Wenn ihr auf die nächste Aktualisierung des Mac mini gewartet habt, hat Apple gerade ein aufregendes Update herausgebracht: Der neue Mac mini ist jetzt wahlweise mit dem leistungsstarken M4 Pro Chip ausgestattet, der speziell bei der CPU- und GPU-Leistung erhebliche Verbesserungen bringt. Der M4 Pro macht den Mac mini zu einem ernsthaften Kandidaten für anspruchsvolle Aufgaben.

M4 Pro: Mehr Kerne, mehr Leistung
Das neue kompakte Design des Mac mini ist zweifelsohne beeindruckend, aber der große Star der Show ist der M4 Pro Chip. Er verfügt über 14 CPU-Kerne – 10 davon sind Leistungs-Kerne und 4 Effizienz-Kerne. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem M3 Pro, der mit 6 Leistungs- und 6 Effizienzkernen eher eine ausgewogene Mischung darstellte, liegt der Schwerpunkt des M4 Pro eindeutig auf der Leistung.
Dank der üblichen Optimierungen von Apple ist jeder dieser Kerne etwa 10 % schneller als bei der M3 Pro Generation, aber der eigentliche Clou liegt in der erhöhten Anzahl von Leistungskernen, die dem Mac mehr Power verleihen. Das bedeutet, dass bei hoher Auslastung ein deutlich überproportionaler Geschwindigkeitszuwachs zu erwarten ist. Apple gibt an, dass diese Konfiguration signifikante Leistungssteigerungen bei anspruchsvollen Arbeitsprozessen bietet, was sie ideal für Benutzer macht, die viel mit Videobearbeitung oder datenintensiven Aufgaben beschäftigt sind.
GPU-Zuwachs und Speicher-Upgrade
Auch auf der GPU-Seite hat Apple aufgerüstet. Der M4 Pro verfügt über eine GPU mit bis zu 20 Kernen, je nachdem, welches Modell ihr wählt. Das ist ideal für grafikintensive Aufgaben. Das Basismodell beginnt mit einer leicht abgespeckten Version des M4 Pro mit einer 12-Kern-CPU und einem 16-Kern-Grafikprozessor, aber für einen Aufpreis von 230 Euro könnt ihr euch für die volle 14-Kern-CPU und 20-Kern-GPU-Version entscheiden.
Und jetzt wird es besonders interessant: Der M4 Pro unterstützt bis zu 64 GB Arbeitsspeicher – ein gewaltiger Sprung, der es dem Mac mini ermöglicht, größere Aufgaben zu bewältigen. Der Start mit 16 GB für den M4-Chip als neuem Standard ist ebenfalls eine willkommene Neuerung. Für speicherhungrige Anwendungen bedeutet die gebotene Speicherbandbreite von 273 GB/s eine deutliche Steigerung um 80 % im Vergleich zu den Fähigkeiten des vorherigen M3 Pro. Tatsächlich nähern wir uns hier den Zahlen des High End M3 Max an – für die meisten von uns wird sich der M4 Pro also richtig schnell anfühlen.
Thunderbolt 5
Der Mac mini mit M4 Pro verfügt jetzt über drei Thunderbolt 5 Anschlüsse, die die Datenübertragungsgeschwindigkeit auf beeindruckende 120 Gbit/s steigert, wenn ihr ein Thunderbolt 5 Kabel verwendet. Vergleicht man das mit den 40 Gbit/s von Thunderbolt 4, wird klar, warum Thunderbolt 5 so wichtig ist – vor allem, wenn ihr große Mediendateien übertragen wollt.
Die Thunderbolt 5 Anschlüsse sind exklusiv für die M4 Pro Mac mini Modelle. Der Mac mini mit M4 Pro verfügt über drei Thunderbolt 5 Anschlüsse auf der Rückseite des Gehäuses und zwei USB-C-Anschlüsse auf der Vorderseite.
M4 Max
Wie 9to5Mac anmerkt, wird Apple mit großer Wahrscheinlichkeit morgen den M4 Max zusammen mit der Ankündigung neuer MacBook Pro Modelle vorstellen. Hier können wir nochmals entsprechende Leistungssteigerungen erwarten.
Der neue Mac mini kann ab sofort über den Apple Online Store vorbestellt werden und ist ab 8. November erhältlich.
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