Apple führt verschiedene Gesundheitsstudien durch, die spannende Informationen zu Tage bringen. Die jüngste „Apple Hearing Study“, die das Unternehmen aus Cupertino mit Forschern der Universität von Michigan durchgeführt hat, liefert vorläufige Erkenntnisse über Tinnitus.
Apple Hearing Study liefert vorläufige Erkenntnisse über Tinnitus
Apple hat gemeinsam mit Forschern der University of Michigan die Daten von mehr als 160.000 Teilnehmern untersucht, die Fragen beantwortet und App-basierte Einschätzungen abgegeben haben, um ihre Erfahrungen mit Tinnitus zu beschreiben. Diese Forschung zielt darauf ab, das Verständnis der Tinnitus-Charakteristika zu verbessern und Informationen für die künftige Forschung über mögliche Behandlungen zu liefern.
Unter Tinnitus versteht man die Wahrnehmung von Geräuschen, die andere nicht hören. Beim Tinnitus können die Geräusche viele Formate annehmen, werden aber meist als Klingeln in den Ohren beschrieben und können kurzzeitig oder auch über längere Zeiträume auftreten. Die Symptome und die Wahrnehmung von Tinnitus können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein und sich bei jedem Einzelnen individuell verändern.
Im Apple Newsroom geht der Hersteller nun auf die vorläufigen Erkenntnisse seiner Hearing-Studie ein. So berichten beispielsweise 77,6 Prozent der Teilnehmer, dass sie im Laufe ihres Lebens mit einem Tinnitus konfrontiert gewesen sind. Je älter eine Person ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tinnitus aufgriff. Bei den über 55-Jährigen war die Wahrscheinlichkeit, täglich einen Tinnitus zu haben, dreimal höher als bei den 18- bis 34-Jährigen. Darüber hinaus haben 2,7 Prozent mehr männliche Teilnehmer als weibliche von einem täglichem Tinnitus berichtet. Im Gegensatz dazu haben 4,8 Prozent mehr Männer angegeben, noch nie unter einem Tinnitus gelitten zu haben.
Die Behandlung eines Tinnitus kann vielfältig sein. Hauptsächlich werden drei Methoden durch Betroffene ausprobiert: die Verwendung von Rauschgeräten (28 Prozent), Entspannung durch Naturgeräusche (23,7 Prozent) und Meditation (12,2 Prozent).
So können Apple Produkte helfen
Im Rahmen des Beitrags geht Apple auch darauf ein, wie Apple Produkte helfen können, die Hörgesundheit zu verbessern. Genannt werden die App Geräusche, mit der ihr über die Apple Watch zu laute Geräuschpegel messen und euch darüber informieren lassen könnt; die Reduzierung des Umgebungslärms während ihr AirPods Pro oder AirPods max tragt; die aktive Geräuschunterdrückung und Reduktion lauter Geräusche über die AirPods Pro und AirPods Max; sowie das Begrenzen der Lautstärke von Kopfhörern.


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