In exakt drei Tagen lädt Apple zur WWDC-Keynote und wird seine KI-Strategie erläutern. Auch wenn in den letzten Tagen bereits unzählige Gerüchte aufgetaucht sind, bleiben die Details noch unklar. Nun zeichnet sich ab, dass Apple seinen KI-Service als „Apple Intelligence“ vermarkten wird. Die Abkürzung AI passt in jedem Fall schon einmal sehr gut.
Gurman: Apple vermarktet seinen KI-Service als „Apple Intelligence“
Mark Gurman von Bloomberg berichtet, dass Apple seine bevorstehenden KI-Services in iOS 18 und anderen Betriebssystemen unter der Bezeichnung „Apple Intelligence“ vermarkten wird. Dies ist offensichtlich eine praktische Abwandlung des Akronym „AI, welches für Artificial Intelligence (sprich: „Künstliche Intelligenz“) steht.
Eine Vielzahl der neuen KI-Funktionen werden ein iPhone 15 Pro oder neuer sowie ein iPad oder Mac mit M1 oder neuer erfordern. Die KI-Funktionen von Apple werden auf der eigenen Technologie und den Tools von OpenAI basieren. Darüberhinaus wird es eine Partnerschaft mit OpenAI geben, die einen ChatGPT-ähnlichen Chatbot unterstützt.
Wir rechnen damit, dass Apple Intelligence es grundlegende KI-Aufgaben übernimmt und größtenteils auf dem Gerät funktioniert. Dadurch kann sich Apple beim Thema Privatsphäre und Datenschutz von Mitbewerbern abgrenzen. Dabei soll Apple Intelligence auf dem Gerät bestimmt, ob eine Anfrage auf dem Gerät selbst verarbeitet wird oder die Server von Apple erfordert.
Gurman ist zu Ohren gekommen, dass sich Apple rund 50 Prozent der WWDC-Keynote am kommenden Montag mit dem Thema KI beschäftigt. Die anderen 50 Prozent sollen auf weitere Verbesserungen entfallen.

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