Heute vor 16 Jahren: Steve Jobs stellt das iPhone vor

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Das erste iPhone wurde am 9. Januar 2007 von Steve Jobs vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir allenfalls nur erahnen, dass später zur US-Markteinführung am 29. Juni 2007 die Menschen vor den Geschäften übernachten mussten, um Apples Smartphone als Erstes kaufen zu können. 16 Jahre nach der Vorstellung können wir jedoch mit Gewissheit sagen, dass Apple mit dem Gerät die Smartphone-Welt nachhaltig verändert hat.

So brachte Apple die Smartphone-Revolution

Zugegeben, das iPhone hat das Rad nicht neu erfunden, es hat es aber deutlich runder gemacht. In einer Zeit, in denen man mit „Smartphones“ rudimentär im Internet surfte, seine E-Mails umständlich durchblätterte und sich beim Musikhören nach einem iPod sehnte, zeigte Steve Jobs, dass es nicht groß und klobig sein muss – noch nicht einmal die üblichen Tasten sollte das erste smarte Mobiltelefon von Apple haben. Nur ein runder Knopf und ein paar wenige Bedienelemente im Rahmen reichten von nun an aus.

Das iPhone war das erste Smartphone, wie wir es heute kennen. Dabei basiert das iPhone auf einem Konzept, welches ursprünglich für ein Tablet, dem iPad, entworfen wurde. Steve Jobs suchte damals nach einem Konkurrenz-Produkt zu Microsofts Stylus-Tablets, legte das Projekt jedoch vorerst auf Eis. Währenddessen wurde die drohende Handy-Konkurrenz, mit seinen multimedialen Fähigkeiten, dem iPod immer gefährlicher. Steve Jobs wusste, dass Apple mit etwas Neuen kommen musste und holte die Idee des iPads wieder aus der Schublade. Diesmal sollte jedoch der portable Computer in die Hosentasche passen.

Das Konzept des iPhone ist damals wie heute noch aktuell. Etwas größer sind die Displays und natürlich geht es heute schneller durch die Weiten des Internets. Das erste iPhone unterstützte beispielsweise nur den Edge-Standard, was das mobile Surfen oft zur Geduldsprobe werden ließ. Diesen Nachteil, gegenüber vieler Konkurrenten, bügelte Apple mit dem iPhone 3G im Jahr 2008 aus. Mit der Unterstützung von UMTS musste man sich fortan nicht mehr mit der Internet-Landstraße herumärgern, sondern hatte die Auffahrt zur Datenautobahn in greifbarer Nähe.

In dem Jahr gab es dann auch die nächste Revolution von Apple, welches das iPhone schlussendlich zum absoluten Erfolg verhalf. Der App Store machte das iPhone über Nacht zu einem Allzweck-Gerät. Einfallsreiche Entwickler veröffentlichten täglich neue Apps für das iPhone, wobei besonders die Spiele bei den Kunden beliebt waren.

Das Erfolgskonzept

Viele Innovationen später, bietet Apple in der aktuellen Generation fünf verschiedene iPhone-Modelle an: das iPhone SE, das iPhone 14, das iPhone 14 Plus, das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max. Die heutigen iPhones verfügen über Funktionen, die zur Zeit des ersten iPhone undenkbar waren. Dazu gehören 5G-Konnektivität, ein All-Screen-Display ohne Home-Button und mit dünnen Rändern, Gesichtserkennung, 4K-Videoaufnahme, eine 48-MP-Kamera, Dynamic Island, ein Display mit höherer Aktualisierungsrate sowie all die Funktionen und Möglichkeiten von iOS 16.

Das Smartphone-Geschäft hat sich jedoch seit den frühen Tagen des iPhone deutlich gewandelt. Der globale Markt ist gesättigt. Obwohl Apple immer noch auf den Verkauf neuer Geräte angewiesen ist, so wurde das eigene Geschäftsmodell zunehmend auf das Ökosystem rund um das iPhone ausgerichtet. Zu den wichtigsten Geschäftsbereichen von Apple gehören nun Services wie der App Store, Apple Pay, Apple Music, Apple TV+, Apple Fitness+ und mehr, die sich alle im Wachstum befinden.

Nachfolgend eine kleine Zeitreise, mit der Präsentation des ersten iPhone:

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Kategorie: iPhone

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