App Store: Apples Chief Compliance Officer wird bei Kartellanhörung sprechen

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Der App Store wird schon länger aufgrund von angeblich wettbewerbswidriger Praktiken untersucht. Apple hat nun bestätigt, dass man bei der Anhörung des US-Unterausschusses für Wettbewerbspolitik, Kartellrecht und Verbraucherrechte am 21. April teilnehmen wird. Hierbei wird Apples Chief Compliance Officer Kyle Andeer das Unternehmen vertreten.

Apple kooperiert mit Kartellausschuss

Anfang letzter Woche war Apple nicht begeistert, einen Vertreter für die Anhörung zum Thema wettbewerbswidriger Praktiken in Online-Shops zu stellen. Nachdem das Unternehmen signalisiert hatte, dass man keinen Vertreter für die Anhörung stellen wolle, sorgte dies für Unmut bei der zuständigen Senatorin Amy Klobuchar. Apple erklärte kurz darauf, dass das Unternehmen großen Respekt vor der Rolle und Aufgabe des Unterausschusses hat und dass man lediglich nach alternativen Terminen für die Anhörung gesucht hat, da der Prozess mit Epic Games ansteht.

Nun erklärte sich Apple dazu bereit, seinen Chief Compliance Officer, Kyle Andeer, für eine Befragung zur Verfügung zu stellen. Andeer wird somit vor dem US-Repräsentantenhaus am 21. April diverse Fragen zu Apples Geschäftspraktiken im App Store beantworten. „Wir freuen uns darauf, unsere Perspektive auf unseren App Store zu teilen“, heißt es in dem zugehörigen Schreiben von Apple.

Der Unterausschuss des US-Senats konzentriert sich auf die Untersuchung von Behauptungen, dass Apple und Google an wettbewerbsfeindlichen Praktiken für ihre jeweiligen Online-Marktplätze und Vertriebsplattformen für Apps beteiligt sind. Wie Klobuchar erklärte, soll die Anhörung untersuchen, „ob Apple und Google ihre Macht als Gatekeeper nutzen, um hohe Gebühren zu verlangen und Beschränkungen aufzuerlegen, die den Wettbewerb im Bereich der mobilen Anwendungen und verwandten Märkten unterdrücken.“

Google hatte bereits zuvor zugestimmt, einen Vertreter zur Verfügung zu stellen, lehnte es aber ab, anzugeben, wer das Unternehmen bei der Anhörung vertreten würde.

(via Bloomberg)

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