Craig Federighi spricht über Apple Intelligence und OpenAI-Partnerschaft

| 20:15 Uhr | 0 Kommentare

Zu den Hauptattraktionen der Apple WWDC 2024 Keynote gehörte sicherlich die Ankündigung von „Apple Intelligence“. Dabei handelt es sich um ein persönliches intelligentes System, das leistungsstarke generative Modelle direkt auf iPhone, iPad und Mac bringt. Apple Intelligence ist für Nutzer:innen kostenlos und wird in einer Beta-Version als Teil von iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia diesen Herbst auf Englisch (USA) verfügbar sein. Im kommenden Jahr soll das Ganze in weiteren Länder verfügbar sein. Wie man es von Apple gewohnt ist, werden Produktneuheiten und Services oftmals von Interviews von hochrangigen Apple Managern begleitet. Konkret hat dieses Mal Apples Software-Chef Craig Federighi Rede und Antwort gestanden.

Craig Federighi spricht über Apple Intelligence und OpenAI-Partnerschaft

Apples Software-Chef Craig Federighi hat im Interview mit Fast Company über die Zukunft von Apple Intelligence gesprochen. Apple Intelligence ist tief in iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia integriert. Sie nutzt die volle Power der Apple Chips, um Sprache und Bilder zu verstehen und zu generieren, in Apps Aktionen auszuführen und mit persönlichem Kontext alltägliche Aufgaben zu vereinfachen und schneller zu machen. Mit Private Cloud Compute setzt Apple einen neuen Standard für Datenschutz bei KI und ermöglicht, die Rechenkapazität bei der On-Device Verarbeitung flexibel anzupassen und auf größere, serverbasierte Modelle zurückzugreifen, die auf eigenen Servern mit Apple Chips laufen. Zudem läutet wird mit Apple Intelligence eine neu Ära für Siri eingeläutet.

Zunächst einmal kooperiert Apple bei Apple Intelligence mit OpenAI (ChatGPT). Gleichzeitig gibt Federighi im Gespräch zu verstehen, dass andere gute LLMs verfügbar sind. Auf die Frage, warum Apple zum Start mit OpenAI kooperiert hat, antwortete der Apple Software-Chef, dass GPT-4o eines der besten derzeit verfügbaren LLMs ist, weshalb Apple es in Siri integrieren wollte.

Um gegenüber Nutzern transparent zu sein, wird Siri jedes Mal um Erlaubnis fragen, Anfragen an ChatGPT zu senden, wenn Apple Intelligence eine Frage nicht beantworten kann. Federighi sagt auch, dass Apple plant, in Zukunft Unterstützung für weitere Sprachmodelle von Drittanbietern hinzuzufügen, damit Benutzer wählen können, was für sie am besten funktioniert.

Auch auf das Thema China und Apple Intelligence gibt Federighi kurz ein. Ohne zu viele Details zu nennen, bestätigte Federighi, dass das Unternehmen versuche, „einen Weg zu finden“, um Apple Intelligence nach China zu bringen.

Das vollständige Interview findet ihr hier.

Kategorie: Apple

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