iPhone 14 Pro: So verhält sich das Always-On-Display mit der neuen Displayaussparung

| 11:33 Uhr | 2 Kommentare

Nachdem es lange Zeit „wilde“ Spekulationen zur neuartigen Displayaussparung beim iPhone 14 Pro gab, kristallisiert sich langsam aber sicher heraus, in welche Richtung sich das Ganze bewegt. Anders als bei der bisherigen Notch, die mit dem Displayrahmen verbunden ist, setzt Apple beim kommenden iPhone 14 Pro auf eine kreis- und pillenförmige Displayaussparung, die Dank Softwaretrick als eine einzige ovale Displayaussparung erscheint. Eine Verbindung zum Rahmen gibt es nicht. Der „tote“ Zwischenraum zwischen dem Kreis und der Pille wird für die Privatsphäre-Indikatoren genutzt. Nun wird bekannt, wie das Always-On-Display des iPhone 14 Pro mit der neuen Displayaussparung zusammenspielt.

iPhone 14 Pro: So verhält sich das Always-On-Display mit der neuen Displayaussparung

Macrumors hat frische Informationen zugespielt bekommen, die das Always-On-Display in Kombination mit der neuen Displayaussparung und dem Sperrbildschirm behandeln. Die Quelle ist die selbe, die kürzlich über die Privatsphäre-Indikatoren mittig der Displayaussparung informierte.

Den jüngsten Informationen zufolge interagiert der Sperrbildschirm unter iOS 16 direkt mit dem Always-on-Display des iPhone 14 Pro. Er bietet die Integration mit Benachrichtigungen sowie den Tiefeneffekt und Farben von Hintergrundbildern.

Die Statusleiste des iPhone 14 Pro erhält dabei auch Änderungen erfahren. Der nutzbare Platz im oberen Bereich des Display wird größer und die Anzeige für das Mobilfunksignal wird nach links verschoben. Die vollständige kehrt ebenfalls zurück, sowohl auf dem Sperrbildschirm als auch im Benachrichtigungszentrum. Die eingebundenen Grafiken zeigen euch, wie das Ganze aussehen wird.

Das iPhone 14 Pro wird offenbar die folgenden Funktionen und spezifischen Änderungen aufweisen:

  • Der Hintergrund von Sperrbildschirm-Hintergrundbildern mit Tiefeneffekt wird entfernt und vollständig abgedunkelt, wenn sich das Display im Always-On-Modus befindet, während der Vordergrund gedimmt wird. Darüber hinaus wird der Vordergrund je nach Benutzeranpassung mit Farb- und Feature-Randhervorhebungen getönt.
  • Widgets sind auf dem ständig eingeschalteten Display sichtbar, werden jedoch in festgelegten Intervallen ein- und ausgeblendet, ohne dass der Benutzer dies bemerkt, um ein Einbrennen von OLEDs zu verhindern.
  • Inhalte, die auf dem Always-On-Disaplay und dem vollständig beleuchteten Sperrbildschirm angezeigt werden, müssen auf die gleiche Weise konfiguriert werden und können nicht getrennt werden, was bedeutet, dass sie dieselben Hintergrundbilder, Farbauswahlen, Schriftarten und Widgets haben müssen. Die zentralen visuellen Elemente des Always-On-Displays selbst können unabhängig voneinander angepasst werden.
  • Benachrichtigungen sind Teil des Always-On-Display-Erlebnisses des iPhone 14 Pro, und wie auf dem normalen Sperrbildschirm werden Benachrichtigungen einzeln von unten eingeblendet und bleiben 10 Sekunden lang subtil sichtbar. Sobald das Display aktiviert ist, werden die Benachrichtigungen von unten animiert und fahren mit der benutzerdefinierten Einstellung fort, wie Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden (z. B. Anzahl, Stapel oder Liste).
  • Apple kann Benutzern auch erlauben, einen Benachrichtigungszähler am unteren Rand des Always-On-Displays zu aktivieren.

Der Insider berichtet weiter, dass Apple zeitnah iOS 16.0.1 oder iOS 16.1 veröffentlichen wird, um Bugfixes für das Always-On-Display und den Sperrbildschirm zu implementieren.

Kategorie: iPhone

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2 Kommentare

  • S1

    Sagt mal, im Jahre 2022 müsste es doch technisch möglich sein, so eine Kamera und so einen Fingerabdruckscanner unter einem Display zu integrieren. Was sieht das alles scheiße aus. Und bitte Apple: Softwaretechnisch mal bitte diesen Balken unten entfernen. Jeder Erdenbürger weiß mittlerweile, dass man hochswipen muss, um wieder zum Homebildschirm zurückzukommen.

    03. Sep 2022 | 22:25 Uhr | Kommentieren
  • Manni

    Das funktioniert, wie das Samsung Galaxy Fold das beweist. Jedoch leidet die Kameraqualität darunter, weil die die Pixel die sich dann über der Kamera befinden eine höhere Auflösung nicht zulassen ohne dass es zu Problemen kommt.

    04. Sep 2022 | 8:13 Uhr | Kommentieren

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