iCloud Safari-Lesezeichen doch nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt

| 15:45 Uhr | 0 Kommentare

Wir erinnern uns: Anfang des Monats hieß es in einem Support-Dokument, dass Apple eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud Safari-Lesezeichen einführen wird. Ein erneuter Besuch von Apples iCloud-Sicherheitsüberblick zeigt nun, dass es sich das Unternehmen anders überlegt hat.

Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Safari-Lesezeichen

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung macht es Dritten und selbst Apple als iCloud-Betreiber unmöglich, auf die Informationen zuzugreifen. Bis vor wenigen Wochen schützte Apple im Falle von Safari zwar den Browserverlauf und die iCloud-Tabs, nicht aber die synchronisierten Lesezeichen. Das sollte sich eigentlich ändern. Anfang des Monats änderte Apple sein englischsprachiges Support-Dokument „iCloud Security Overview“ und fügte Lesezeichen der Liste der durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützten Daten hinzu.

Nach rund zwei Wochen sieht es so aus, als sei die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die synchronisierten Lesezeichen von Safari wieder Geschichte. Stattdessen hat Apple neben dem Browserverlauf und den iCloud-Tabs auch die mit iOS 15 eingeführten Tab-Gruppen in die Liste der durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützten Daten aufgenommen. Die Safari-Lesezeichen werden jedoch, wie bisher, bei der Übertragung und auf den Servern mit Apples Standardverschlüsselung verarbeitet.

Apples Motivation für diese Kehrtwende ist nicht bekannt. Möglicherweise war die Einbeziehung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Safari-Lesezeichen ein Versehen, das das Unternehmen nun korrigiert hat. Diese Vermutung liegt nahe, da Apple die Änderung nicht offiziell auf anderen Kanälen angekündigt hat.

Kategorie: Apple

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