Bericht: Apple möchte Micro-OLED-Panels von Samsung Display für zukünftige AR/VR-Headsets

| 17:33 Uhr | 0 Kommentare

Laut The Elec hat Samsung Display Anfragen von mehreren seiner Kunden erhalten, um mit der Entwicklung von Micro-OLED-Panels zu beginnen, darunter Apple, Meta und der Mutterkonzern Samsung. Apple will die Displays aller Voraussicht für ein zukünftiges Mixed-Reality-Headset einsetzen.

Micro-OLED-Panels für den Headset-Markt

Es heißt, dass Samsung Display die Entwicklung der Panels bisher wegen der erwarteten geringen Rentabilität vermieden hat, aber Micro-OLED entwickelt sich offenbar zu einer Schlüsseltechnologie auf dem aufstrebenden AR/VR-Headset-Markt, da sich mehrere Unternehmen darauf vorbereiten, konkurrierende Produkte auf den Markt zu bringen.

Micro-OLED-Displays werden direkt auf Chip-Wafern und nicht auf einem Glasträger hergestellt, was zu dünneren, kleineren und energieeffizienteren Displays führt. Sie ermöglichen Pixelgrößen im Bereich von 4 bis 20 Mikrometern, verglichen mit 40 bis 300 Mikrometern bei Standard-OLED-Panels. Zudem verfügen sie über eine schnellere Reaktionszeit, was die Technologie ideal für AR/VR-Anwendungen macht.

Apples Mixed-Reality-Headset

Gerüchten zufolge wird das AR/VR-Headset von Apple über zwei bis drei Displays verfügen, wobei mindestens zwei davon hochauflösende 4K-Micro-OLED-Displays mit bis zu 3.000 Pixeln pro Zoll sein könnten. Es wird erwartet, dass Sony die Display-Module liefern wird. Laut The Elec soll auch LG Display für die Belieferung im Rennen sein.

Samsung Display wird Berichten zufolge zunächst ein herkömmliches OLED-Panel für das Gerät liefern, vielleicht für die periphere Sicht, wo eine geringere Auflösung akzeptabel wäre. Samsung Display wird dann versuchen, Micro-LED-Panels für die zweite Generation des Apple-Headsets zu liefern.

Nachdem es zunächst danach ausgesehen hatte, dass Apple sein Headset in diesem Jahr ankündigen wird, verschiebt sich das Ganze anscheinend auf 2023. Das Gerät soll Gerüchten zufolge ein leichtes Design vorweisen. Neben den fortschrittlichen Displays sollen 15 optische Module, zwei Hauptprozessoren, Wi-Fi 6E-Konnektivität, Eye-Tracking, ein spezieller AR-Modus, Objekt-Tracking, Handgestensteuerung und mehr mit an Bord sein. Über den Preis des Geräts wird ebenfalls spekuliert. Einige Berichte deuten darauf hin, dass es Kunden rund 3.000 US-Dollar kosten könnte.

Kategorie: Apple

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