Glasfaser: Deutsche Telekom und wilhelm.tel kooperieren

| 22:26 Uhr | 0 Kommentare

Die Deutsche Telekom hat bekannt gegeben, dass das Bonner Unternehmen eine Glasfaser-Kooperation mit wilhelm.tel eingegangen ist. Diese sorgt dafür, dass 350.000 Haushalte in der Metropolregion Hamburg profitieren.

Glasfaser: Deutsche Telekom und wilhelm.tel kooperieren

Erst kürzlich haben wir euch darüber informiert, dass die Telekom und 1&1 beim Thema Glasfaser kooperieren. Nun hat das Bonner Unternehmen die nächste Partnerschaft bekannt gegeben, dieses Mal mit wilhelm.tel.

Beide Unternehmen haben sich auf die Rahmenbedingungen für eine langfristige Kooperation geeinigt und eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Deutsche Telekom und wilhelm.tel bekennen sich zur Netzöffnung, dem Prinzip des sogenannten „open access“.

Vorgesehen ist, dass Kundinnen und Kunden mit einem Glasfaseranschluss der wilhelm.tel ab Ende 2022 auch die Produkte der Telekom buchen können. Derzeit versorgt die wilhelm.tel in ihrem Glasfasernetz knapp 205.000 Haushalte mit ultraschnellem FTTH (Fiber to the home), bis 2025 sollen rund 350.000 Haushalte angeschlossen sein. Im nächsten Schritt werden beide Parteien die Vertragsverhandlungen zügig voranbringen und wollen noch im ersten Quartal des Jahres den Kooperationsvertrag unterzeichnen.

Die Telekom schreibt

Die Telekom wird ihre Produkte voraussichtlich ab Ende 2022 im gesamten Glasfaser-Ausbaugebiet der wilhelm.tel anbieten können. Damit deckt die Telekom dann einen Großteil der Metropolregion im Norden mit ihrer Festnetz-Produktpalette und Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s ab. Im April des Vorjahres hatte das Bonner Unternehmen bekanntgegeben, ebenfalls bis 2025 rund 540.000 Haushalte in Hamburg mit Glasfaser versorgen zu wollen. Dieser Eigenausbau konzentriert sich jedoch auf Gebiete, die von der wilhelm.tel bislang nicht erschlossen wurden. Damit wird ein Überbau bestehender FTTH-Infrastrukturen vermieden.

Kategorie: Apple

Tags: ,

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.