iOS 18.2, iPadOS 18.2 und macOS 15.2 Beta jetzt verfügbar, mit Image Playground, ChatGPT, Visuelle Intelligenz und mehr

| 20:17 Uhr | 1 Kommentar

Apple hat die ersten Betas von iOS 18.2, iPadOS 18.2 und macOS Sequoia 15.2 für Entwickler veröffentlicht. Die Updates bringen zahlreiche neue Apple Intelligence Funktionen, von Genmoji bis hin zu kreativen Tools wie Image Playground und der ChatGPT-Integration für Siri.

Erste Betas von iOS 18.2, iPadOS 18.2 und macOS 15.2 sind da

Die Beta-Updates sind mehr als nur ein kleiner Patch. Es handelt sich um die nächste Phase von Apples wachsendem Apple Intelligence Paket, das Siri, die Kamera und andere Aspekte des Apple-Ökosystems unterstützt. Mit dabei sind:

Image Playground

Image Playground ist Apples Ansatz zur Bilderzeugung. Ihr könnt eine Beschreibung dessen eingeben, was ihr wollt, oder die integrierten Vorschläge und Konzepte nutzen, die Apple bereitstellt. Image Playground ist nicht nur eine eigenständige App, sondern auch in Nachrichten integriert, sodass man direkt in den Konversationen Bilder erstellen kann. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf comicartige Illustrationen und nicht auf fotorealistischen Bildern. Mit der Image Wand Funktion könnt ihr zudem Skizzen mit dem Apple Pencil in der Notizen-App verbessern lassen.

Genmoji

Genmoji ist eine von der KI unterstützte Funktion, mit der man neue Emojis für den eigenen Gebrauch erstellen lassen kann. Alles, was man tun muss, ist einzugeben, welche Art von Emoji man gerne hätte. Die Software wird dann ein neu erstelltes Emoji zur Verwendung präsentieren.

Siri mit ChatGPT-Integration

Siri erhält mit der Einführung der ChatGPT-Integration Unterstützung. Wenn Siri eine Frage nicht beantworten kann oder wenn man eine ausführlichere Antwort benötigt, wird Siri die Aufgabe an das Sprachmodell von OpenAI weitergeben. Siri wird immer die Zustimmung des Benutzers einholen, bevor eine Anfrage an ChatGPT gesendet wird, um sicherzustellen, dass der Datenschutz gewährleistet bleibt.

Visuelle Intelligenz

Für iPhone 16 Nutzer bietet die Visuelle Intelligenz eine neue Ebene der Kontexterkennung für die Kamera. Richtet man das iPhone auf ein Restaurant, werden Öffnungszeiten, Bewertungen und Kontaktinformationen angezeigt. Außerdem kann die Funktion Texte laut vorlesen, Telefonnummern erkennen, um sie direkt zu speichern, oder dabei helfen, ein Produkt online zu finden. Apple plant, die Visuelle Intelligenz im Laufe der Zeit um weitere Funktionen zu erweitern.

Verbesserte Schreibwerkzeuge

Apples Schreibwerkzeuge wurden verbessert und bieten nun mehr Vielseitigkeit. Ihr könnt jetzt nicht nur den Umgangston einer Nachricht auf einen freundlichen, unkomplizierten oder professionellen Stil ändern, sondern auch weitere kreative Änderungen vornehmen. Ganz gleich, ob ihr eine E-Mail in ein Gedicht verwandeln oder handlungsorientiertere Formulierungen hinzufügen möchtet, die Schreibwerkzeuge sind jetzt noch flexibler und passen sich euren Bedürfnissen an.

Apple Intelligence in weiteren Regionen

iOS 18.1 wird nächste Woche veröffentlicht und unterstützt Apple Intelligence nur für US-Englisch. iOS 18.2 fügt weitere englische Sprachvarianten hinzu, darunter für Australien, Kanada, Neuseeland, Südafrika und das Vereinigte Königreich.

Das bedeutet, dass Kunden in diesen Märkten Zugang zu allen bisher veröffentlichten Apple Intelligence Funktionen erhalten, ohne dass sie ihre Sprache auf US-Englisch umstellen müssen. Die Unterstützung für weitere englische Varianten und komplett andere internationale Sprachen wird im Jahr 2025 eingeführt. In dem Zusammenhang kündigte Apple letzten Monat eine Sprach-Roadmap an, die u. a. Französisch, Spanisch, Deutsch und Italienisch umfasst.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Apple Intelligence zum Start nicht auf dem iPhone und iPad in der EU zur Verfügung stehen wird. Apple Intelligence kann allerdings auf dem Mac auch in Deutschland von Tag 1 an (wenn auch nur auf Englisch) genutzt werden.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • punktuinus

    Apple intelligence geht auf dem Mac????

    23. Okt. 2024 | 22:44 Uhr | Kommentieren

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