Final Cut Pro: Apple zeigt automatische Transkription & magnetische Masken

| 7:07 Uhr | 0 Kommentare

Wenn ihr euch für Videobearbeitung interessiert, seid ihr wahrscheinlich mit Final Cut Pro vertraut – einem der besten Tools für den Videoschnitt. Apple hat im Zuge der M4 Mac mini Enthüllung auch einen ersten Blick auf die neue Version von Final Cut Pro gewährt. Dabei haben vor allem zwei neue Funktionen unsere Aufmerksamkeit erregt: ein Feature zur automatischen Transkription von Audioinhalten und die sogenannte „magnetische Maske“.

Fotocredit: Apple / YouTube

Automatische Transkription

Apples kommende Transkription-Funktion könnte ein Top-Feature werden, insbesondere für alle, die sich mit Kurzvideos beschäftigen. Hier gehört es mittlerweile zum guten Ton, dass gesprochene Inhalte mit Untertitel verstärkt werden.

Bei der Vorstellung des neuen M4 Mac mini hat Apple die Funktion eher beiläufig in Aktion gezeigt. Im Wesentlichen wird Final Cut Pro in der Lage sein, Audio direkt in Untertitel zu transkribieren. Hierfür sind keine Plug-ins von Drittanbietern notwendig.

Wenn ihr schon eine Weile mit der Bearbeitung von Videos beschäftigt seid, wisst ihr wahrscheinlich, dass es für die Transkription bereits einige solide Tools von Drittanbietern gibt – wir denken dabei beispielsweise an mCaptions von MotionVFX. Aber diese Optionen haben in der Regel ihren Preis, und mit der in Final Cut Pro integrierten nativen Transkription werden viele Leute etwas Geld sparen können.

Zudem wird mit der gesteigerten Verarbeitungsleistung der neuen M4 Chips die Bearbeitung wahrscheinlich ein blitzschneller Prozess sein. So gibt Apple an, dass Aufgaben wie die Verarbeitung von Sprache in Text im Vergleich zu Intel basierten Macs bis zu 13 Mal schneller sind. In der Praxis bedeutet das, dass die Transkription nahezu sofort erfolgen sollte.

Magnetische Masken

Ein weiterer Teaser, den Apple zeigte, betraf eine neue Funktion namens „Magnetische Maske“. Zwar hat Apple noch nicht alles verraten, aber nach dem, was wir mitbekommen haben, klingt es so, als würde diese Funktion das Maskieren von Elementen sehr viel einfacher machen. Man kann es sich wie ein intelligentes Werkzeug vorstellen, das sich automatisch an die kontrastreichen Ränder eines Objekts oder einer Person anpasst und somit ein ständiges Nachbearbeiten erspart. Wenn es so funktioniert, wie es scheint, könnte es eine traditionell mühsame Aufgabe deutlich vereinfachen.

FCP Creative Summit in Cupertino

Einen genaueren Blick auf diese Funktionen werden wir wahrscheinlich auf dem kommenden FCP Creative Summit in Cupertino werfen können, der vom 13. bis zum 15. November stattfinden wird. Dort erhalten die Teilnehmer in der Regel einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, was als Nächstes für Apples Kreativsuite geplant ist. Hier werden wir dann aller Voraussicht noch weitere neue Funktionen von Final Cut Pro zu sehen bekommen.

Die Erwähnung von Final Cut Pro findet ihr bei etwa 3:45 in dem unten stehenden Video:

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Kategorie: Mac

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