Bloomberg: Die Rivalität zwischen Apple und Microsoft ist zurück

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Ein neuer Bericht von Bloomberg zeigt, dass die Rivalität von Apple und Microsoft zurück ist. Während der einst sehr prominente Wettstreit zwischen den Unternehmen in letzter Zeit relativ abgeflacht war, gibt es Anzeichen, dass die Technik-Giganten wieder aneinander geraten.

Konkurrierende Betätigungsfelder

Die Zeiten waren eigentlich vorbei, in denen Microsoft und Apple zwei Gegenpole darstellten. In den vergangenen Jahren gab es viele Anzeichen dafür, dass sich die beiden Unternehmen gut verstehen. So erschienen zum Beispiel Microsofts Office und andere Apps des Unternehmens auf dem iPad und iPhone. Ein Redmonder Manager wurde sogar zu einer Apple-Produktvorstellung eingeladen. Apple erleichterte derweil die Verwendung von Xbox-Spiele-Controllern auf seinen Geräten.

Nun kommt es jedoch gleich zu mehreren Konfliktsituationen, die uns daran erinnern, dass Apple und Microsoft sehr wohl noch in Konkurrenz stehen. Dieses Mal ist Apple jedoch ein deutlich stärkerer Gegner. Dominierte Microsoft in den 90er noch den PC-Markt, treten nun die Unternehmen in Betätigungsfeldern an, in denen sie eher auf Augenhöhe miteinander konkurrieren. Dabei ist Microsoft in einigen Bereichen sogar von Apple abhängig, was für Unmut bei dem Unternehmen aus Redmond sorgt, worunter das Verhältnis merklich gelitten hat.

Konkurrierende Betätigungsfelder von Apple und Microsoft sind beispielsweise: Notebooks, Tablets, Chip-Entwicklung, KI-Anwendungen, Cloud-Services und bald auch AR- sowie VR-Headsets. Als aktuelles Beispiel zieht Bloomberg Microsofts Cloud-Service xCloud heran. Hier hatte Microsoft mehrfach Apple vorgeworfen, dass die App Store-Regeln nicht tragbar für die eigenen Kunden sind. Nachdem Apple die Streaming-Apps dann doch erlaubt hatte, kritisierte Microsoft, dass die Richtlinien immer noch nicht praktikabel sind. Und so schließt sich Microsoft den Entwicklern an, die sich bei Kartellbehörden über Apples App Store-Praktiken beschweren.

Kategorie: Apple

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