Produktion bei Foxconn läuft nach Lockdown wieder an

| 17:10 Uhr | 0 Kommentare

Apples wichtigster iPhone-Zulieferer Foxconn hat nach eigenen Angaben die Produktion in seinem chinesischen Werk in Shenzhen wieder aufgenommen, nachdem die am Montag in Kraft getretene stadtweite Lockdown-Maßnahme teilweise aufgehoben wurde.

Strenge Auflagen für Wiederaufnahme der Produktion

Foxconn hatte Anfang der Woche seinen Betrieb in Shenzhen aufgrund einer von der örtlichen Regierung verhängten Lockdown-Maßnahme infolge eines neuen Covid-19-Ausbruchs eingestellt.

Das taiwanesische Unternehmen teilte Reuters nun mit, dass es einen Teil der Produktion und des Betriebs auf dem Werksgelände in Shenzhen wieder aufgenommen habe, nachdem das Unternehmen die Auflagen der Regierung erfüllt habe. Dazu zählt unter anderem, dass die Mitarbeiter in geschlossenen Gruppen arbeiten, in getrennten Unterkünften leben und  Kontaktsperren nach außen aufrechterhalten.

„Einige Abläufe konnten wieder aufgenommen werden und ein Teil der Produktion findet statt“, gab Foxconn in einer Erklärung bekannt und fügte hinzu, dass man strenge Richtlinien einhält. Foxconn räumte am Mittwoch zudem ein, dass das Jahr 2022 für die Lieferkette eine „Herausforderung“ darstellen würde. Der Auftragsfertiger prognostizierte einen Umsatzrückgang von bis zu 3 Prozent für das laufende Jahr – den ersten jährlichen Umsatzrückgang seit sechs Jahren. Grund seien weiterhin der Mangel an Chips und die Pandemie in China.

Apple gab an, dass der Chipmangel das Unternehmen im vierten Quartal 2021 rund 6 Milliarden US-Dollar gekostet hat, aber die Prognosen für dieses Jahr blieben trotz der Belastungen der globalen Lieferkette optimistisch.

Kategorie: Apple

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