Mobilfunk-Roaming in der EU weiterhin ohne zusätzliche Kosten für die nächsten 10 Jahre

| 20:50 Uhr | 0 Kommentare

Vor ein paar Jahren musste man noch tief in die Tasche greifen, wenn man im EU-Ausland telefonieren oder mobil im Internet surfen wollte. Erst seit dem 15. Juni 2017 gibt es in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen keine Roaming-Gebühren mehr. Wie das Europäische Parlament verkündet, hat der EU-Rat heute der Verlängerung der Regelung für das „Roaming zu Inlandspreisen“ bis 2032 zugestimmt.

Roaming ohne Zusatzkosten

Mobilfunkkunden können im EU-Ausland ohne zusätzliche Kosten für weitere zehn Jahre anrufen, im Internet surfen und SMS versenden. Die Verlängerung der aktuell gültigen Regel „Roaming zu Inlandspreisen“ kommt knapp zwei Monate bevor die geltende Verordnung am 30. Juni ausgelaufen wäre.

Das EU-Parlament hatte mit dem EU-Rat auch eine zusätzliche Bestimmung ausgehandelt. Demnach muss sichergestellt werden, dass den Kunden im Ausland, wann immer möglich, die gleiche Qualität der Dienste zur Verfügung stehen. Den Mobilfunk-Anbietern ist es somit verboten, beispielsweise durch die Umstellung von 4G auf 3G die Roaming-Dienste einzuschränken.

Beibehalten werden die Vorgaben zur „angemessenen Nutzung“. Diese Regelung soll es verhindern, dass Nutzer dauerhaft in anderen EU-Staaten ohne Extrakosten telefonieren oder im Internet surfen können.

Kategorie: Allgemein

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