Apple zog 15 Zoll MacBook Air und iPod „Super nano“ in Betracht

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Der „Epic vs. Apple“-Prozess hat uns bereits mit einigen interessanten Geschäftsgeheimnissen versorgt. Auch wenn sich das Gericht mit dem Urteil nun erst einmal etwas Zeit lässt, werden immer noch weitere Dokumente veröffentlicht, die sensible Informationen über beide Unternehmen enthüllen. Unter anderem erhalten wir hier Details zu mehreren unveröffentlichten Produkten, darunter ein iPod „Super nano“ und ein 15 Zoll MacBook Air. Zudem gab es neue Einblicke in die Entstehungsgeschichte des App Store.

iPod „Super nano“, 15 Zoll MacBook Air und ein geheimes Tablet-Projekt

Aufgrund des „Epic vs. Apple“-Prozesses konnten wir in den letzten Wochen tonnenweise alte E-Mails von Apple einsehen, die Pläne für die Zukunft zur Zeit des App Store zeigen. Eine E-Mail im Besonderen, eine Agenda für ein Meeting des Führungsteams, enthält sogar Details zu mehreren unveröffentlichten Produkten, die das Unternehmen an dem einen oder anderen Punkt besprochen hatte. Zwei davon sind iPods, die ursprünglich für die erste Hälfte des Jahres 2008 geplant waren.

Das wohl interessanteste Produkt ist hierbei der iPod, den Steve Jobs als „Super nano“ bezeichnet. In der Agenda heißt es, dass diese spezielle Version des iPod nano für 199 Dollar angeboten werden soll, 50 Dollar mehr als das Basismodell, das er nur einen Monat später vorstellen würde. Die E-Mail bezieht sich auch auf ein unveröffentlichtes 15 Zoll MacBook Air für das Jahr 2008 sowie auf ein Tablet-Projekt für dasselbe Jahr. Es ist unklar, ob diese Tablet-Gespräche frühe Inkarnationen des iPad oder ein ganz anderes Projekt waren.

Ein App Store oder doch Web-Apps?

Das Hauptthema des Prozesses war der App Store, da Epic Games Apple monopolistische Praktiken für die Art und Weise, wie das Unternehmen den Store auf iOS-Geräten betreibt, vorgeworfen hat.

Im Zuge der Gerichtsverhandlung haben wir uns bereits mehrere E-Mails von Apple-Führungskräften gewidmet, die interne Entscheidungen bezüglich des App Store behandeln. In einer E-Mail vom August 2007 macht Steve Jobs deutlich, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keine Entscheidung über die Einführung des App Store gab. Zu diesem Zeitpunkt diskutierte Apple noch intern, ob das iPhone einen Store für native Apps erhalten wird oder auf Web-Apps setzen wird.

Jobs wollte die Idee, die iPhone-Software für Entwickler zu öffnen, diskutieren. Hierbei wird auch EA Games als einer der ersten Partner erwähnt, der Drittanbieter-Apps auf dem iPhone anbieten würde. Der iOS App Store wurde im März 2008 angekündigt und im Juli desselben Jahres offiziell gestartet.

(via 9to5Mac)

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