Apple soll an Reese Witherspoons Medienunternehmen „Hello Sunshine“ interessiert sein

| 15:33 Uhr | 0 Kommentare

Steht uns die zweitteuerste Übernahme der Apple-Geschichte voraus? Das vermuten derzeit Branchen-Experten, die Apple ein Interesse an Reese Witherspoons Medienunternehmen „Hello Sunshine“ nachsagen. Das Unternehmen, welches sich unter anderem für „The Morning Show“ verantwortlich zeigt, könnte Apple über eine Milliarde US-Dollar Wert sein.

Foto: Apple.com

Verkauf von „Hello Sunshine“ kündigt sich an

Wie das Wall Street Journal berichtet, arbeitet derzeit „Hello Sunshine“ mit Investmentbankern zusammen, um einen möglichen Verkauf auszuloten. Die Größenordnung eines Verkaufs soll sich laut Marktbeobachtern im Bereich von einer Milliarde US-Dollar bewegen. Apple hat zwar offiziell noch kein Interesse an einen Kauf verkündet, Branchen-Experten vermuten jedoch, dass „Hello Sunshine“ ganz oben auf Apples Einkaufszettel steht, da man für Apple TV+ bereits eng zusammenarbeitet und größere Erfolge feiern konnte.

Witherspoons Medienunternehmen zeigt sich für eine Reihe von aktuellen und kommenden Apple TV+ Serien verantwortlich, darunter „The Morning Show“, „Truth Be Told“, „My Kind of Country“, „Surface“ und „The Last Thing He Told Me“. Auch Amazon, Netflix, HBO und Hulu setzen auf von dem Unternehmen produzierte Serien. Zu den erfolgreichsten Produktionen zählen hier „Big Little Lies“ und „Little Fires Everywhere“.

Ein hart umkämpfter Markt

Neben Apple werden mit Sicherheit auch die anderen Streaming-Mitbewerber ein Auge auf den möglichen Verkauf von „Hello Sunshine“ werfen. Mehrere große Streaming-Dienste sind auf der Suche nach einem Vorsprung in einem hart umkämpften Sektor. Die Summen, die hierbei gezahlt werden, sind enorm, wie Amazon vor kurzem mit dem Kauf von MGM (8,45 Milliarden US-Dollar) bewiesen hat.

Netflix ist der klare Marktführer mit einem großen Angebot an Filmen und Serien sowie einem stetigen Strom an Eigenproduktionen. Aufstrebende Dienste von Disney, HBO und NBC rühmen sich mit riesigen Back-Katalogen. Apple setzt auf qualitativ hochwertige Eigenproduktionen, bietet jedoch deutlich weniger Titel an.

Da die Kunden nach frischen Inhalten suchen, wird Apple sehr daran interessiert sein, sich verlässliche „Quotenbringer“ zu sichern, die „Hello Sunshine“ liefern könnte. Das würde sich das Unternehmen sicherlich auch etwas kosten lassen. Für Beats legte Apple drei Milliarden US-Dollar hin, Intels Modem-Abteilung kostete eine Milliarde US-Dollar. Da der Bieterwettstreit den Marktwert von „Hello Sunshine“ auf über eine Milliarde US-Dollar treiben könnte, stehen die Chancen gut, dass dies Apples bisher zweitteuerste Übernahme werden könnte.

Kategorie: Apple

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