iPhone 13: Apple will mmWave 5G in weiteren Ländern unterstützen

| 19:22 Uhr | 0 Kommentare

Einem Bericht von DigiTimes zufolge nimmt Apple einen neuen 5G-Komponentenlieferanten in den Kreis seiner Zulieferer auf, um mit dem iPhone 13 die schnelle mmWave-Konnektivität in mehr Länder zu bringen. Die Technologie ist derzeit nur mit dem iPhone 12 in den USA verfügbar.

Neuer Zulieferer für mmWave-Antennen

Im Vorfeld einer voraussichtlich geschäftigen Herbstsaison mit mehreren neuen Produkteinführungen bemüht sich Apple um einen zusätzlichen Lieferanten von mmWave-Antennen für das iPhone 13, so ein neuer Bericht von DigiTimes.

Apple arbeitete bisher mit vier antenna-in-package (AiP)-Herstellern zusammen. Quellen geben nun an, dass mit dem in Österreich ansässigen Hersteller AT&S ein fünfter AiP-Zulieferer auf die Lieferantenliste hinzukommt. Damit teilt sich AT&S die Aufträge mit Semco, LG Innotek, Kinsus Interconnect und Unimircon. Ziel sei es, mmWave 5G in weiteren Ländern zu unterstützen.

Der Bericht bietet keine Details darüber, welche zusätzlichen Länder eine mmWave-Unterstützung mit dem iPhone 13 erhalten könnten. Apple wird wahrscheinlich diejenigen anvisieren, in denen die Technologie bereits verfügbar ist oder in naher Zukunft verfügbar sein wird. Kanada, Japan, Australien und einige europäische Länder könnten somit hoch im Kurs stehen. Deutschland gehört voraussichtlich nicht zu den Top-Kandidaten, da mmWave in Deutschland aktuell noch nicht verfügbar ist und nur in Feldversuchen getestet wird.

Mit mmWave wird 5G-Mobilfunk im mittleren bis höheren zweistelligen GHz-Bereich abgewickelt. Bis jetzt werden vor allem in den USA 5G-Netze auf mmWave-Frequenzen aufgebaut. Erste Geschwindigkeitstests der neuen 5G-Performance hatten wir euch Ende letzten Jahres hier zusammengefasst.

Kategorie: Apple

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