Apple erforscht möglicherweise Open-Source-Alternative zur ARM-Architektur

| 15:29 Uhr | 0 Kommentare

Apple prüft vermutlich die Möglichkeit, eine Open-Source-Alternative zur ARM-Architektur zu verwenden, die das Unternehmen seit Jahrzehnten in seinen Prozessoren einsetzt. Hierauf deutet eine neue Stellenausschreibung hin, in der Apple einen Ingenieur sucht, der sich auf die offene Befehlssatz-Architektur RISC-V spezialisiert hat.

Fotocredit: Apple

Apple sucht RISC-V Spezialisten

Laut einer neu veröffentlichten Stellenausschreibung, die von Tom’s Hardware entdeckt wurde, sucht Apple einen Ingenieur, der sich auf RISC-V spezialisiert hat. Hierbei handelt es sich um einen Open-Source-Architektur-Befehlssatz, der es Geräteherstellern ermöglicht, ihre eigenen Chips zu bauen, ohne eine Lizenz oder Lizenzgebühr zahlen zu müssen. Apple verwendet derzeit die ARM-Architektur in seinen Produkten und zahlt dem Unternehmen eine Lizenzgebühr für die Nutzung seines Befehlssatzes.

In der Stellenausschreibung von Apple heißt es, dass der Ingenieur „innovative RISC-V-Lösungen und modernste Routinen“ in Apples Produkte implementieren wird. Insbesondere hofft Apple, dass die angehenden Ingenieure in der Lage sind, mit dem RISC-V-Befehlssatz zu arbeiten und ein Verständnis für ARM haben.

In welcher Form Apple beabsichtigt, RISC-V zu integrieren, ist nicht bekannt. Fest steht, dass das Unternehmen durch die Verwendung der Architektur Lizenzgebühren für ARM-Vektor-Cores vermeiden könnte. Alle aktuellen Apple Silicon-Designs, einschließlich der SoCs der A- und M-Serie sowie der S-Serie und anderer System-in-Package-Designs, verwenden kundenspezifische ARM-Kerne.

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