Studie: Apple Watch kann neben Vorhofflimmern auch andere Herzrhythmusstörungen erkennen

| 20:45 Uhr | 0 Kommentare

Apple erweitert Jahr für Jahr und Schritt für Schritt die Gesundheitsfunktionen der Apple Watch. Mal sind die Schritte etwas größer und mal etwas kleiner. Eine aktuelle Studie der Standort University in Kooperation mit Apple zeigt, dass die Apple Watch nicht nur in der Lage ist Vorhofflimmern (AFiB), sondern auch andere Herzrhythmusstörungen zu erkennen. Diese Erkenntnis dürfte in kommenden watchOS-Updates einfließen.

Studie: Apple Watch kann neben Vorhofflimmern auch andere Herzrhythmusstörungen erkennen

Zu den derzeit wichtigsten Gesundheitsfunktionen der Apple Watch gehören sicherlich die EKG-App, das Erkennen von Vorhofflimmern, das Messen des Blutsauerstoffgehalts, die Sturzerkennung, das Mitteilen von hohen und niedrigen Herzfrequenzen, die Notruf-Funktion und mehr. In den kommenden Jahren wird Apple die Möglichkeiten erweitern. Erst kürzlich ging das Wall Street Journal darauf ein, welche Neuerungen in Arbeit sind.

Auch bei der Erkennung weiterer Herzrhythmusstörungen arbeitet Apple. So haben der Hersteller aus Cupertino und Stanford Medicine neue Daten aus der laufenden Apple Heart Study veröffentlicht, die Daten der Apple Watch verwendet, um unregelmäßige Herzrhythmen zu erkennen. Wie MyHealthyApple berichtet, zeigt die neueste Studie, die diese Woche im American Heart Association Journal veröffentlicht wurde, dass die Apple Watch neben dem Vorhofflimmern auch andere A Herzrhythmusstörungen erkennen kann.

Es heißt

Der Algorithmus zur Erkennung unregelmäßiger Pulse der Apple Watch hat einen positiven Vorhersagewert von 0,84 zur Identifizierung von Vorhofflimmern (AF). Wir versuchten, die Prävalenz anderer Arrhythmien als Vorhofflimmern bei Patienten mit einem unregelmäßigen Puls zu beschreiben, der auf einer Smartwatch erkannt wurde.

Bei der Sekundäranalyse wurde den Teilnehmern ein ambulantes EKG-Pflaster gegeben, nachdem sie eine unregelmäßige Pulsbenachrichtigung von ihrer Apple Watch erhalten hatten. Die Studie schloss Teilnehmer mit zuvor identifiziertem AFib aus, um sich auf die „Prävalenz anderer Arrhythmien auf den verbleibenden EKG-Pflastern der Teilnehmer“ zu konzentrieren.

MyHealthyApple fast die Studie wie folgt zusammen

Von 419.297 Teilnehmern der Apple Heart Study wurden 450 EKG-Pflaster analysiert, 297 EKG-Pflastern (66 %) wiesen kein Vorhofflimmern auf. Nicht-AF-Arrhythmien (außer supraventrikuläre Tachykardien < 30 Schläge und Pausen < 3 Sekunden) wurden bei 119 Teilnehmern (40,1 %) mit EKG-Pflastern ohne AFib festgestellt. 76 Teilnehmer (30,5%) berichteten von nachfolgenden Vorhofflimmer-Diagnosen.

Bei Teilnehmern mit einer unregelmäßigen Pulsbenachrichtigung auf der Apple Watch und ohne auf dem EKG-Pflaster beobachtetem Vorhofflimmern wurden bei 40% der Teilnehmer atriale und ventrikuläre Arrhythmien, hauptsächlich PACs und PVCs, festgestellt.

Apple hat die Apple Watch 7 vor Kurzem vorgestellt. Ein Verkaufsstart steht noch nichts fest. Derzeit spricht Apple von Herbst. Wir rechnen allerdings damit, dass der Verkaufsstart im Oktober beginnt.

Kategorie: Apple

Tags:

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.