Apple und University of Michigan veröffentlichen Ergebnisse einer Apple Watch Gesundheitsstudien

| 18:33 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat in den vergangenen Jahren verschiedene Apple Watch Gesundheitsstudien auf den Weg gebracht. Vor wenigen Tagen hat die University of Michigan Health erste Ergebnisse einer so genannten „wegweisenden, dreijährigen Beobachtungsstudie“ veröffentlicht, die sie erstmals 2018 in Zusammenarbeit mit Apple gestartet hat.

Apple Watch: Ergebnisse verschiedener Gesundheitsstudien veröffentlicht

In einem neuen Blog- Beitrag beschreibt die University of Michigan Health, dass das Ziel der Studie darin besteht, „eine vielfältige Gruppe von Teilnehmern unterschiedlicher Altersgruppen, Rassen, Ethnien und zugrunde liegenden Gesundheitszuständen einzubeziehen“ und Einblick in den grundlegenden Gesundheitszustand einer repräsentativen Gruppe von Tausenden von Menschen zu geben.

Jessica Golbus fungiert als Co-Forscherin der Studie und weist darauf hin, dass einer der „größten Erfolge“ der Studie ihre Fähigkeit war, „aus Gruppen zu rekrutieren, die in der digitalen Gesundheitsforschung weitgehend unterrepräsentiert oder nicht vertreten sind“. Den Daten zufolge waren 18 Prozent der mehr als 6.700 Teilnehmer 65 Jahre oder älter, 17 Prozent waren Schwarze und 17 Prozent Asiaten.

Ein Ziel der Studie war es, „wichtige tragbare Signale (d.h. Herzfrequenz, Schrittzahl und Blutdruckmessungen zu Hause) über Alter, Geschlecht, Rasse, ethnische Zugehörigkeit und klinische Phänotypen zu beschreiben und zu vergleichen“.

Die Teilnehmer trugen ihre Apple Watch an fast 90 Prozent der Studientage durchschnittlich 15,5 Stunden am Tag. Insgesamt wurden mit der Apple Watch mehr als 200 Millionen Herzfrequenzmessungen und mit der Omron Blutdruckmanschette 1,1 Millionen Blutdruckwerte erfasst.

Teilnehmer ab 65 Jahren hatten signifikant niedrigere Ruhe- und Gehpulse, und Frauen hatten einen um durchschnittlich 3 Schläge pro Minute höheren Ruhepuls als Männer. Bei der Stratifizierung nach selbsterklärter Herkunft hatten schwarze Teilnehmer die höchsten Herzfrequenzen und weiße Teilnehmer die niedrigsten. Das Aktivitätsniveau variierte auch je nach Herkunft und ethnischer Zugehörigkeit und durch das Vorliegen bestimmter klinischer Bedingungen. Zusammen zeigen diese Unterschiede, dass der patientenspezifische Kontext eine wichtige Überlegung ist, wenn Ärzte tragbare und Heim-Blutdruckdaten interpretieren.

Kategorie: Apple

Tags:

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.