Surfshark VPN im Test: Preiswert, aber auch sicher?

| 8:22 Uhr | 0 Kommentare

Surfshark ist ein erfolgreicher VPN-Dienst, der vor allem aufgrund seines günstigen Preis-Modells aus der Masse der vielen Anbieter heraussticht. Dabei wirbt der Dienst nicht nur mit einem günstigen Preis, sondern auch mit zahlreichen Features für den Schutz der Privatsphäre. Ebenfalls mit im Angebot, ist die Möglichkeit Video-Streaming-Einschränkungen zu umgehen – also beispielsweise Netflix und Disney+ Inhalte aus den USA sehen zu können. Ob die Rechnung aus einem preiswerten Abo-Modell und einem umfangreichen Feature-Set aufgeht, schauen wir uns heute genauer an. Im Rahmen einer aktuellen Aktion könnt ihr euch derzeit sogar Surfshark VPN mit 81 Prozent Rabatt für das 2-Jahres-Abo sichern.

Surfshark ist preiswert, aber ist es auch gut?

Surfshark gehört mit einem Monatsbeitrag in Höhe von derzeit 2,13 Euro (im 2-Jahres-Abo mit Gutschein) zweifelsohne zu den günstigsten Kandidaten auf den VPN-Markt. Doch ein guter VPN-Dienst muss vor allem in seiner Leistung punkten. Wir haben uns Sicherheitsfunktionen, Verbindungsgeschwindigkeit, Kompatibilität, Entsperrmöglichkeiten und natürlich die Zuverlässigkeit genauer angeschaut, um zu ergründen, ob Surfshark dem durchaus positiven Ruf gerecht wird.

Soviel können wir euch schon einmal vorwegsagen, das Resultat hat uns beeindruckt. In den wichtigen Aspekten punktet der Dienst vorbildlich und bietet sogar mehr Features als einige Konkurrenten, trotz des geringen Preises.

Ein virtuelles privates Netzwerk

Bevor wir uns den Vorteilen von einem VPN widmen, rufen wir uns die grobe Funktionsweise des virtuellen privaten Netzwerks in Erinnerung. Bei einer VPN-Verbindung dient der eigene Rechner als VPN-Client. Über die VPN-Software wird der Client mit einem VPN-Server des jeweiligen Anbieters verbunden. Ab jetzt wird die IP-Adresse, über die sich der Mac, das iPhone etc. im Internet identifizieren lässt, durch die IP des VPN-Servers ersetzt. Der eigentliche Nutzer wird auf diese Weise verschleiert. Zudem werden die übermittelten Daten innerhalb des VPN-Tunnels verschlüsselt und sind somit ebenfalls nicht von außen einsehbar.

Mehr Datenschutz im Netz

Ein VPN ist generell empfehlenswert, wenn es um die Privatsphäre im Internet geht. Das kann mehrere Gründe haben. Beispielsweise speichern Facebook, Google und andere Dienstleister mit Vorliebe das Verhalten ihrer Anwender und nutzen die gesammelten Informationen für die Implementierung von Werbung. Wer hier seine IP nicht preisgeben möchte, greift zu einem VPN-Dienst. Das Thema hatte vor kurzem wieder an Dynamik gewonnen, da Apple mit der Einführung der App Tracking Transparency Funktion (ATT) in iOS 14.5 wieder auf das Problem aufmerksam gemacht hat.

Wie sicher ist Surfshark?

Ein Blick auf Surfsharks Sicherheit-Standards zeigt, dass der Dienst alles macht, damit das Angebot so sicher ist, wie es nur sein kann. Der Anbieter bietet eine Verschlüsselung mit AES 256-Bit. Es sollte somit nahezu unmöglich sein, dass Dritte eure Online-Aktivitäten entschlüsseln.

Zudem bietet Surfshark vier VPN-Protokolle: IKEv2, OpenVPN, WireGuard, Shadowsocks. Die Verfügbarkeit und auch die Geschwindigkeit variiert je nach Protokoll. Während sich Shadowsocks eher für Nutzer gedacht ist, die in Ländern mit viel Internet-Zensur leben, bieten die drei anderen Verschlüsselungsprotokolle das beste Surferlebnis.

Fotocredit: Surfshark

Auch wer ein öffentliches WLAN nutzt, profitiert von einer Verschlüsselung über ein VPN. In einem öffentlichen WLAN, wie es beispielsweise in einem Flughafen oder Café angeboten wird, wird es einem Hacker normalerweise vor Ort relativ einfach gemacht, Daten abzufangen. Da der Datenverkehr im VPN jedoch verschlüsselt wird, sind die abgefangenen Daten für Angreifer unbrauchbar.

Praktisch ist, dass Surfshark automatisch erkennt, welches Protokoll in der jeweiligen Situation am schnellsten ist. Wer möchte, kann jedoch weiterhin das gewünschte Protokoll auswählen. Am schnellsten waren wir mit IKEv2 unterwegs. Bitte beachtet, dass das Ergebnis immer abhängig von dem Internet-Provider und der Tageszeit ist. Außerdem ist entscheidend, ob ihr euch mit einem nahegelegenen VPN-Server verbindet oder einen weit entfernten Server wählt. Bei Servern in Europa und sogar den USA lief unser Test problemlos und schnell.

Ebenfalls zur Sicherheit trägt das MultiHop-Prinzip bei. Durch die MultiHop-Funktion werden die gesendeten und empfangenen Daten doppelt verschlüsselt, da hier der VPN-Verkehr über zwei Server geleitet wird. Hierbei wird die Verbindungsgeschwindigkeit jedoch stärker reduziert, als es beim einfachen VPN-Einsatz der Fall ist. Ein normales Surfen ist jedoch problemlos möglich.

Lobenswert ist auch der Einsatz von 100 % RAM-Only Server. Das heißt, es werden keine Daten auf Festplatten gespeichert. Somit werden die Server-Daten automatisch gelöscht, sobald ein Server ausgeschaltet wird. Das bieten nicht viele VPN-Dienste.

Weiterhin verfolgt Surfshark eine „Keine-Logs-Richtlinie“. Somit wird sichergestellt, dass die Verbindungsinformationen nicht gespeichert werden, womit eine nachträgliche Verfolgung verhindert wird.

Surfshark hat kürzlich zudem eine neue Zusatzfunktion gelauncht. Dabei handelt es sich um ein neues Antivirus-Programm. Das kann zusammen mit Surfshark Alert und Surfshark Search gekauft werden und kostet nur 1.25 Euro. Das ganze Paket (Surfshark One) kostet nur 3,36 Euro und beinhaltet Surfshark VPN, Alert, Search und Antivirus.

Weitere Sicherheits-Features

Surfshark bietet noch einige weitere Techniken, die den Alltag im Netz sicherer und angenehmer gestalten. Ein Tarnmodus verschleiert den Einsatz eines VPN gegenüber den kontaktierten Web-Server. Ein NoBorders-Modus kommt in Ländern mit Internet-Einschränkungen zum Einsatz. CleanWeb ist ein eingebauter Werbe- und Malware-Blocker – so werden Werbung, Tracker und andere Logs ausgesperrt. Eine Zweifaktor-Authentifizierung schützt zudem das eigene Surfshark-Konto.

Ihr seht: Surfshark bietet im Sicherheits-Bereich das komplette Programm und überbietet damit viele seiner Mitbewerber. Während Surfshark bei der Sicherheit also sehr gut aufgestellt ist, wollen wir uns noch ein Feature anschauen, um das kein VPN-Anbieter mehr herumkommt:

Streaming-Einschränkungen umgehen

Beliebte Streaming-Anbieter wie Netflix wollen sicherstellen, dass Nutzer nur die Inhalte zu Gesicht bekommen, die auch für den jeweiligen Markt bestimmt sind. Regionale Angebote wie Hulu oder HBO Max bekommen wir erst gar nicht zu sehen. Die Abgrenzung hat lizenzrechtliche Gründe. So kann beispielsweise Netflix in den USA die Rechte besitzen, eine bestimmte Serie anzubieten, wohingegen in Deutschland ein Pay-TV-Sender den Vorzug erhält.

Wählt man einen VPN-Server im passenden Land aus, können fortan die geblockten Serien, Filme und Sportübertragungen gesehen werden. Das wissen natürlich auch die Streaming-Anbieter und blockieren verschiedene VPNs. Es gibt jedoch Möglichkeiten, dies zu umgehen, was wiederum VPN-Anbieter wie Surfshark mit dem Einsatz von Techniken wie Smart DNS oder DNS-Proxy auch machen. So lässt sich erfolgreich auf die gesperrten Angebote von Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, SkyGo, HBO und weiteren Anbietern zugreifen – natürlich vorausgesetzt, ihr habt ein Nutzerkonto bei dem jeweiligen Anbieter.

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Surfshark hat sich in unserem Test als ein guter Dienst zur Freigabe von Streaming-Webseiten auf der ganzen Welt erwiesen. Mit dem VPN-Server konnten wir problemlos auf beliebte Streaming-Plattformen wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video, HBO Max und Hulu zugreifen.

Preise

Surfshark bietet folgende Pakete:

Zur Nutzung von Surfshark ist ein Abo erforderlich. Während sich das Monats-Abo für monatlich 11,10 Euro allenfalls lohnt, wenn ihr tatsächlich nur kurzzeitig den Service benötigt, könnt ihr mit den größeren Paketen enorm sparen. Wer sich gleich für 6 Monate an Surfshark bindet, zahlt jedes halbe Jahr 33,36 Euro, das entspricht 5,56 Euro im Monat. Ein Abo für 24 Monate kostet derzeit im Angebot 51,20 Euro, pro Monat wären das 2,13 Euro.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, die für den VPN-Einsatz sprechen. Ob sich der Einsatz letztendlich lohnt, hängt von der eigenen Situation und den Erwartungen ab. Nutzer sollten zudem darauf achten, nicht gegen geltende Gesetze zu verstoßen, denn nicht alles, was ein VPN-Dienst technisch ermöglicht, ist auch erlaubt.

Auch wenn es keine hundertprozentige Garantie auf Anonymität und Datenschutz in den Weiten des Internets gibt, so bietet ein VPN-Dienst die beste Anonymität, die technisch möglich ist. Entsprechend ratsam ist die Nutzung eines VPN-Dienstes, wenn das Surfverhalten privat bleiben soll. Surfshark gehört zu den besten VPN-Anbietern, die wir bisher genutzt haben.

Der Dienst bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und beinhaltet dabei alle Funktionen, die ein Premium-VPN haben sollte: Angefangen bei den Sicherheitsstandards und der Geschwindigkeit, über die hohe Zuverlässigkeit, bis hin zu der Möglichkeit Streaming-Einschränkungen zu umgehen (Netflix, HBO Max und Hulu etc.).

Kategorie: Apple

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