iPad Pro 2021 im Test: Mit XDR-Display und M1-Chip zu neuen Höchstleistungen

| 21:13 Uhr | 0 Kommentare

Das iPad Pro ist in den letzten Jahren zu einem echten Kraftpaket herangewachsen, welches immer näher an die Leistung von Notebooks heranreichte. Im Jahr 2021 macht das Tablet einen großen Sprung nach vorne und ist plötzlich auf Augenhöhe mit den stärksten mobilen Computern. Zu verdanken ist das dem viel gelobten Apple M1-Prozessor – dem gleichen Chip, der auch im diesjährigen 24 Zoll iMac, Mac mini, MacBook Pro und MacBook Air zu finden ist. Somit hat das iPad endlich mit seinen „professionellen“ Gegenstücken gleichgezogen, wenn es um die rohe Leistung geht. Wie sich die neue iPad-Generation in der Praxis schlägt und ob das Profi-Tablet jetzt der perfekte Laptop-Ersatz ist, ergründen wir heute in unserem Test zum 12,9 Zoll iPad Pro 2021.

Das Hauptargument: Liquid Retina XDR Display

Das iPad Pro der fünften Generation gibt es in zwei Versionen, eine ab 879 Euro mit einem 11 Zoll Bildschirm und das Topmodell mit einem 12,9 Zoll Bildschirm, das bei 1199 Euro startet. Wir haben uns das größere Modell angeschaut, denn es verfügt exklusiv über eine neue Display-Technologie. Apple nennt es Liquid Retina XDR Display, aber wir bleiben bei dem, wie es der Rest der Branche nennt: Mini-LED. Während in den letzten Monaten der neue M1-Chip der aktuellen Macs – und nun auch des iPad Pro – die größte Aufmerksamkeit erhalten hat, so ist es doch das Display des 12,9 Zoll iPad Pro, welches den (derzeit) entscheidenden Kaufgrund für das Tablet liefert.

Das 12,9 Zoll iPad Pro verwendet immer noch ein LCD-Display, kein OLED. Aber was hier anders ist, ist die Technologie der Hintergrundbeleuchtung, die verwendet wird, um das LCD zu beleuchten. Während frühere iPad Pro Modelle 72 LEDs hinter dem Bildschirm hatten, um das Display zu beleuchten, sind es beim neuesten Modell mehr als 10.000. Das ist im Wesentlichen Mini-LED-Technologie: Tausende von winzigen LEDs, die das Display beleuchten. Je mehr LEDs verbaut sind, desto besser lässt sich der gesamte Bildschirmkontrast und die Tiefe der Schwarztöne in jedem Bereich des Bildschirms steuern. Dies ist als lokale Dimmtechnologie bekannt, die eine feinere Steuerung der Bereiche des Bildschirms („Dimmzonen“ genannt) ermöglicht. Beim neuen iPad Pro gibt es 2.596 lokale Dimmzonen. Natürlich kann man mit so vielen Mini-LEDs auch das gesamte Display viel heller erstrahlen lassen.

Doch wieso hat sich Apple nicht für OLED entschieden? Wir können nur vermuten, dass bei dieser Entscheidung die Akkulaufzeit und die Helligkeit jeweils eine wichtige Rolle gespielt haben. Die meisten OLED-Displays, die wir bei Laptops gesehen haben, haben sich negativ auf die Akkulaufzeit ausgewirkt. Beispielsweise verbraucht die OLED-Version des Yoga X1 erheblich mehr Strom als die LCD-Version.

Letztendlich kommt es auf das Ergebnis an – und das ist beim 12,9 Zoll iPad Pro beeindruckend. Das Mini-LED-Display stellt den perfekten Kompromiss dar. Das Kontrastverhältnis ist zwar nicht so perfekt wie bei OLED-Bildschirmen – aber in Kombination mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 cd/m² bei Dolby Vision HDR-Material und 1.000 cd/m² bei Vollbild (das ist übrigens wirklich blendend hell) liefert es ein fast ebenso gutes Kontrastverhältnis.

Außerhalb von HDR-Videos ist der Bildschirm auf die gleiche Helligkeit von 600 nits wie bei früheren iPad Pros beschränkt. Das ist immer noch deutlich heller als bei den meisten Tablets, Laptops und Monitoren, trägt aber dazu bei, die soliden 10 Stunden Akkulaufzeit zu halten.

In der Praxis ist der Mehrwert des neuen Displays von dem Einsatz abhängig. Wenn ihr die meiste Zeit damit verbringt, E-Books zu lesen oder Kreuzworträtsel am iPad Pro zu lösen, werdet ihr wahrscheinlich überhaupt keinen Unterschied bemerken. Aber wenn ihr HDR-Inhalte konsumiert, oder sogar bearbeitet, zeigt sich der deutliche Mehrwert des Mini-LED-Displays.

Filme, die HDR voll ausnutzen, sehen absolut atemberaubend aus, wenn man sie mit dem gleichen Film auf einem iPad Pro mit einem Standard Liquid Retina Display vergleicht. Das Korrigieren von HDR-Videos, sei es innerhalb der Fotos-App oder über Apps von Drittanbietern wie LumaFusion, ist nun erstmals auf einem iPad vernünftig durchführbar. Auf älteren iPads war es zwar möglich, HDR-Inhalte zu bearbeiten, aber das Filmmaterial konnte aufgrund fehlender Helligkeits- und Kontrastfunktionen nicht genau bewertet werden.

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Für die Zukunft: M1-Power

Damit haben wir die für viele Nutzer wohl wichtigste Neuerung des 12,9 Zoll iPad Pro abgehandelt. Bald könnte aber noch ein weiteres Upgrade der oft zitierte „Gamechanger“ werden.

Sowohl das 12,9 Zoll iPad Pro als auch das 11 Zoll Modell werden von demselben M1-Prozessor angetrieben, der auch im aktuellen MacBook Air, MacBook Pro, Mac mini und iMac steckt. Bedeutet das also, dass wir auf dem iPad Pro Rechenleistung der Desktop-Klasse erhalten? Richtig! Seine Benchmark-Ergebnisse ähneln denen des MacBook Air und schlagen das iPad Pro 2020 mit großem Abstand. Im täglichen Gebrauch macht die zusätzliche Leistung in den meisten Fällen jedoch keinen großen Unterschied. Zumindest noch nicht, doch dazu gleich mehr.

Das iPad Pro und sein Vorgänger sind beide sehr schnelle Geräte. Beide bewältigen alle üblichen Aufgaben mit Leichtigkeit, egal ob es um die Bearbeitung von Medien, Skizzieren, Schreiben, das Surfen mit mehreren geöffneten Safari-Tabs oder um aufwendige Spiele geht.

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Die meisten Leute werden die zusätzliche Leistung, die der M1 bietet, nicht nutzen, vor allem weil es wenige Apps gibt, die diese verlangen. Und das ist auch (noch) die Einschränkung bezüglich des eindeutigen Mehrwerts des M1-Chips im iPad Pro. Natürlich wird es Anwender geben, die diese neue Leistung nutzen können, z. B. wenn man mehrere Streams von 4K-Videos bearbeitet oder komplexe CAD-Modelle rendert. Hier macht sich dann das „Pro“ im Namen bemerkbar. Noch gibt es zum aktuellen Zeitpunkt jedoch zu wenig Software, die die wahre Power des Profi-iPads nutzt.

Spätestens wenn es mehr vollwertige Desktop-Versionen von Apps auf dem iPad Pro gibt, wird der M1 seinen Vorteil voll ausspielen können. Wie Apple schon selber sagte, ist das 2021er iPad Pro für die Zukunft gemacht, weswegen man davon ausgehen kann, dass die neue Generation leistungstechnisch lange mithalten kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der M1 das neue iPad Pro zum schnellsten verfügbaren Tablet auf den Markt macht. Es schlägt Android-Geräte wie Samsungs Galaxy Tab S7+ und Windows-Konkurrenten wie Microsofts Surface Pro 7 gleichermaßen. Außerdem ist es in den Benchmarks mindestens 1,5 Mal schneller als das 2020er-Modell, welches vorher die Spitze der Tablets-Charts für sich beansprucht hatte.

In dem Zusammenhang ist auch ein Blick auf die Akkulaufzeit des 12,9 Zoll iPad Pro interessant. Wie bereits erwähnt läuft das Tablet bis zu 10 Stunden beim Surfen oder Filmschauen. 9 Stunden werden beim Arbeiten mit Texteditoren, Webbrowser, Pixelmator Photo etc. geboten. Das ist etwa eine Stunde länger als das letztjährige Modell, aber immer noch weit entfernt von den 16 Stunden, die das MacBook Air durchhält.

Weitere wichtige Neuerungen: 5G und Center Stage-Kamera

Zwei weitere wichtige neue Funktionen sind die 5G-Konnektivität und die Center Stage-Funktion der Kamera. Während in den MacBooks immer noch keine Mobilfunk-Chips stecken, funkt das neue iPad Pro bereits mit 5G durch die Gegend. Im Großen und Ganzen ist die 5G-Erfahrung natürlich ortsabhängig. Bei den Gelegenheiten, in denen das iPad Pro 5G-Empfang hatte, konnte uns die mobile Verbindungsgeschwindigkeit durchaus beeindrucken. Hier gilt allerdings zu berücksichtigen, dass die deutschen Mobilfunkanbieter nicht überall Spitzengeschwindigkeit anbieten. Zum Teil ist dann LTE schneller als 5G.

Zudem ist das iPad Pro 2021 das dritte iPad mit Wi-Fi 6 Kompatibilität, nach dem iPad Pro vom letzten Jahr und dem iPad Air Refresh. Wi-Fi 6, auch bekannt als 802.11ax, befindet sich noch im Anfangsstadium, was die Verbreitung angeht, da die meisten Nutzer ihre bestehenden Router noch nicht durch Wi-Fi 6 Router ersetzt haben. Wi-Fi 6 macht die drahtlose Kommunikation schneller und komfortabler. Insbesondere, wenn viele Endgeräte mit dem Netzwerk verbunden sind, sorgt der neue Standard für eine deutlich zuverlässigere Verbindung, da größere Datenströme gleichzeitig verarbeitet werden können.

Während das iPad Pro bei der Konnektivität auf dem neusten Stand ist, widmet sich Apple auch der Kamera, um auf die gestiegenen Ansprüche der Nutzer zu reagieren. Im Laufe des letzten Jahres ist die Nutzung von FaceTime und anderen Videokonferenz-Lösungen extrem angestiegen. Entsprechend hat Apple in dem Bereich aufgerüstet.

Die nach vorne gerichtete Kamera des iPad Pro wurde auf eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera aufgerüstet und mit einigen sehr nützlichen automatischen Einstellungsfähigkeiten für Videogespräche ausgestattet. Die spannendste Funktion ist hierbei Center Stage.

Center Stage schneidet den Bildausschnitt automatisch zu und korrigiert Verzerrungen bei laufender Wiedergabe. Der Effekt schwenkt sanft, um einer Person im Bild zu folgen. Zugegeben, die Auflösung wird hierbei beeinträchtigt, da Center Stage den Bildausschnitt automatisch zuschneidet, aber das ist zu erwarten, wenn man bedenkt, worum es hier geht.

Diese Funktionsweise findet man auch bei speziellen Videokonferenz-Kameras und einigen Smart-Displays, aber in Kombination mit den ausgezeichneten Mikrofonen und Lautsprechern des Tablets wird das iPad Pro zum besten tragbaren Gerät für Videogespräche, das man bekommen kann – eines, das einfach zu bedienen ist und einfach besser funktioniert als alles andere. Center Stage ist nicht nur mit Apples FaceTime kompatibel, sondern kann auch von anderer Videochat-Software unterstützt werden.

Ansonsten: Business as usual

Was den Rest des iPad Pro angeht, so erhalten wir das gewohnt hochwertige Paket: Es befindet sich wieder ein Kamera-Paar auf der Rückseite in der Ecke, in einem quadratischen, erhabenen Fenster („Buckel“), wie es bei Apples iPhone 12 Smartphones der Fall ist. Hier befindet sich auch der LiDAR-Scanner des Tablets, der zur Vermessung von Objekten und von einigen AR-Apps verwendet wird.

Auf der Unterseite befinden sich drei Metallkontakte für die Befestigung der Tastatur. Erfreulich ist, dass der USB-C-Anschluss nun auf Thunderbolt 3 aufgerüstet wurde, mit USB-4-Unterstützung. Die Audioausgabe des Quad-Lautsprecher-Arrays gehört nach wie vor zum Besten, was wir je bei einem Laptop, Tablet oder anderen vergleichbaren Gerät gehört haben.

Das 2021er Modell des iPad Pro ist im Design praktisch identisch mit seinem Vorgänger, und das ist keine schlechte Sache. Die 12,9 Zoll Front zeigt fast komplett den Bildschirminhalt mit einem schmalen Rand. Dabei bietet das Unibody-Design ein ultraflaches Profil mit abgerundeten Ecken.

Das 12,9 Zoll iPad Pro ist weiterhin in Space Grau und Silber erhältlich und misst 280,6 mm x 214,9 mm x 6,4 mm (HxBxT). Damit hat das Tablet, im Vergleich zu seinem Vorgänger, nur etwas an Dicke zugelegt, was auf das neue Mini-LED-Display zurückzuführen ist. Während es alleine 684 g wiegt, bringt es mit angebrachten Magic Keyboard ein Kampfgewicht von rund 1,4 kg auf die Waage.

Das aktuelle 11 Zoll iPad Pro, welches kein neues Mini-LED-Display besitzt, hat die identischen Abmessungen (247,6 mm x 178,5 mm x 5,9 mm) wie das 2020er-Modell.

Magic Keyboard

Das Magic Keyboard gibt es in einer neuen Version, die exakt zu den Maßen des 2021er iPad Pro passt und jetzt auch in Weiß erhältlich ist. Bezüglich der Bedienung und Qualität haben wir keinen Unterschied zum Vorgängermodell des Magic Keyboard feststellen können. Der kleine aber entscheidende Unterschied ist, dass das 12,9 Zoll iPad Pro etwas in der Dicke zugelegt hat, was das neue Magic Keyboard berücksichtigt. Die alte Version kann dennoch weiter verwendet werden, doch dazu später mehr.

Das iPad Pro lässt sich mit dem praktischen Zubehör sehr gut bedienen. Trotz eines flachen Designs, überzeugt das tolle Tippgefühl. Das Tippgefühl kommt jedoch nicht ganz an die Freiheit von ausgewachsenen externen Keyboards heran, bei denen der Hub der Tasten großzügiger ist. Ob das einem mehr zusagt, ist Geschmacksache. Für eine so mobile Lösung ist das Magic Keyboard zweifelsohne beeindruckend.

Das Trackpad des Magic Keyboard enttäuscht ebenfalls nicht. Die Cursor-Steuerung erleichtert das Arbeiten mit dem iPad Pro ungemein. Insbesondere wenn die Textauswahl bzw. die Einfügemarke zum Einsatz kommt, ist es eine Wohltat das Trackpad als Verbündeten zu haben. Auch die iPadOS-Gesten lassen sich mit dem Trackpad vorbildlich nutzen. Natürlich geht das ebenfalls mit einem separaten Magic Trackpad, in der Kombination von Tastatur und Trackpad bietet das Magic Keyboard jedoch ein unschlagbares Gespann.

Ein Hingucker des Magic Keyboard ist das schwebende Design, das den Eindruck erweckt, als würde das iPad Pro einfach über der Tastatur schweben. Ihr könnt das iPad Pro zwischen etwa 85 bis 130 Grad einstellen, was die beiden Positionen, die das Smart Keyboard Folio zulässt, übertrifft.

Ein weiteres praktisches Feature ist die Tatsache, dass Apple den Smart Connector nutzt, um das Magic Keyboard mit dem iPad Pro zu verbinden, dabei bietet das Zubehör einen zusätzlichen USB-C-Port, der für das Laden des Tablets genutzt werden kann, sodass der im iPad Pro integrierte USB-C-Anschluss weiterhin für zusätzliches Zubehör zur Verfügung steht.

An dieser Stelle muss man jedoch auch bedenken, dass knapp 400 Euro für das Magic Keyboard (12,9 Zoll iPad Pro) kein Schnäppchen ist. Außerdem ist das iPad Pro mit angedocktem Magic Keyboard kein Leichtgewicht (1,4 kg). Tatsächlich wiegt das Gerät mehr als ein vergleichbares MacBook Air, wenn man es in ein Magic Keyboard einspannt. Das muss nicht „ins Gewicht fallen“, könnte aber zum Nachdenken anregen, welches Computergerät man jeden Tag mit sich herumtragen möchte.

Übrigens: Trotz des Aufschreis, der entstand, als es zuerst hieß, dass für das 2021er iPad Pro auch das neue Magic Keyboard notwendig ist, passt die Vorgänger-Tastatur dann doch mit einer leichten Einschränkung. So ist die erste Generation des Magic Keyboards funktional kompatibel mit dem neuen 12,9 Zoll iPad Pro. Jedoch kann es aufgrund der etwas dickeren Abmessung des Tablets vorkommen, dass das Magic Keyboard im geschlossenen Zustand nicht optimal passt. Es ist sicherlich nicht ideal – doch, ob ein Neukauf nötig ist, wagen wir zu bezweifeln.

Fazit: Ist das iPad Pro der Computer von Morgen?

Spätestens mit der Einführung des iPad Pro im Jahr 2015 stellte sich die Frage, ob das iPad der perfekte Laptop-Ersatz ist. Am Ende des Tages bleibt auch die aktuelle Generation immer noch ein iPad, was bedeutet, dass die meisten Leute auf dem Mac mehr erledigen können als auf Apples Tablet. Das liegt zum einen an der verfügbaren Software, als auch an dem Betriebssystem. Das kann sich natürlich ändern, wenn iPadOS in den kommenden Monaten und Jahren aktualisiert und Entwickler die neuen Möglichkeiten nutzen. Die aktuellen Kreativ-, Bild- und Videobearbeitungs-Apps zeigen bereits, in welche Richtung es geht. Doch momentan ist das iPad Pro kein MacBook – und das soll dem Gerät nicht als Nachteil angerechnet werden. Letztendlich ist es eine Geräteklasse für sich.

Wenn man den Gedanken an einem Laptop-Ersatz für einen Moment beiseite lässt, ist es jedoch ganz klar, dass das neue 12,9 Zoll iPad Pro ein fabelhaftes Stück Hardware und kategorisch das beste Tablet ist, das man kaufen kann. Es hat eines der besten Displays, was es perfekt für die Bearbeitung von Fotos und Videos macht. Dank dem M1-Chip bietet das iPad Pro nicht nur Rechenleistung auf MacBook Pro-Niveau, sondern auch eine zuverlässige Akkulaufzeit von fast 10 Stunden. Zudem bietet es Thunderbolt-3-Konnektivität und optional 5G.

Das iPad Pro ist die Art von Mehrzweckgerät, das unschätzbar wertvoll sein kann, sei es für das erstklassige Videotelefonie-Erlebnis, die breite Unterstützung von Medien-Apps oder im Einsatz mit den bisher verfügbaren Produktivitäts-Apps.

Wir haben in den letzten Tagen bereits in iPadOS 15 hineingeschnuppert. Das kommende iPad-Update bringt das iPad wieder einen kleinen Stück näher an den Mac heran. Nichtsdestotrotz ist Luft nach oben. Wünschenswert ist nach wie vor eine Multi-User-Nutzung sowie weitere Pro-Apps.

Ansonsten gilt wie immer: Je älter euer bisheriges iPad ist, desto mehr lohnt sich ein Upgrade. Habt ihr das Vorgängermodell, so gibt es vermutlich nur wenige Gründe für ein Upgrade. Muss es zwingend ein iPad Pro sein? Mit dem iPad und iPad Air hält Apple in jedem Fall zwei interessante Tablets zu einem deutlich niedrigeren Preis in petto.

Varianten und Preise

Das 12,9 Zoll iPad Pro startet bei 1.199 Euro und hat 128 GB Massenspeicher sowie 8 GB Arbeitsspeicher verbaut. Auch die 256 GB und 512 GB Versionen bieten 8 GB RAM, während die 1 TB und 2 TB Modelle 16 GB RAM verbaut haben. Für letztere Ausstattung zahlt man stolze 2.409 Euro bzw. 2.579 Euro, wenn 5G mit an Bord sein soll. Das iPad Pro mit 11 Zoll (ohne XDR)-Display startet mit 128 GB Speicher bei 879 Euro. Das Top-Modell mit 2 TB Speicher kostet 2.089 Euro bzw. 2.259 mit 5G-Konnektivität.

Das Magic Keyboard gibt es in einer neuen Version, die exakt zu den Maßen des 2021er iPad Pro passt. Für das Magic Keyboard werden die bereits von der letzten Generation bekannten 399 Euro verlangt. An dieser Stelle nochmals unser Tipp: Das Magic Keyboard des Vorgängers passt immer noch. Wer vom alten auf das neue iPad Pro umsteigen will, kann somit das alte Magic Keyboard weiter benutzen.

Kategorie: iPad

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