Was können wir von Apple noch für dieses Jahr erwarten?

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Apple hat für das Jahr viel versprochen und auch geliefert. Neue Hardware werden wir im Jahr 2022 von Apple nicht mehr sehen. Dennoch gibt es laut MacRumors noch mindestens fünf bemerkenswerte Punkte auf Apples Agenda, die bis zum Ende des Jahres zu erwarten sind. Dabei werden jedoch zwei Produkte nur in den USA verfügbar sein.

iOS 16.2 und iPadOS 16.2

iOS 16.2 und iPadOS 16.2 befinden sich derzeit in der Beta-Phase. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir die Updates noch in diesem Jahr erhalten.

iOS 16.2 und iPadOS 16.2 werden nicht nur Bugfixes und Leistungsverbesserungen bieten, sondern auch neue Funktionen im Gepäck haben. So wurde mit der Beta bereits die neue Freeform-App implementiert. Neue Widgets können hinzugefügt werden und Live-Aktivitäten werden häufiger aktualisiert. Zudem bringt die iPadOS 16.2 Beta die Unterstützung externer Displays für Stage Manager auf iPads mit M1- und M2-Chip zurück.

Apple plant außerdem die Veröffentlichung von macOS 13.1, watchOS 9.2 und tvOS 16.2 im Dezember. Auf dem Apple TV ermöglicht tvOS 16.2 die Siri Mehrbenutzer-Spracherkennung für ein personalisiertes Erlebnis, mit Unterstützung für bis zu sechs Familienmitglieder.

Apple Music Classical

Bereits im August 2021 kündigte Apple die Übernahme des klassischen Musikdienstes Primephonic an. Passend hierzu hieß es, dass Apple im Jahr 2022 eine eigene App für klassische Musik auf den Markt bringen wird und die Benutzeroberfläche von Primephonic mit zusätzlichen Funktionen ausstatten will.

Bis auf einige Hinweise auf die App sowohl im Code von iOS 15.5 als auch in einer XML-Datei auf Apples Servern, gab es bisher jedoch keine Anzeichen von der Apple Music Classical App. Hält Apple den gesteckten Zeitplan ein, könnte die App ein Weihnachtsgeschenk für Klassik-Fans werden.

Erweiterung des Self-Service-Reparaturprogramms

Im August kündigte Apple an, dass das Self-Service-Reparaturprogramm noch vor Jahresende auf weitere Länder in Europa und auf zusätzliche Mac-Modelle ausgeweitet werden soll.

Das Programm wurde erstmals im April gestartet und bietet Kunden in den USA Zugang zu Apple-Originalteilen, Werkzeugen und Handbüchern, um Reparaturen von iPhone 12, iPhone 13 und iPhone SE Modellen der dritten Generation selbst durchzuführen. Das Programm wurde im August auf MacBook Air und MacBook Pro Modelle mit der M1 Chipserie ausgeweitet.

Apple Card Savings Account (nur USA)

Apple hatte im Oktober in den USA eine Ausweitung seiner Zusammenarbeit mit Goldman Sachs für eine neue Apple Card-Funktion angekündigt. In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen, dass Nutzer der Apple Card ihre Daily Cash Prämien (Apples Cashback) automatisch auf ein „hochverzinsliches“ Sparkonto von Goldman Sachs einzahlen lassen können. Nutzer werden dabei in der Lage sein, den Stand dieses Sparkontos direkt in der Wallet-App zu verfolgen. Es fallen keine Gebühren, Mindesteinzahlungen oder Mindestguthaben an.

Apple gab an, dass die neue Sparkonto-Option „in den kommenden Monaten“ in den USA verfügbar sein wird. Das Sparkonto war in den Versionshinweisen für den iOS 16.1 Release Candidate aufgeführt, wurde aber nicht mit diesem Update eingeführt. Das Sparkonto war in den Betas von iOS 16.2 noch nicht enthalten, daher ist unklar, wann es eingeführt werden wird.

Apples Kreditkarte wurde im Jahr 2019 in den USA eingeführt. In Deutschland und anderen Ländern lässt die Apple Card noch auf sich warten. Hinweise auf eine Markterweiterung gab es bereits einige, bisher hielt sich das Unternehmen jedoch zurück und konzentrierte sich auf den Heimatmarkt.

Apple Pay Later (nur USA)

Das auf der WWDC 2022 angekündigte Apple Pay Later ist eine Finanzierungsfunktion, die es qualifizierten Kunden in den USA ermöglicht, einen Kauf in vier gleiche Zahlungen über sechs Wochen aufzuteilen, ohne dass Zinsen oder Gebühren anfallen. Die Funktion wird in die Wallet-App integriert und für Einkäufe im Internet und in Apps auf dem iPhone und iPad verfügbar sein.

Zunächst machte es den Eindruck, dass die Funktion dieses Jahr veröffentlicht wird. Auf der Seite mit den Funktionen von iOS 16 gibt Apple an, dass Apple Pay Later in einem zukünftigen Software-Update für qualifizierte Antragsteller in den USA verfügbar sein wird. In den Betas von iOS 16.2 gibt es bisher keine Anzeichen für Apple Pay Later. Bloombergs Mark Gurman vermutet derweil, dass die Funktion möglicherweise nicht vor 2023 eingeführt wird.

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