Konzept: Wie könnte die „Dynamic Island“ des iPhone 14 Pro auf dem iPad funktionieren?

| 13:18 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat auf der „Weiter voraus“-Keynote das iPhone 14 Pro vorgestellt, das einige eindrucksvolle Neuerungen bietet. Insbesondere die Dynamic Island hinterließ im Rahmen der Präsentation einen spannenden Eindruck. Die Dynamic Island ist ein geschicktes Element, um die TrueDepth Kamera zu verstecken und gleichzeitig einen Mehrwert zu bieten. Die Dynamic Island ist nicht nur eine optisch ansprechende Lösung, um relevante Informationen mit coolen Animationen anzuzeigen. Tatsächlich ist sie auch ein vollständig interaktiver Teil des Displays, den man antippen kann. Die Vielseitigkeit nahm sich der Grafikdesigner Parker Ortolani zum Anlass und erarbeitete kurzerhand ein eigenes Konzept, das die Dynamic Island auf das iPad Pro bringt.

Fotocredit: Parker Ortolani

Ein interaktives Nutzererlebnis

Mit der Einführung der Dynamic Island wurde die TrueDepth Kamera neu gestaltet, sodass sie jetzt weniger Raum im Display einnimmt. Ohne den Bildschirminhalt einzuschränken, bleibt die Dynamic Island kontinuierlich aktiv und ermöglicht durch einfaches Tippen und Halten einen schnelleren Zugriff auf Steuerelemente. Laufende Hintergrundaktivitäten wie Karten, Musik oder ein Timer bleiben sichtbar und interaktiv.

Das Bedienelement öffnet beispielsweise durch Antippen bei laufender Musik die Musik-App. Wenn ein Timer läuft, wird durch Antippen der Dynamic Island eine neue Benutzeroberfläche am oberen Rand des Displays eingeblendet, die die verbleibende Zeit und die entsprechenden Steuerelemente anzeigt. Auch Apps anderer Anbieter können die Dynamic Island in iOS 16 nutzen, um Infos wie Sportergebnisse oder Mitfahrgelegenheiten anzuzeigen. Die Möglichkeiten sind vielseitig und werden in erster Linie nur durch den Einfallsreichtum der Entwickler und Designer eingeschränkt.

Dynamic Island auf dem iPad Pro

Der Grafikdesigner Parker Ortolani nutzt sein Einfallsreichtum so weit, dass er sich eine Dynamic Island auf einem neuen iPad Pro vorstellt und erstellt bei der Gelegenheit ein Konzept, wie dies funktionieren könnte. Vor allem bringt Ortolani den Long-Pill-Ausschnitt in eine horizontale Ansicht.

Anstatt die Dynamic Island einfach größer zu machen, stellt sich der Designer mehrere kleine „Inseln“ auf dem iPad vor, die er „Island Menus“ nennt. Er erklärt, dass man sich „über Bereiche der Dynamic Island bewegen kann, um auf wichtige Funktionen der Lieblings-iPad-Apps zuzugreifen.“

Darüber hinaus könnte die Dynamic Island das Multitasking verbessern, da sie „Apps am oberen Rand des Bildschirms“ unterbringen und gleichzeitig Kontextmenüs für den schnellen Zugriff anbieten könnte. Da Apple kürzlich Universal Control für iPad und Mac eingeführt hat und am Stage Manager arbeitet, könnte der neue Dynamic Island-Ausschnitt perfekt für die neuen iPad Pro Modelle geeignet sein.

Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, bereitet sich Apple gerade auf ein Event im Oktober vor, das sich auf Macs und iPads konzentriert. Das iPad Pro könnte der Hauptdarsteller dieser Veranstaltung sein, da dieses Modell seit Anfang nächsten Jahres nicht mehr aktualisiert wurde.

Die Gerüchteküche erwartet derweil, dass das iPad Pro mit dem neuen M2-Chip ausgestattet sein wird. Zudem arbeitet Apple an der Verbesserung der Akkulaufzeit, der Einführung eines MagSafe-Anschlusses und neuem Zubehör. Analysten gehen davon aus, dass Apple ein 11 Zoll LCD-Modell und eine 12,9 Zoll miniLED-Version des iPad Pro anbieten wird.

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