Apple Intelligence startet in Australien: Apples Marketing-Chef spricht über die neuen Funktionen [Video]

| 16:45 Uhr | 0 Kommentare

Mit der Veröffentlichung von iOS 18.2 und macOS Sequoia 15.2 fällt auch der Startschuss von Apple Intelligence in Australien. Passend zu Apples KI-Debüt in dem Land, stellte Bob Borchers, Apples Vice President of Worldwide Product Marketing, die neuen Funktionen in einem Interview mit dem lokalen Tech-Sender EFTM vor.

Apples Ansatz für intuitive KI

Das Schöne an Apple Intelligence, so Borchers, ist seine Benutzerfreundlichkeit. „Man muss es nicht erst suchen … es ist da, wenn man es braucht“, erklärte er. Die Werkzeuge sind so konzipiert, dass sie im Hintergrund arbeiten, damit man Dinge erledigen kann, ohne dass man sich allzu viele Gedanken darüber machen muss. Egal, ob es sich um die Verbesserung von Siri, intelligentere Schreibwerkzeuge oder die sofortige Erstellung von Bildern handelt, das Ziel ist, dass sich diese Funktionen natürlich anfühlen und in die tägliche Routine integriert werden.

Nehmen wir zum Beispiel die E-Mail-Verwaltung. Borchers erzählte, wie Apple Intelligence ihm hilft, mühelos durch seinen Posteingang zu kommen. Für alle, die in einem Meer von ungelesenen Nachrichten ertrinken, könnte dies der Produktivitätsschub sein, auf den man gewartet hat.

Datenschutz

Das Engagement von Apple für den Datenschutz ist nach wie vor groß. KI-Innovationen sind zwar aufregend, aber nicht unbedenklich – vor allem, was den Umgang mit persönlichen Daten angeht. Borchers versicherte schnell, dass die Nutzer bei Apple beruhigt sein können: „KI und all diese Technologien müssen auf einem Datenschutzversprechen beruhen, das die Menschen verstehen und dem sie vertrauen können.“

Der Schlüssel dazu ist, dass ein Großteil von Apple Intelligence direkt auf dem Gerät des Nutzers ausgeführt wird. Das bedeutet, dass die Daten bei den Nutzern verbleiben und nicht in einer weit entfernten Serverfarm abgelegt werden. Für Aufgaben, die mehr Rechenleistung erfordern, setzt Apple „Private Cloud Compute“ ein, ein sicheres System, das Daten anonymisiert und verarbeitet, ohne sie zu speichern oder an Dritte weiterzugeben, erklärte Borchers.

Jahre der Innovation

Wie Borchers betonte, ist Apple nicht jetzt erst auf den KI-Zug aufgesprungen – im Gegenteil. Das Unternehmen beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema. Von der computergestützten Fotografie in der Kamera des iPhone bis hin zu lebensrettenden Funktionen wie der Erkennung von Vorhofflimmern und der Erkennung von Unfällen sind KI und maschinelles Lernen schon lange Teil der DNA von Apple. Ermöglicht werden diese Technologien durch die maßgeschneiderten Apple Silicon Chips, die die nötige Leistung und Effizienz bieten, um komplexe Aufgaben zu bewältigen, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen.

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Kategorie: Apple

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