Kurz vor Passkeys: Bereits 95 Prozent der iCloud-Konten nutzen Zwei-Faktor-Authentifizierung

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Der Datenschutz gehört zu den Hauptanliegen von Apple, und jedes Jahr kündigt das Unternehmen neue Möglichkeiten an, um seine Geräte noch sicherer zu machen. Dazu gehört auch die Zugriffssicherheit des Ökosystems. Immerhin fasst die iCloud einen großen Teil unseres digitalen Lebens zusammen. Um die Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten, setzte Apple schon früh auf die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), die sehr gut von den Nutzern angenommen wird, wie ein neuer Bericht von 9to5Mac zeigt. Jetzt steht mit den Passkeys der nächste Schritt Richtung Zugriffssicherheit an.

Fotocredit: Apple

Passkeys

Die Passwörter, wie wir sie kennen, sollen sich deutlich verändern. Geht es nach Apple, verzichten wir in Zukunft sogar komplett auf die traditionellen Passwörter. Diese Veränderung wird jedoch nicht über Nacht geschehen und erfordert eine gemeinsame Anstrengung von vielen verschiedenen Parteien, einschließlich der großen Tech-Giganten.

Bereits auf der WWDC 2021 kündigte Apple an, wie sich das Unternehmen in Richtung einer sichereren und einfach zu bedienenden passwortlosen Authentifizierung bewegt. So erklärte Apple, dass man eine neue Funktion namens Passkey entwickelt, die es Kunden ermöglichen wird, eine komplett auf Face ID- und Touch ID- basierende Account-Authentifizierung zu nutzen.

Mit den nächsten Software-Updates, darunter iOS 16 und macOS Ventura, wird Apple eine integrierte Unterstützung für den Passkey-Standard einführen. Der Passkey-Standard wird als einzigartiger digitaler Schlüssel beschrieben, der die besagte Notwendigkeit von Passwörtern durch eine optimierte Anmeldung auf den Geräten, Webseiten und Apps ersetzen soll.

Passkeys sind eine Erweiterung der FIDO-Standardfunktion, die Apple im vergangenen Jahr als Teil von iOS 15 und macOS 12 eingeführt hat. Die FIDO-Standardfunktion erfordert jedoch, dass sich der Benutzer bei jeder App oder Webseite auf jedem Gerät anmeldet, bevor eine passwortlose Anmeldemethode aktiviert wird. Passkeys machen diesen Schritt überflüssig und ermöglichen den Benutzern den Übergang zu einer passwortlosen Anmeldemethode.

Da es sich bei den Passkeys um eine neue API handelt, müssen die Entwickler ihre Apps und Webseiten aktualisieren, um den neuen Standard zu unterstützen. Das bedeutet, dass es keine sofortige Umstellung geben wird, selbst wenn iOS 16 und macOS Ventura veröffentlicht werden. Allerdings hat Apple eine umfangreiche Dokumentation bereitgestellt, die Entwicklern hilft, Passkeys in ihren iOS- und macOS-Apps und im Web zu implementieren.

Wenn Passkeys als Teil von iOS 16, macOS Ventura und iPadOS 16 eingeführt wird, müssen Nutzer auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung in ihrem Apple-Konto aktiviert haben. In Vorbereitung darauf hat Apple mit 9to5Mac Details über die Einführung von 2FA unter iCloud-Nutzern geteilt,

95 Prozent der iCloud-Konten nutzen 2FA

Wie Apple angibt, haben über 95 Prozent der aktiven iCloud-Nutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung in ihren Konten aktiviert. Das ist eine beeindruckende Zahl in Rahmen von Apples Bemühungen, Benutzer über ihre Geräte und Konten hinweg zu schützen.

Gefördert wird die Zahl von der Tatsache, dass es viele Funktionen gibt, für deren Nutzung 2FA aktiviert sein muss, was die Akzeptanz der Sicherheitsfunktion natürlich fördert. Die Aktivierung des iCloud-Schlüsselbunds für die Synchronisierung von Passwörtern und Kreditkartennummern zwischen Geräten erfordert beispielsweise die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Account. Auch die AirTags setzten 2FA voraus, ebenso wie für die neue Funktion Universal Control. Die Nutzung der Apple Card oder von Apple Cash ist auch nur möglich, wenn das Konto über 2FA geschützt ist.

Kategorie: Apple

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