Benchmarks: M2 im Vergleich zu jedem anderen aktuellen Apple-Prozessor

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Kurz nach der Veröffentlichung des neuen MacBook Pro gab es die ersten M2-Benchmarks. Diese bestätigten Apples Angaben in Bezug auf die Verbesserungen gegenüber dem M1-Basischip. Sie bestätigten auch, dass die M1 Pro-, Max- und Ultra-Chips den M2 erwartungsgemäß immer noch in den Schatten stellen. Einige Benchmarks von Macworld und weiteren Redaktionen zeigen nun, wie sich der M2 im Vergleich zu jedem anderen aktuellen Apple Silicon-Chip schlägt – angefangen beim A13 Bionic im iPhone 11 bis hin zum M1 Ultra.

Performance-Vorteile des M2

Die Benchmarks zeigen, dass der M2-Chip im MacBook Pro mit 3,49 GHz getaktet ist, verglichen mit der Geschwindigkeit des M1-Chips von 3,2 GHz. Die Single-Core-Leistung des M2 ist etwa 11,56 Prozent schneller als die des M1-Chips, während die Multi-Core-Leistung um etwa 19,45 Prozent höher ist.

Der M2 enthält einige Funktionen, die bisher nur bei den höherwertigen Mitgliedern der M1-Chipfamilie vorhanden waren. Er hat eine höhere Leistung bei der 4K-Videokodierung und -dekodierung und unterstützt schnelleren LP5-Speicher – und dieser Speicher kann etwas höher sein, so dass der maximale Arbeitsspeicher des M2 24 GB betragen kann, im Vergleich zu 16 GB beim M1.

Bei Six Colors heißt es weiterhin:

„Alle Tests, die ich mit dem M2 MacBook Pro durchführen konnte, bestätigten es. Ja, das Single-Core-Ergebnis eines M2 MacBook Pro schlägt jedes M1-Gerät, denn es handelt sich um einen A15-basierten Kern, der daher schneller ist. Aber natürlich wird heutzutage so viel Leistung durch die Verwendung mehrerer Kerne zusammen erzielt. Und während der M2 mit 8 Kernen aus offensichtlichen Gründen schneller läuft als der M1 mit 8 Kernen, kann er nicht mit den vielen, vielen Kernen in den höherwertigen M1-Prozessoren mithalten.“

M2 im Vergleich zu anderen Apple-Chips

Macworld hat sich derweil die Geekbench 5 Ergebnisse für alle Apple Silicon Prozessoren in der iPhone-, iPad- und Mac-Produktpalette angesehen. Die Webseite stellte hierbei fest, dass unterschiedliche Taktraten für die Temperaturkontrolle selbst bei ein und demselben Chip zu unterschiedlichen Leistungen führen können, wie zum Beispiel beim iPad:

„Der A15 Bionic ist neuer als der A14 Bionic, der im vorherigen iPad Air verbaut war, aber der Leistungsunterschied zwischen den beiden ist gering, was wahrscheinlich einer der Gründe ist, warum Apple sich beim Upgrade des iPad Air im Jahr 2022 für einen M1 entschieden hat. Der A15 Bionic muss im Tablet heruntergetaktet werden, um eine angemessene Betriebstemperatur zu gewährleisten.“

Roman Loyola von Macworld fasst die Ergebnisse der Testreihe zusammen:

„Was erhält man, wenn man alle Leistungsdaten in einer Tabelle zusammenfasst? Ein etwas vorhersehbares Diagramm, bei dem die M1 Pro/Max Macs die Tabelle anführen, gefolgt von einer Mischung aus iPads und iPhones.

Besitzer des iPad Pro können sagen, dass ihr Tablet ungefähr so schnell ist wie ein MacBook Air (oder Air-Besitzer können sagen, dass der Laptop wie ein iPad Pro arbeitet), und das wäre keine Übertreibung. Und der Unterschied zwischen dem 399 Dollar-iPhone SE und dem 1.099 Dollar-iPhone 13 Pro Max ist nicht so groß, wie ihre Preise vermuten lassen.“

Fotocredit: Macworld

Kategorie: Mac

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