Verantwortung der Zulieferer: Apple veröffentlicht Fortschrittsbericht 2021

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Apple hat am Freitag seinen aktuellen Zulieferer-Bericht veröffentlicht, der detaillierte Informationen über Arbeits-, Gesundheits-, Bildungs- und Umweltinitiativen in der gesamten Lieferkette des Unternehmens enthält.

Fotocredit: Apple

Fortschrittsbericht zur Verantwortung der Zulieferer

Apple zeigt bei der Herstellung seiner Produkte eine herausstechende Verantwortung. Neben den eigentlichen Produkten soll auch die Herstellung besonderen Kriterien entsprechen. Aus diesem Grund überprüft das Unternehmen die Zulieferkette in regelmäßigen Abständen, ob die Herstellung ethisch und ökologisch nachhaltig erfolgt. Mit dem jährlichen Fortschrittsbericht gewährt uns Apple einen Einblick auf den Erfolg dieses Bestrebens.

Der diesjährige Bericht deckt die Fortschritte im Geschäftsjahr 2020 ab und bietet einen umfassenden Überblick über Apples ausgedehnte Zulieferbetriebe in Asien und in den USA. Hierbei widmet sich Apple im Wesentlichen den Schlüsselbereichen: Arbeits- und Menschenrechte, Gesundheit, Sicherheit und Bildung, Umwelt und Zuliefererleistung.

Betreffend der Gesundheit, Sicherheit und Bildung merkt Apple an, dass man das erste Unternehmen der Unterhaltungselektronik ist, das den EPA Safer Choice Partner of the Year Award erhalten hat und gibt an, dass 1,98 Millionen Mitarbeiter von Zulieferern mit seinem Gesundheits- und Bildungsprogramm unterstützt wurden.

In Bezug auf die Umweltinitiativen führt Apple auf, dass sich mehr als 100 Zulieferer verpflichtet haben, Produkte mit 100 Prozent erneuerbarer Energie herzustellen. Mehr als 900.000 Tonnen Kohlenstoffäquivalent pro Jahr wurden in der Lieferkette dank der Bemühungen um Energieeffizienz vermieden.

Neue Herausforderungen aufgrund von COVID-19

Sabih Khan, der die globale Lieferkette von Apple leitet, erklärt in dem Bericht, dass COVID-19 neue Herausforderungen für die Bemühungen des iPhone-Herstellers um die Gleichberechtigung der Mitarbeiter mit sich brachte. Dennoch war das Unternehmen in der Lage, Überprüfungen durchzuführen, die Zulieferer zur Verantwortung zu ziehen und die Mitarbeiter über ihre Rechte aufzuklären.

„Ein globaler Fokus auf die Gesundheit der Menschen hat uns nicht von der wesentlichen Arbeit abgelenkt, uns an die höchsten Standards für Arbeits- und Menschenrechte zu halten“, schreibt Khan. „In den wenigen Fällen, in denen unsere Standards nicht eingehalten wurden, haben wir schnell gehandelt, um für alle Betroffenen Lösungen anzubieten – und in einigen Fällen unsere Geschäfte mit Zulieferern auszusetzen, während wir Schritte unternahmen, um solche Verstöße in Zukunft zu verhindern. Rechenschaftspflicht bleibt eine entscheidende Säule unserer Arbeit und ein wichtiger Antrieb für unseren Fortschritt.“

Für das Geschäftsjahr 2020 verzeichnete Apple neun sogenannte „Kernverstöße“ gegen seinen Verhaltenskodex für Lieferanten. Das ist ein Rückgang gegenüber 17 im Jahr 2019 und 27 im Jahr 2018. Laut dem Bericht müssen Verstöße sofort durch Änderungen im Management behoben werden. Zudem werden präventive Maßnahmen vorgeschrieben, die sicherstellen sollen, dass sich ein Verstoß nicht wiederholt.

Kategorie: Apple

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