iPhone SE 3: bessere Akkulaufzeit, aber kein Ceramic Shield und keine MagSafe-Unterstützung

| 23:27 Uhr | 0 Kommentare

Auf Apples „Peek Performance“-Event wurden viele aufregende neue Produkte vorgestellt. Vom neuen Mac Studio über das iPad Air 5 bis hin zum iPhone SE 3 war für jeden etwas dabei. Insbesondere das iPhone SE könnte für Apple sehr wichtig werden, da das Unternehmen mit seinem günstigsten iPhone viele neue Kunden gewinnen will. Ein wichtiges Verkaufsargument ist die 5G-Konnektivität und der A15 Bionic Chip. Das Gerät hat einiges zu bieten, dennoch gibt es auch Dinge, auf die Apple verzichtet hat, obwohl sie von vielen vermutet wurden. Nachfolgend haben wir einige Details zusammengefasst, die Apple auf der Keynote nicht erwähnt hat.

Fotocredit: Apple

Kein Ceramic Shield und keine MagSafe-Unterstützung

Gerüchten zufolge sollte das neue iPhone SE mit Ceramic Shield und MagSafe ausgestattet sein, doch das ist nicht der Fall. Apple sagt, dass dieses iPhone ein „widerstandsfähiges Design“ und „das härteste Glas in einem Smartphone“ hat, aber es wird nicht als Ceramic Shield beworben. Vergleicht man das iPhone SE 3 mit den technischen Daten des iPhone 13 Pro, stellt man fest, dass das iPhone SE 3 diese Eigenschaften nicht aufweist.

Fotostile, Smart HDR 4, aber kein Cinematic-Modus

Das iPhone SE 3 verfügt über zwei Kamerafunktionen der iPhone 13-Reihe: Fotostile und Smart HDR 4. Allerdings hat Apple eine andere Funktion, die die Leistung des A15 Bionic benötigt, nämlich den Cinematic-Modus, nicht integriert, so dass Nutzer den Hintergrund eines Videos nicht wie beim iPhone 13 weichzeichnen können.

Unveränderte Frontkamera

Das iPhone SE 3 verfügt über die gleiche 7MP-Frontkamera mit einer ƒ/2.2-Blende. Es wurde vermutet, dass dieses iPhone einen 12MP-Sensor verwenden könnte, da das iPhone 12 und das iPhone 13 bereits einen solchen bieten, aber in der Tat müssen die Nutzer mit dem 7MP-Sensor vorlieb nehmen, obwohl sie eine leicht verbesserte Erfahrung machen dürften, da sie Smart HDR 4 haben.

Kein 5G mmWave

5G war früher eine Seltenheit, aber heute gehört es zu den wichtigsten Verkaufsargumenten von Smartphones. Diejenigen, die ein klassisches iPhone-Design bevorzugen, können jetzt mit dem iPhone SE moderne Mobilfunktechnologie nutzen – mit einer kleinen Einschränkung. Das iPhone SE 3 unterstützt „nur“ das Sub-6-GHz-Band und somit nicht das schnellere mmWave 5G. Für die meisten Nutzer sollte dies jedoch kein Problem sein, da mmWave 5G im Vergleich zum breiteren Sub-6-Spektrum nur in wenigen Gebieten verfügbar ist.

Viele Verbesserungen

Dennoch bleibt festzuhalten, dass Apple mit dem neuen iPhone SE ein sehr gutes Paket geschnürt hat, dass mit einer starken Leistung und einem relativ geringen Preis überzeugen soll, obwohl das Gerät teurer geworden ist. Das iPhone SE 3 beginnt hierzulande bei 519 Euro, während der Vorgänger ab 479 Euro erhältlich war.

Eine Neuerung, die womöglich bei der Vorstellung etwas untergegangen war, betrifft die Akkulaufzeit. So bietet das neue iPhone SE im Vergleich zu seinem Vorgänger eine bessere Akkulaufzeit. Es bietet bis zu 15 Stunden Videowiedergabe (beim Vorgängermodell waren es 13 Stunden), bis zu 10 Stunden Videowiedergabe per Streaming (gegenüber 8 Stunden) und bis zu 50 Stunden Audiowiedergabe (gegenüber 40 Stunden beim Vorgängermodell).

Kategorie: iPhone

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