Im Vorfeld der morgigen Markteinführung sind die ersten Testberichte zum neuen A17 Pro iPad mini veröffentlicht worden. In den Testberichten wird das neue Gerät genauer unter die Lupe genommen. Und eine gute Nachricht vorweg: Apple hat sich anscheinend um das Jelly Scrolling Problem gekümmert, wobei sich hier nicht alle Tester einig sind.

Fotocredit: Apple
iPad mini 7 Testberichte
Die ersten Kunden werden bereits morgen das iPad mini 7 in den Händen halten. Apple hat dem neuen iPad mini einige willkommene Neuerungen spendiert. Mit der Power des A17 Pro Chip, einem hochwertigen 8,3 Zoll Liquid Retina Display und Unterstützung für den Apple Pencil Pro liefert das kleine Kraftpaket jede Menge Leistung im kompaktesten Design der iPad-Familie.
Das A17 Pro iPad mini startet bei 599 Euro und bietet dabei mit 128 GB in der Basisversion doppelt so viel Speicher wie die vorherige Generation.
Jelly Scrolling
Als das iPad mini 6 auf den Markt kam, berichteten manche Nutzer von einer ungleichmäßigen Darstellung auf dem Display, wobei der Effekt in unterschiedlichem Ausmaß auftrat. Es wirkt dabei so, als würde eine Seite des Displays langsamer aktualisiert als die andere Seite.
Nun kommt also das iPad mini 7 und die große Frage lautet: Hat Apple dieses Problem in den Griff bekommen? In der Pressemitteilung von Apple zum neuen iPad mini wurden weder Upgrades für das Display noch Korrekturen für Jelly Scrolling erwähnt. Die heutigen Rezensionen scheinen überwiegend positiv zu sein, mit wenigen Ausnahmen.
Während David Pierce von The Verge schreibt, dass der Jelly Scrolling Effekt auf dem neuen iPad mini „immer noch sehr präsent“ sei, berichtet Jason Snell von Six Colors, dass er auf dem neuen iPad mini keinen Jelly Scrolling Effekt feststellen konnte:
„Das ist eine gute Nachricht, denke ich: Viele Nutzer des Vorgängermodells des iPad mini haben sich über einen Jelly Scrolling Effekt beschwert, bei dem das Scrollen von Inhalten im Hochformat zu einem visuellen Artefakt führen konnte, bei dem eine Seite des Bildschirms vor der anderen Seite aktualisiert wurde. Ich gehe davon aus, dass sich die Display-Schaltung des neuen Modells von der des alten unterscheidet, und ich konnte bei meiner Arbeit keinen Jelly Scrolling Effekt feststellen. Das bedeutet nicht, dass es mit Sicherheit verschwunden ist, und ich freue mich auf die Berichte von Experten, die sich mit dem Thema Jelly Scrolling auskennen, aber ich konnte es auf jeden Fall nicht sehen, auch nicht, als ich mich selbst beim Scrollen mit hoher Bildrate aufgenommen und Bild für Bild wiedergegeben habe.“
Brenda Stolyar von Wired sagt auch, dass das neue iPad mini das Problem des Jelly Scrollings zu lösen scheint. Sie schreibt:
„Aber ich kann nicht über das iPad Mini-Display sprechen, ohne auf das berüchtigte Jelly Scrolling-Problem des 2021er Modells einzugehen. […] Bei meinem mini war das damals nicht der Fall, und Apple hat das LCD des neuesten Modells optimiert, um dieses Problem zu beheben. Apple hat sich nicht dazu geäußert, was genau geändert wurde, aber ich kann sagen, dass ich bei meinem Testgerät wieder einmal keine Probleme feststellen konnte.“
Leistung
Das neue iPad mini wird vom A17 Pro Chip angetrieben, der die Unterstützung für Apple Intelligence ermöglicht. Wie Nathan Ingraham von Engadget schreibt, bringt der Chip eine verbesserte Leistung auf der ganzen Linie:
„Die Benchmarks von Geekbench 6 bestätigen dies. Der A17 Pro im iPad mini ist nur geringfügig weniger leistungsfähig als der Chip im iPhone 15 Pro, aber nicht so viel, um einen wirklichen Unterschied bei der Nutzung des Tablets zu machen. Er liegt immer noch hinter den Chips der M-Serie und der brandneuen A18-Serie zurück, bietet aber mehr als genug Leistung für ein iPad mini.“
Der Tages-Anzeiger schreibt zum A17 Pro und dem Speicher-Upgrade:
„Die spannendste Neuerung ist der A17-Pro-Prozessor. Der steckte letztes Jahr noch im iPhone 15 Pro. Im iPad Mini kommt der Prozessor (mit einem Grafik-Kern weniger, was aber nur Prozessor-Profis interessiert) nun erneut zum Einsatz. […] Der entscheidende Grund für diesen Prozessor: Er kann Apple Intelligence. Damit ist das iPad Mini aktuell das günstigste Gerät im Apple-Sortiment, das für die künstliche Intelligenz parat ist.
[…]
Löblich, das neue Mini startet nun mit 128 GB Speicherplatz. Dazu gibts noch 256 und 512 GB. Das ist zeitgemäss und freut Privatanwender. Firmenkunden dürften dagegen einer günstigeren Option mit weniger Speicher nachtrauern, da sie meist nur eine App (wenn überhaupt) nutzen.“
Auch die neue Wi-Fi 6E Unterstützung macht sich bemerkbar, wie Federico Viticci von MacStories schreibt:
„Eine Verbesserung habe ich in der Wi-Fi-Unterstützung festgestellt. Dank der Verwendung von Wi-Fi 6E (statt Wi-Fi 6) schnitt das neue iPad mini in den Geschwindigkeitstests besser ab als das alte Modell und komischerweise auch etwas besser als mein M4 iPad Pro. An derselben Stelle im Wohnzimmer, in unmittelbarer Nähe zu meinem Wi-Fi 6E-Router, haben die drei iPads die Geschwindigkeitstests mit den folgenden Werten über mehrere Tests hinweg absolviert:“
- Altes iPad mini (Wi-Fi 6): 600 Mbit/s im Downstream, 200 Mbit/s im Upstream
- M4 iPad Pro (Wi-Fi 6E): 643 Mbit/s im Downstream, 212 Mbit/s im Upstream
- Neues iPad mini (Wi-Fi 6E): 762 Mbit/s im Downstream, 274 Mbit/s im Upstream
Der Stern fügt abschließend hinzu:
„Dass es trotzdem für viele Menschen ein Kauftipp ist, hat einen einfachen Grund: Es gibt keine echte Alternative. Will man ein kleines Tablet mit moderner Technik, hat man schlicht kaum eine Wahl. Ist man beim Betriebssystem flexibler oder sucht ein Mini-Tablet als Smartphone-Ersatz, finden sich bei Samsung oder Xiaomi Alternativen, die allerdings technisch oft weniger überzeugen. Wer unbedingt ein kleines iPad möchte, sollte sich das aktuelle Mini zulegen. Trotz der Kompromisse.“
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