Vor zehn Jahren: Steve Jobs tritt als Apple CEO zurück – Tim Cook wird sein Nachfolger

| 19:33 Uhr | 0 Kommentare

Vor genau 10 Jahren, am 24. August 2011, gab Steve Jobs bekannt, dass er als CEO von Apple zurücktreten wird. Gleichzeitig hatte er dringend empfohlen, dass Tim Cook als sein Nachfolger ernannt wird. Als Cook den Chef-Posten übernahm, hatte er es nicht leicht die Experten und Fans zu überzeugen. Trotz der Bedenken hat Cook abgeliefert und Apple in seinem ersten Jahrzehnt als CEO zur profitabelsten Firma der Welt gemacht.

Vor zehn Jahren: Steve Jobs tritt als Apple CEO zurück

Am 24. August 2011 ging eine Ära zu Ende. Nach einer monatelanger Auszeit wegen gesundheitlicher Probleme trat Konzernchef Steve Jobs zurück, da er seinen Verpflichtungen „nicht mehr nachkommen kann“, wie er in einem Schreiben an den Apple Aufsichtsrat und die Apple Community erklärte. In dem Schreiben hieß es:

„An den Apple Aufsichtsrat und die Apple Community,

ich habe immer gesagt, wenn einmal der Tag kommen sollte, an dem ich meinen Pflichten und Erwartungen als Apple CEO nicht mehr nachkommen kann, ich der erste wäre, der euch das wissen lässt. Leider ist dieser Tag nun gekommen. Hiermit lege ich das Amt des CEO bei Apple ab. Ich möchte, falls der Vorstand dies für möglich hält, als Vorsitzender des Aufsichtsrats und Apple Mitarbeiter dem Unternehmen treu bleiben.

Soweit es um meinen Nachfolger geht, empfehle ich dringend, dass wir unseren Nachfolgeplan ausführen und Tim Cook zum CEO von Apple ernennen. Ich glaube, dass Apple seine innovativsten Tage noch vor sich hat. Ich freue mich darauf, zum Erfolg von Apple in einer neuen Rolle beizutragen. Ich habe einige der besten Freunde meines Lebens bei Apple kennengelernt und ich danke ihnen für die vielen Jahre, in denen ich mit ihnen zusammenarbeiten durfte.

Steve“

Der Apple Aufsichtsrat stimmte dem Vorschlag von Jobs zu und ernannte Cook zum neuen CEO. Gleichzeitig wurde Jobs zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats ernannt. Nachdem Cook den Posten als CEO bei Apple übernommen hatte, starb Jobs leider nur sechs Wochen später, am 5. Oktober, einen Tag nachdem Apple das iPhone 4s eingeführt hatte. Cook erklärte damals:

„Apple hat ein visionäres und kreatives Genie verloren, und die Welt hat einen erstaunlichen Menschen verloren. Diejenigen von uns, die das Glück hatten, Steve zu kennen und mit ihm zu arbeiten, haben einen lieben Freund und einen inspirierenden Mentor verloren. Steve hinterlässt ein Unternehmen, das nur er hat aufbauen können, und sein Geist wird für immer das Fundament von Apple sein.“

Die neue Erfolgsformel

Nach dem Tod von Jobs machten sich sowohl die Wall Street als auch die Fans Sorgen um die Zukunft von Apple. Cook fiel deutlich weniger auf als Jobs. Seine Arbeit war unsichtbar in dem Sinne, dass die Schritte und Prozesse nicht öffentlich diskutiert wurden, aber sie machte sich deutlich bemerkbar, als Apple mehr denn je auf dem Weg war, ein erstaunlicher globaler Erfolg zu werden. Nach zehn Jahren haben sich die Einnahmen und Gewinne von Apple mehr als verdoppelt. Diese Erfolge wurden unter der Leitung von Cook erzielt.

Der Beweis für den Wandel von Apple mag in seinen Produkten liegen. Das Unternehmen hat sich in den letzten zehn Jahren weniger darauf konzentriert, die revolutionäreren Produkte auf den Markt zu bringen, für die Jobs berühmt war. Stattdessen hat Apple das Zubehör rund um das iPhone dominiert – darunter Apple Watch, AirPods und Dienste wie Apple Music.

Der Erfolg ist beispiellos, doch während der Smartphone-Markt stagniert, macht sich Apple wieder daran, neue Segmente zu erobern. Mit Apple Pay, Apple Card, Apple TV+ und vielen weiteren Diensten hat das Unternehmen bereits große Fortschritte im zukunftssicheren Service-Bereich gemacht. Und hinter den verschlossenen Türen wird an neuen Produkten wie die „Apple Glasses“ und das wohl größte Projekt, das „Apple Car“ gearbeitet.

Ein Mentor und Freund

Cook hatte viel gelernt von Jobs und dabei seinen eigenen Führungsstil entwickelt. Im Vergleich zu Jobs‘ unverblümter Hingabe an das Design wird Cook als methodischer und auf Finanzen (aber auch soziales Wohl) bedacht beschrieben. Der CEO besucht nur selten das Designstudio von Apple, in dem Jobs ein Dauergast war. Dennoch verfolgt Apple immer noch die gleichen Ziele, die Jobs eingeführt hatte. Dabei sieht Cook seinen damaligen Chef nicht nur als Mentor. Wie er auf der Dreamforce-Konferenz im Jahr 2019 erklärte, verbindet ihn viel mehr mit Jobs:

„Ich kann ihn und seine Gegenwart spüren, wenn ich hierherkomme. Es weckt viele Erinnerungen. […] Wenn die Leute an Steve denken, denken sie an Produkte. Aber ich denke wirklich an die einfachen Dinge, die er getan hat. Jeden Tag verließ er das Büro, bevor ich es tat, aber er kam immer an meinem Büro vorbei, bevor er ging und tauschte die Neuigkeiten des Tages aus. Es sind die einfachen Dinge wie diese – die Freundschaft -, die ich empfinde. Ich erinnere mich daran, dass er mehr als einmal auf der Bühne geprobt hatte und sich dabei irgendwie so weit vom Skript entfernte, wie es nur möglich war und die Leute dabei zum Lachen brachte.“

Kategorie: Apple

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