Tim Sweeney: Es gibt keinen Cloud-Anbieter mit besserer Datenschutzpolitik als Apple

| 17:45 Uhr | 1 Kommentar

Epic Games CEO Tim Sweeney hat tatsächlich einmal gute Worte für Apple übrig. Während der CEO regelmäßig scharfe Kritik an Apples Geschäftsmodell äußert, gibt es heute ein Kompliment. So erklärte Sweeney, dass es keinen Cloud-Anbieter mit einer besseren Datenschutzpolitik als Apple gibt.

Sweeney lobt Apple

Mit dem überraschenden Lob reagierte Sweeney auf einen Bericht, wonach Apple-Mitarbeiter intern Bedenken über die kürzlich angekündigten neuen Maßnahmen zum Schutz von Kindern geäußert haben. Dazu gehört eine Scan-Funktion, die iCloud-Fotobibliotheken auf kinderpornografische Inhalte (CSAM) untersuchen soll.

Sweeney sagte, dass der Widerstand aus Apples eigenen Reihen „keine Überraschung“ sei und erklärte:

„Apple hat den Schutz der Privatsphäre seit langem zu einem Teil seiner DNA gemacht. Ingenieure haben sich bei Apple für weniger Gehalt und ein härteres Arbeitsumfeld entschieden, weil sie an hervorragende Produkte glauben und sich an vorderster Front für den Schutz der Privatsphäre als Menschenrecht einsetzen.“

Angesprochen auf die Tatsache, dass Unternehmen wie Google und Microsoft bereits nach CSAM-Inhalten suchen, gab Sweeney eine brutale Bewertung beider Unternehmen ab:

„Niemand glaubt, dass Google die Privatsphäre der Bürger respektiert. Niemand nutzt Microsofts Consumer Cloud Drive Produkt, an dessen Namen ich mich nicht einmal mehr erinnern kann. Aber Apple hat Hunderte von Millionen iCloud-Nutzer und ist beliebt.“

Auf die Frage, ob er einen Cloud-Anbieter empfehlen könne, dessen Datenschutzpolitik besser sei als die von Apple, antwortete Sweeney lediglich: „Es gibt keinen“.

Es wäre jedoch kein Sweeney-Kommentar, wenn er nicht auch Kritik an Apple äußern würde. So schwingt in dem langen Twitter-Feed auch besagte Kritik an Apple mit. Wie schon zuvor, gab der Epic Games CEO in seinen Tweets zu verstehen, dass er mit Apples Umsetzung der Schutzmaßnahmen für Kinder nicht zufrieden ist. Insbesondere wirft er Apple vor, dass es sich bei dem iCloud-Fotos-Scan um eine „verdachtslose Durchsuchung von persönlichen Gegenständen“ handelt.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Bananarama

    Hier wird, wie üblich, schon wieder faktenfreier Unsinn erzählt.
    „Dazu gehört eine Scan-Funktion, die iCloud-Fotobibliotheken auf kinderpornografische Inhalte (CSAM) untersuchen soll.“ ist Nonsens. Es gibt keine Scan-Funktion und es werden auch keine iCloud-Fotobibliotheken untersucht. Es findet lediglich ein anonymer ABGLEICH auf Hashbasis statt, VOR dem Upload IN die Cloud. Auch die Behauptung von Timmy the sponger, dass eine „verdachtslose Durchsuchung von persönlichen Gegenständen“ stattfinden würde, ist kompletter Mumpitz.

    16. Aug 2021 | 22:33 Uhr | Kommentieren

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