Eve Aqua (3. Gen): HomeKit-Bewässerungssteuerung im Test

| 19:55 Uhr | 0 Kommentare

Eve Systems, Anbieter von Smart-Home-Geräten, hat pünktlich zum Hochsommer eine neue Generation von Eve Aqua angekündigt und auf den Markt gebracht. Mit der smarten Bewässerungssteuerung Eve Aqua lässt sich die Gartenbewässerung per iPhone, Siri oder integrierter Taste aktivieren – das Abschalten erledigt Eve Aqua von selbst. Unter anderem unterstützt Eve Aqua (3. Generation) Thread, um Geräte besser untereinander zu vernetzen. Wir haben uns zum Verkaufsstart von Eve Aqua (3. Generation) die neue HomeKit-Bewässerungssteuerung näher angeguckt und getestet.

Eve Aqua: Dritte Generation im Test

Etwas mehr als vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Eve Aqua in der ersten Generation (hier unser Test) auf den Markt gekommen ist. Die zweite Generation folgte zwischenzeitlich, wurde von uns jedoch außer Acht gelassen, da unsererseits schlicht und einfach kein Bedarf bestand. Nun liegt die dritte Generation von Eve Aqua vor, mit der wir ein weiteres Gartenprojekt umsetzen möchten. Unseren Rasen sowie die Hecke lassen wir bereits automatisiert bewässern, nun soll allerdings ein Beet in die smarte Bewässerungssteuerung eingebunden werden.

Beim Blick auf die Wettervorhersage für die kommenden Tage bzw. Wochen ist zu erkennen, dass uns Eve Aqua nicht nur Zeit und Aufwand, sondern auch Wasser sparen wird. Je intelligenter man die Bewässerungszeiten festlegt, desto weniger Wasser verdunstet aufgrund der Hitze und kommt so im Erdreich und bei den Pflanzen an.

Auf das Verlegen der Bewässerungsleitungen für das Beet verzichten wir an dieser Stelle, sondern konzentrieren uns in erster Linie auf Eve Aqua.

Eve Aqua - Smarte Bewässerungssteuerung per App oder Siri, automatisch bewässern, Zeitpläne,...
  • Steuern Sie Rasensprenger oder Bewässerungssysteme per App, Siri oder direkt am Gerät. Oder legen...
  • Vermeiden Sie Überschwemmungen und Wasserverschwendung dank automatischer Abschaltung, und behalte...

Grundsätzlich lässt sich zunächst einmal festhalten, dass Eve Aqua in Design und Ausstattung komplett überarbeitetet wurde. Bereits beim ersten Anblick erkennt man, dass man die neue Generation in der Hand hält. Das neue Eve Aqua baut grundsätzlich auf seinen Vorgänger auf, setzt aber innen und außen auf ein neues Design. Äußerlich besticht Eve Aqua durch ein solides Gehäuse in Spacegrau mit mattschwarzer Front. Im Inneren arbeitet ein Magnetventil, das langlebiger, besser gegen Undichtigkeiten abgesichert und praktisch geräuschlos im Betrieb ist. Für den Anschluss an den Wasserhahn setzt Eve Aqua jetzt auf einen robusten Verbinder mit Metallgewinde.

Sollte Eve Aqua euer erstes Eve-Produkt sein, so können wir vorab schon einmal sagen, dass die Installation kein Hexenwerk ist und innerhalb weniger Minuten von statten geht. Ein spezieller Hub oder ähnliches ist nicht erforderlich. In der Verpackung findet ihr eine Kurzbedienungsanleitung, die im Endeffekt alles Wichtige zur Installation und der Vorgehensweise bereit hält.

Um die mitgelieferten Batterien einsetzen zu können, müsst ihr zunächst das Gehäuse öffnen. Ihr zieht den Kunststoffdeckel nach vorne ab und erlangt so Zugriff zum Batteriefach. Sobald ihr die Batterien eingesetzt habt, könnt ihr auch schon mit der Eve App weitermachen. Dort fügt ihr Eve Aqua als neues Gerät hinzu, scannt den HomeKit-Code, definiert einen Raum in dem sich Eve Aqua befindet, legt einen Namen fest und schon kann es losgehen.

Ihr könnt Eve Aqua auf unterschiedliche Art und Weise nutzen. Zunächst einmal lässt sich die HomeKit-Bewässerungssteuerung per iPhone, Siri oder integrierter Taste aktivieren. In der Eve-App (oder über die Apple Home App) legt man schnell und unkompliziert Zeitpläne an, um die Bewässerung des Gartens und der Terrassenpflanzen zu automatisieren. Das Ganze erfolgt ganz autonom, ohne Verbindung zum Internet und ohne Bridge oder Gateway.

Nutzt ihr zum Beispiel einen Sensor zur Messung der Bodenfeuchtigkeit (wir nutzen den Gardena smart Sensor), so könnt ihr die Bewässerungssteuerung und den Sensor natürlich auch koppeln. Wird ein bestimmter Schwellwert bei der Bodenfeuchte unterschritten, so soll zu einer bestimmten Zeit die Gartenbewässerung gestartet werden. Dies kann allerdings nur ein Richtwert sein.

Blicken wir noch etwas näher auf die Eve-App. Dort könnt ihr in den Einstellungen eures Eve Aqua eine Flussrate (L/min) hinterlegen. Eve Aqua berechnet bei jeder Bewässerung den Wasserverbrauch auf Basis der zum entsprechenden Zeitpunkt eingestellten Flussrate. Zudem könnt ihr in den Einstellungen auch die Kindersicherung aktivieren, so dass der Nachwuchs nicht einfach aufs Köpfchen drücken und die Bewässerung eigenständig starten kann. Auch die Standarddauer für die Bewässerung per Eve Aqua könnt ihr in der Eve App festlegen.

Startet man die Bewässerung manuell, so endet diese nach einer bestimmten Zeitdauer. Auch eine Bewässerungshistorie könnt ihr euch anzeigen lassen. Wie bereits erwähnt, könnt ihr dort auch eure Zeitpläne etc. zur Bewässerung mit wenigen Klicks festlegen. Hierbei ist die Eve-App in unseren Augen komfortabler als die Apple Home-App.

Was ist Thread?

Thread ist eine eigens für Smart Home-Anwendungen entwickelte Technologie, um Geräte besser untereinander zu vernetzen. So können HomeKit-Produkte nicht nur über WLAN oder Bluetooth, sondern auch mittels Thread kommunizieren. Der große Unterschied ist, dass über Thread ein Mesh-Netzwerk aufgebaut wird. Intelligente Lichter, Thermostate, Steckdosen, Sensoren etc. sprechen so auch untereinander – ein Thread-Netzwerk ist nicht von einem zentralen Knotenpunkt abhängig, wie beispielsweise einer Bridge. Fällt ein Gerät aus, wird über das nächste kommuniziert.

Eve Aqua bindet sich hier automatisch mit ein. Dabei gilt zu beachten, dass es sich bei Eve Aqua um einen Endpunkt handelt, der das Thread-Netzwerk nicht erweitert.

Was ist Matter?

Matter wurde gemeinsam von Amazon, Apple, Google und vielen führenden Smart Home-Herstellern wie beispielsweise Eve entwickelt. Ziel ist es, dass sich jedes Matter-zertifizierte Gerät problemlos in das eigene Smart Home einbinden lässt. Per Smartphone oder Sprachassistent steuert die ganze Familie dieses Zuhause nicht nur komfortabel, sondern auch individuell – denn mit Matter ist es egal, ob dazu ein iPhone, Android-Gerät oder ein Lautsprecher mit Alexa, Google Assistant oder Siri genutzt wird.

Übersicht Eve Aqua

  • Voraussetzungen: iPhone oder iPad mit der neuesten Version von iOS/iPadOS; Automation, Benachrichtigungen und die Steuerung dieses HomeKit-fähigen Geräts von unterwegs aus erfordern einen HomePod (mini) oder ein Apple TV (4. Generation oder neuer) als Steuerzentrale
  • Gewinde: 26,5 mm
  • Umgebungsbedingungen: 4 °C – 50 °C
  • Druck: Min 1 bar / Max 5 bar
  • IPX4 Wasserbeständigkeit
  • UV-beständig
  • Stromversorgung: Zwei austauschbare AA-Batterien
  • Funkverbindung: Bluetooth Low Energy, Thread
  • Maße: 77 x 95 x 128 mm 

Fazit

Wir haben Eve Aqua (3. Generation) seit ein paar Tagen im Einsatz und das Gerät funktioniert seitdem tadellos und stellt eine Erleichterung im Garten dar. Man muss nicht mehr abends mit der Gießkanne oder dem Gartenschlauch durch den Garten laufen und von Hand bewässern. Dies spart Zeit und Wasser. Allerdings gilt es zu beachten, dass es nicht ausreicht, sich einfach nur die Bewässerungssteuerung zu kaufen. Man muss auch ein Sprinklersystem, ein Microdrip-System, einen Bewässerungsschlauch etc. pp installieren. Je nachdem für was man sich entscheidet, ist dies mehr oder weniger Aufwändig. Zumindest darf man den einmaligen Aufwand (auch finanziell) nicht scheuen. Sobald man allerdings zu allen Schandtaten bereit ist, erleichtert es in jedem Fall die Gartenarbeit. Auch im Urlaub kann man so daheim das Wichtigste bewässern.

Preis & Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung von Eve Aqua liegt bei 149,95 Euro (unter anderem bei Amazon erhältlich). Das Gerät ist auf Lager und kann somit schon in der laufenden Gartensaison eingesetzt werden. Knapp 150 Euro (und 50 Euro mehr als der Vorgänger) sind natürlich auch ein Preis, wo der ein oder andere Nutzer sich zurecht fragt, ob er ein solches Gerät tatsächlich braucht. Entschließt man sich zum Kauf, so erhält man einen kleinen Gartenhelfer mit großer Wirkung.

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Kategorie: Apple

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