iPhone 14 Pro könnte Titan-Gehäuse erhalten

| 15:55 Uhr | 4 Kommentare

Während die Branche auf die Vorstellung des iPhone 13 wartet, beschäftigt sich JPMorgan Chase bereits mit dem Nachfolger. So liegen der Investmentbank Informationen vor, dass bei den Top-Modellen des iPhone 14 Lineups womöglich eine besonders widerstandsfähige Titanlegierung für das Gehäuse zum Einsatz kommt. Außerdem heißt es, dass Apple dieses Jahr das letzte Mal ein iPhone mini auf den Markt bringen wird.

iPhone 14 Pro mit robusteren Gehäuse

Dem Bericht zufolge wird die Verwendung einer Titanlegierung eine der größten Neuerungen am Gehäusedesign der iPhone-Serie 2022 sein. Foxconn wird hierbei der exklusive Hersteller des neuen „Titanrahmen“ sein, der bei den High-End-Modellen zum Einsatz kommen soll.

Wenn JPMorgan recht behält, wäre die Verwendung von Titan in einem iPhone eine Premiere für Apple. Das Unternehmen verwendet das Material derzeit für einige Modelle der Apple Watch Series 6. Die physische Apple Card besteht ebenfalls aus Titan, aber die neuesten iPhones werden weiterhin aus Aluminium und Edelstahl gefertigt.

Im Vergleich zu Edelstahl hat Titan eine relativ hohe Härte, die es widerstandsfähiger gegen Kratzer macht. Es ist genauso stark wie Stahl, aber 45 Prozent leichter, und doppelt so stark wie Aluminium, aber nur 60 Prozent schwerer. Außerdem ist es im Vergleich zu vielen anderen Legierungen korrosionsbeständiger. Allerdings hat das Material auch Nachteile. Fingerabdrücke können auf blankem Titan und Titanlegierungen leicht sichtbar werden und unschöne Spuren auf Geräten hinterlassen. Die Härte von Titan macht es auch schwierig, es zu ätzen.

Anfang des Jahres hatten wir uns bereits ein Patent angeschaut, dass den Einsatz eines Titan-Gehäuses für Apple-Geräte behandelt. Womöglich nutzt Apple für das iPhone den im Patent beschriebenen Fertigungsprozess. Dabei soll die Oberfläche strukturell und ästhetisch anders wirken als jedes andere herkömmliche Titanteil.

Abschied vom iPhone mini, Rückkehr von Touch ID

JP Morgan bestätigt außerdem die Gerüchte, dass das 2022er iPhone größere Änderungen an den Spezifikationen aufweisen wird als das kommende iPhone 13. Zudem heißt es, dass sich Apple vom iPhone mini verabschieden wird. Ein iPhone 14 mini soll es somit nicht geben. Damit würde das 5,4 Zoll Modell dieses Jahr voraussichtlich seinen letzten Auftritt haben. Der Erfolg war dem kleinen Modell leider nicht gegönnt. So zeigten mehrere Marktstudien, dass das kompakte Gerät deutlich hinter den Verkaufszahlen der anderen iPhone 12 Modelle lag.

Der Bericht erwähnt auch das Marktgerücht, dass Touch ID in irgendeiner Form zum iPhone zurückkehren könnte, wenn nicht in diesem, dann im nächsten Jahr, entweder implementiert in der Seitentaste oder in Form eines In-Display-Fingerabdrucksensors.

(via MacRumors)

Kategorie: iPhone

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4 Kommentare

  • HelgeHelge

    jetzt nach den News werden sicher viele Chinesen ein Titanrahmen um ihre Handys bauen, nur um zu sagen das sie es erfunden haben 😉
    Also Ohren und Augen auf Samsung

    26. Jul 2021 | 17:15 Uhr | Kommentieren
  • Gast1

    Samsung ist aber aus Südkorea und nicht China.
    Zudem ist es auch egal wer es zuerst bringt , Apple wird es
    besser verkaufen als alle anderen und nur das zählt.

    26. Jul 2021 | 22:09 Uhr | Kommentieren
  • Chris

    Für mich stellt sich die Frage wieso man ein Handy aus Titan bauen sollte? Um paar Gramm Gewicht einzusparen aber dafür das Vielfache der Kosten in Kauf zu nehmen? Das wird den Preis für das IPhone noch einmal um paar 100 Euronen erhöhen. Dazu kommt, ich bin kein Experte, die Umweltbelastung in der Herstellung im Gegensatz zu Stahl.
    Mag sein, dass es etwas robuster ist als Stahl, jedoch wird Titan genauso Schaden nehmen wenn das Handy runterfällt.

    27. Jul 2021 | 3:51 Uhr | Kommentieren
  • auchChris

    Ich könnte mir denken, dass nur das höchste iPhone aus Titan hergestellt wird, nicht aber die normalen 14er iPhones.

    27. Jul 2021 | 21:14 Uhr | Kommentieren

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