Studie: iPhone und Apple Watch könnten Leistungsfähigkeit von Patienten ermitteln

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Laut einer neuen Studie können die Aktivitätsdaten von dem iPhone und der Apple Watch als Indikator für die Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen genutzt werden. Zum Einsatz kommt hierbei ein 6-Minuten-Gehtest, der traditionell zur klinischen Bewertung der körperlichen Leistungsfähigkeit einer Person eingesetzt wird.

Der 6-Minuten-Gehtest mit dem iPhone und der Apple Watch

Die Studie wurde von der Stanford University durchgeführt und von Apple finanziert. Sie verglich den traditionellen 6-Minuten-Gehtest mit einer Variante, bei der die Sensordaten des iPhone und der Apple Watch zum Einsatz kommen. Zusätzlich wurde der Test ebenfalls mit dem iPhone und der Apple Watch von dem jeweiligen zu Hause der Testpersonen durchgeführt.

Bei dem 6-Minuten-Gehtest geht der Patient über einen Zeitraum von 6 Minuten möglichst schnell auf einer ebenen Strecke. In der Regel besteht diese aus einem „Rundkurs“ ohne abrupten Richtungswechsel. Dabei wird die in der Zeit zurückgelegte Distanz und bei Bedarf auch weitere Werte erfasst sowie bewertet.

Den Ergebnissen der Studie zufolge konnte der App-basierte Gehtest in der Klinik genauso gut den Gesundheitszustand bestimmen, wie der traditionelle Test, bei dem die zurückgelegte Distanz mit einem mitgeführten Distanzmessrad oder anhand einer abgesteckten Strecke gemessen wird. Allerdings gab es eine leichte Verschlechterung der Genauigkeit, als der Test zu Hause durchgeführt wurde. Die Forscher führen dies auf die Variabilität der Strecke außerhalb der Klinik zurück und nicht auf einen Fehler in der Apple-Sensoreinheit.

„In dieser Studie haben wir gezeigt, dass Smart Device-basierte Messungen, die sowohl einen 6-Minuten-Gehtest als auch passiv erhobene Aktivitätsdaten umfassen, klinisch genaue und aussagekräftige Erkenntnisse über die funktionelle Kapazität bei Patienten liefern“, schreiben die Forscher.

(via PLoS One)

Kategorie: Apple

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