Epic will Fortnite in Südkorea in den App Store bringen – Apple lehnt ab

| 14:05 Uhr | 0 Kommentare

Im vergangenen August wurde Fortnite bekanntlich aus dem iOS App Store entfernt, nachdem Epic Games heimlich eine direkte Zahlungsoption aktiviert hatte, um Apples In-App-Kaufsystem zu umgehen. Dies bewegte den Spieleentwickler zu einer Kampagne gegen die App Store-Regeln, was Anfang des Jahres in einem umfassenden Gerichtsprozess mündete. Während wir immer noch auf ein finales Urteil warten, meldet sich nun Epic Games erneut zu Wort. So fragt der Entwickler bei Apple an, ob Fortnite wieder in den südkoreanischen App Store ziehen darf, da sich in dem Land die Rechtslage geändert hat.

Eigene In-App-Kaufsysteme in Südkorea

Vor kurzem wurde in Südkorea ein neues Gesetz eingeführt, das die Exklusivität von Zahlungssystemen in Apps verbietet und Apple rechtlich dazu zwingt, Alternativen zum In-App-Kauf für digitale Güter zuzulassen. Es hat nicht lange gedauert, bis Epic Games verkündete, dass man beabsichtigt, Fortnite für iOS in Südkorea mit seinem eigenen Zahlungssystem neu zu veröffentlichen.

Dazu müsste Apple jedoch das Entwicklerkonto von Epic Games wiederherstellen, das Apple im August 2020 wegen des Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen geschlossen hatte. Während des gesamten Gerichtsprozesses hat Apple wiederholt erklärt, dass man Fortnite die Rückkehr in den App Store erlauben würde, wenn die direkte Zahlungsoption entfernt würde, um die App Store-Regeln einzuhalten.

Apple sagte, dass Epic Games, um wieder in den App Store aufgenommen zu werden, alle App Store-Prüfungsrichtlinien erfüllen müsste, was das Unternehmen bisher abgelehnt hat. Entsprechend erklärte Apple in einer Stellungnahme gegenüber MacRumors, dass es keine Grundlage für die Wiedereinsetzung des Epic Games-Entwicklerkontos gibt. Bezüglich des aktualisierten Telekommunikationsgesetzes in Südkorea gab Apple vor kurzem ebenfalls eine Stellungnahme ab:

„Der vorgeschlagene Telecommunications Business Act wird Nutzer, die digitale Güter aus anderen Quellen kaufen, dem Risiko des Betrugs aussetzen, den Schutz ihrer Privatsphäre untergraben, die Verwaltung ihrer Einkäufe erschweren und Funktionen wie „Kaufanfrage“ und Jugendschutz-Maßnahmen weniger effektiv machen. Wir sind der Meinung, dass das Vertrauen der Nutzer in App Store-Käufe infolge dieses Vorschlags sinken wird, was zu geringeren Chancen für die über 482.000 registrierten Entwickler in Korea führen wird, die bis heute mehr als 8,55 Billionen KRW (Südkoreanische Won) mit Apple verdient haben.“

Kategorie: App Store

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