24 Jahre iMac: Wie der All-in-One-Mac die Branche revolutionierte

| 20:33 Uhr | 0 Kommentare

Vor 24 Jahren präsentierte Steve Jobs einen Apple-Computer, der alle Mitbewerber in den Schatten stellen sollte. Der iMac war das erste Apple-Produkt mit dem berühmten „i“-Präfix und auch das erste große Projekt von Steve Jobs nach dessen Rückkehr zu Apple im Jahr 1996. Dabei war der iMac nicht nur der innovativste Computer seiner Zeit, er führte Apple auch aus einer schweren Krise.

Der iMac wird 24

„This is iMac“. Mit diesen Worten stellte Apple-CEO Steve Jobs am 6. Mai 1998 den iMac vor, der schließlich am 15. August 1998 offiziell in den Handel kam. Jobs war damals vor acht Monaten wieder an die Spitze von Apple zurückgekehrt, nachdem er etwa zwölf Jahre zuvor aus dem Unternehmen verdrängt worden war. Die Rückkehr sollte mit einem großen Ereignis gefeiert werden, was der iMac zweifelsohne war.

Im Flint Center, dem gleichen Theater, in dem Jobs 1984 den ersten Macintosh enthüllte, brach eine große Menschenmenge mit Applaus aus, als sie den iMac zu Gesicht bekamen. Die Begeisterung konzentrierte sich auf die Tatsache, dass der iMac nicht wie andere Desktop-PCs der damaligen Zeit aussah. Das war kein typischer kastenförmiger Monitor und Tower in mattem Beige. Dies war ein All-in-One-Computer mit geschwungenem, transparentem Kunststoff, zuerst im Farbton „Bondi Blue“, später in verschiedenen anderen Farben des Regenbogens.

Jobs war auf der Bühne so charismatisch wie immer und sagte:

„Das ist der iMac. Er ist durchsichtig. Du kannst da hineinschauen. Es ist so cool. Wir haben Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite. Wir haben hier oben Infrarot. Wir haben das CD-ROM-Laufwerk genau in der Mitte. Wir haben Dual-Stereo-Kopfhörerbuchsen. Wir haben hier die coolste Maus auf dem Planeten. Alle Anschlüsse befinden sich hier, hinter einer schönen kleinen Tür – hier gibt es Ethernet und die USB-Sachen. Auf der Rückseite haben wir einen wirklich guten Griff. Die Rückseite sieht übrigens besser aus, als die Vorderseite der anderen Jungs.“

Das „i“ stand für Internet

Beim iMac ging es darum, jeden Nutzer mit dem Internet zu verbinden. Tatsächlich stand der Buchstabe „i“ für Internet, so Ken Segall, der Creative Director, der sich den Namen für den Computer ausgedacht hat. Der Buchstabe stand auch für individuell, instruieren, informieren und inspirieren – das hatte Apple auf der Präsentation verkündet.

Am wichtigsten war jedoch, dass der iMac für Apple ein Wendepunkt bedeutete. Das Unternehmen war mit Hunderten von Millionen US-Dollar verschuldet und die überladene Produktpalette mit über einem Dutzend Macintosh-Modellen half nicht dabei, den alten Erfolg wieder aufleben zu lassen.

Mit Jobs sollte der Erfolg wieder zurückkehren. Er reduzierte die Angebotspalette und bot mit dem iMac den perfekten Einstieg in die Apple-Welt an. Neben dem Design war das Internet eines der wichtigsten Verkaufsargumente. Doch das eingebaute Modem sollte nicht die einzige neue Technik im iMac sein. Der erste iMac war Vorreiter vieler Branchenneuheiten wie USB, FireWire und einem leisen Lüfter-Betrieb. Im Gegenzug entfernte Apple konsequent das Diskettenlaufwerk und entledigte sich alten Anschlüssen, was die Branche letztlich vorangetrieben hat.

Bereit für die Zukunft

Seit seiner Einführung vor 24 Jahren hat sich der iMac stark verändert und weiterentwickelt. Doch der Charme des bunten Alleskönner ist gerade erst wieder mit der aktuellen Generation spürbarer denn je.

Der neueste iMac von Apple, der 24 Zoll iMac mit M1-Chip, ähnelt dem ursprünglichen iMac insofern, dass er in vielen Farben erhältlich ist. Natürlich ist von der CRT-Optik heute nichts mehr zu erkennen. Der 24 Zoll iMac ist nur 11,5 mm dick, und damit dünner als viele Monitore ohne einen Computer im Inneren. Die wichtigste Neuerung stellt jedoch der effiziente und leistungsstarke M1-Prozessor dar, dank dem der All-in-One-Mac sehr leise Kreise um die Konkurrenz dreht.

(via Macrumors)

Kategorie: Apple

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