Studie: Apple und Google sorgen für steigende eSIM-Zahlen

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Die Anzahl der in Geräten installierten eSIMs wird laut einer Studie von Juniper Research von 1,2 Milliarden im Jahr 2021 auf 3,4 Milliarden im Jahr 2025 steigen, vor allem dank der Geräte von Apple und Google.

Weltweite eSIM-Nutzung wird bis 2025 um 180 Prozent steigen

eSIMs sind kleine, direkt in Geräte eingebettete Module, die Mobilfunkverbindungen ermöglichen, indem sie mehrere Netzbetreiberprofile speichern, wodurch die Notwendigkeit einer physischen SIM-Karte in einem Kartenslot entfällt.

Es wird erwartet, dass der Einsatz von eSIMs in Geräten bis 2025 um 180 Prozent zunehmen wird, wobei die Unterhaltungselektronikbranche für 94 Prozent der weltweiten eSIM-Installationen verantwortlich sein soll. Apple- und Google-Geräte werden in der Studie von Juniper Research als die wichtigsten Wachstumstreiber für die Einführung von eSIM-Frameworks hervorgehoben.

Apple arbeitet mit der eSIM-Technologie seit der Einführung der Apple Watch Series 3. Seitdem führte das Unternehmen die eSIM für das iPad Pro ein und bot mit dem iPhone XS erstmals eine eSIM-Unterstützung für das iPhone an. Mit dem Start von iOS 14.5 wird auch die Unterstützung für Dual-5G-Band hinzugefügt, wobei sowohl die physische SIM als auch der eSIM-Chip verwendet werden.

Die Einführung von eSIM bei mehr Netzbetreibern wird in Zukunft wahrscheinlich dazu führen, dass das SIM-Kartenfach des iPhone entfernt wird, womit mehr interner Platz geschaffen wird. Weltweit ist die eSIM jedoch noch nicht weit genug verbreitet, dass Apple diesen Schritt gehen könnte.

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