läuft als auf dem Vorgängersystem mit Intel-Chip.

Fotocredit: Apple

Eine „problemlose Erfahrung“ für Entwickler

Adobe wollte sicherstellen, dass die Leistung von Photoshop auf M1-Macs mindestens gleichwertig mit dem Erlebnis auf den Intel-Systemen ist. Hierbei war die langjährige Erfahrung des Unternehmens sehr hilfreich, wie Dahm im Interview erklärte:

„Photoshop hat das Glück, seit über 30 Jahren Mac-Kunden zu bedienen, und da wir den Übergang von Power PC zu Intel-Chips in den Jahren 2005/2006 miterlebt haben, kamen uns einige vertraute Überlegungen in den Sinn, als die Apple Silcon-Ankündigung gemacht wurde.“

Apple ermutigt alle Entwickler, ihre Apps mit offizieller Unterstützung für Apple Silicon zu programmieren bzw. neu zu kompilieren. Der Photoshop-Produktmanager lobte in dem Zusammenhang Apples „bedeutende Investition in die Entwicklerwerkzeuge“ und fügte hinzu, dass die Entwicklung für M1-Macs eine „problemlose Erfahrung“ ist.

Bis Apps aktualisiert werden, laufen sie auf den M1-Chips mit Apples Rosetta 2-Technologie, die x86-Software für M1-Macs übersetzt. Dahm sagte, dass Photoshop mit Rosetta ausreichend gut lief, in einigen Fällen sogar schneller als es nativ auf Intel-Macs der Fall war:

„Glücklicherweise ermöglichte der Rosetta-Modus von Apple, dass Photoshop vom ersten Tag an zuverlässig und schnell auf M1-Geräten lief, ohne dass wesentliche Änderungen an der Codebasis erforderlich waren. Und viele Funktionen liefen genauso schnell oder sogar schneller als auf den Vorgängersystemen, so dass die früheren Fragen zur Leistung recht zufriedenstellend gelöst werden konnten.“

„Die großartigen Leistungsverbesserungen sind erst der Anfang“

Adobe bemerkte, dass mit einer angepassten Version von Photoshop noch weitaus mehr möglich war. In seinen Tests hatte Adobe festgestellt, dass Photoshop nativ auf einem M1-MacBook sogar 50 Prozent schneller läuft als es auf dem Vorgänger-Intel-MacBook mit ähnlicher Konfiguration der Fall war. Trotz des deutlichen Leistungssprungs behauptet Dahm, dass dies erst der Anfang ist:

„Wir haben ein M1-MacBook mit einem ähnlich konfigurierten MacBook der vorherigen Generation verglichen und festgestellt, dass Photoshop im nativen Modus 50 Prozent schneller lief als es auf der älteren Hardware der Fall war. Die großartigen Leistungsverbesserungen sind erst der Anfang und wir werden weiterhin mit Apple zusammenarbeiten, um die Leistung im Laufe der Zeit weiter zu optimieren.“

Wie Dahm versichert, freut sich Adobe darauf, mit zukünftigen Apple Silicon-Chips „noch mehr Leistungssteigerungen und Photoshop-Magie zum Leben zu erwecken“. Dahm betonte, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung der Apple Silicon-Plattform es Adobe erlaubt, Photoshop ständig zu optimieren, damit die Software mit Spitzenleistung läuft, ohne auf Rosetta angewiesen zu sein.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Gast1

    Nur eins stört …….
    Apple könnte mehr BÄÄMMM erreichen wenn sie schneller in ihrem Lineup wären.
    Neue iMac und MacBookPro 14“ u. 16“ dauern einfach zu lang.
    Wenn nicht bald etwas kommt haben sie ihre riesige Chance Intel richtig zu schaden
    vertan . Wenn der M2 nicht dieses Jahr / Herbst kommt kann man das nur als dünn
    bezeichnen. Dann fehlt noch ein eindeutiger Hinweis für die Profraktion wie es mit den
    High End Maschinen weitergeht. Was wird mit iMacPro und MacPro. Auch hier könnte
    Apple etwas mehr kommunizieren. Ich weis ist nicht so Apples Ding mit der
    Kommunikation , aber hier geht es nicht um eine einfache Produktvorstellung sondern
    um eine komplette Prozessoränderung / Umstellung.
    Da kann man nicht alle 7-9 Monate einfach mal ein paar Geräte verändern.
    Ich hätte jetzt mindestens einen iMac oder MBP erwartet , aber man eiert hier ähnlich
    rum wie mit den AirTags , sollen auch schon seit Jahren auf dem Markt sein.
    Dann der Tod des HomePod….einfach so ? nix neues , irgendwas zum kleinen einen etwas
    größerer Bruder oder ein wartet mal da kommt was ?
    Man man Apple das ist aber sehr ARM.

    15. Mrz 2021 | 10:03 Uhr | Kommentieren

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