Fotograf Austin Mann testet die Kamera des iPhone 14 Pro

| 18:45 Uhr | 1 Kommentar

Austin Mann ist für seine praxisnahen Tests von neuer Apple-Hardware bekannt. Dieses Mal war das neue iPhone 14 Pro an der Reihe, welches der professionelle Fotograf in Schottland auf die Probe gestellt hat. Dabei stellte er fest, dass das iPhone 14 Pro auch professionelle Anwender glücklich machen wird.

iPhone 14 Pro: Mit 12MP oder 48 MP Auflösung fotografieren?

Gleich zu Beginn seines Erfahrungsberichts erklärt der Fotograf, wie begeistert er von der Möglichkeit ist, mit dem iPhone 14 Pro Fotos mit einer Auflösung von 48 MP aufzunehmen. Insbesondere für seine Arbeitsweise zahlt sich die hohe Auflösung aus. So erklärt er:

„Ich beschneide 100 % meiner Bilder. Egal, ob ich nur ein paar Pixel oder den größten Teil des Bildes ausschneide, ich benutze den Bildausschnitt als Instrument, um den Blick des Betrachters dorthin zu lenken, wo ich ihn haben möchte, und um alles andere wegzulassen.“

Außerdem merkt er an, dass die 48 MP Auflösung deutlich mehr Flexibilität für großformatige Ausdrucke bietet, wenn man seine Fotos drucken möchte.

Mann gibt auch ein paar Informationen über die 48 MP Fotos des iPhone 14 Pro. Beim Fotografieren in ProRAW stellte er fest, dass die meisten Bilder etwa 80 MB groß sind, wobei die kleinsten Dateien nur 45 MB und die größten 117 MB groß sind.

Bei schlechten Lichtverhältnissen entschied sich der Fotograf, von 48 MP auf 12 MP umzuschalten, da er bei schnell bewegenden Motiven feststellte, dass die Kamera mit diesen Einstellungen „sehr reaktionsschnell ist und bei diesen begrenzten Lichtverhältnissen die bestmöglichen Bilddateien liefert.“ Wie sich herausstellte, schont dies auch die Akkulaufzeit und spart Speicherplatz auf dem iPhone und in der iCloud. Mann erklärt:

„Mit 12 Megapixeln kann die Kamera immer noch glänzen – sie ist blitzschnell, hat über alle Objektive hinweg die gleiche Auflösung und ist fantastisch bei schlechten Lichtverhältnissen.“

Weitere Features

Der Fotograf testete auch den neuen Action-Modus des iPhone 14 Pro. Der Action-Modus sorgt für flüssigere Videos bei starker Bewegung. Er war von der Funktion beeindruckt, stellte aber fest, dass sie nur bei ausreichendem Licht gut funktioniert. Zum Beispiel konnte er den Action-Modus in einem Flughafen nicht verwenden, da nicht genug Licht vorhanden war.

Was den 4K-Cinematic-Modus angeht, so glaubt Mann, dass er „ein paar Schritte näher an einem Tool ist, das Filmemacher in ihrem Workflow tatsächlich nutzen können“, obwohl er meint, dass abgesehen von 4K bei 24 fps eine ProRes-Version dieser Funktion dringend erforderlich ist.

Als Vielreisender machte sich Mann auch Gedanken über die kommende SOS-Satellitennotfallfunktion. Er zahlt derzeit 30 US-Dollar pro Monat für ein Garmin inReach MINI Satellitentelefon und freut sich, dass das iPhone 14 Pro in Zukunft „Notruf SOS über Satellit“ anbieten wird.

Manns vollständiger Praxis-Test auf seinem Blog ist sehr lesenswert und vor allem wegen der beeindruckenden Fotos einen Besuch wert. Der Bericht enthält auch einige Tipps für iPhone-Fotografen.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Harald

    *Klugscheißermodus an* Das inReach Mini ist kein Satellitentelefon sondern nur ein Notfallmelder/Tracker mit ähnlichen Funktionen wie die Apple Technik mit einer besseren Abdeckung.

    15. Sep 2022 | 21:32 Uhr | Kommentieren

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