Auch wenn es noch rund zwei Wochen bis zum Jahreswechsel dauert, zieht Vodafone bereits ein erstes Fazit und und spricht von Datenrekorden im Mobilfunk- und Festnetz in den vergangenen zwölf Monaten. Insgesamt transportierte Vodafone 53 Milliarden Gigabyte Datenvolumen im abgelaufenen Jahr. Der Datenanstieg im Festnetz betrug 20 Prozent und beim Mobilfunk 27 Prozent.
Vodafone: Datenrekorde im Mobilfunk- und Festnetz
Für Vodafone geht ein Rekordjahr zu Ende. Im vergangenen Jahr leitete der Düsseldorfer Kommunikationskonzern 53 Milliarden Gigabyte durch sein Mobilfunk- und Festnetz. Dies entspricht einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber 2023. Dabei gab es große Unterschiede: Kabel-Kunden machten 50 Prozent mehr Daten-Traffic als DSL-Kunden. Und auch iPhone-Nutzer lagen bei der mobilen Datennutzung deutlich vor Android. Der Großteil der Daten fließt weiterhin über das Festnetz. Hier stehen rund 50 Milliarden Gigabyte gerade einmal 3 Milliarden Gigabyte gegenüber.
Weitere Statistiken
Im Kabelnetz lag der Durchschnittsverbrauch pro Kunde und Monat bei 433 Gigabyte (2023: 412 Gigabyte). DSL-Kunden versurften monatlich rund 291 Gigabyte (2023: 278 Gigabyte).
Im vergangenen Jahr verbrauchte ein Vodafone-Vertragskunde monatlich durchschnittlich 11,15 Gigabyte. Im laufenden Jahr 2024 waren es bereits durchschnittlich 14,5 Gigabyte. Dabei verbrauchen iPhone-Nutzer knapp doppelt soviel Datenvolumen wie Android-Smartphone-Nutzer.
Im Schnitt wurden 2024 durch das Mobilfunknetz täglich 8,9 Terabyte geleitet. Doch an folgenden Tagen war die Nutzung besonders hoch
- 14. November 2024, 9,6 Terabyte: Donald Trump nominierte Matt Gaetz als Justiz-Minister. Die EU-Kommission erhob eine 800 Mio. Euro Strafe gegen Meta.
- 02. November 2024, 9,4 Terabyte: Am Vortag wurde Lindners ‚Wirtschaftspapier‘ veröffentlicht, was am darauffolgenden Tag zu intensiven Diskussionen im Netz führte.
- 17. September 2024, 9,3 Terabyte: Merz und Söder einigten sich zur Kanzler-Frage. Im Libanon explodierten hunderte tragbare Kommunikationsgeräte. Und die Hochwasserlage an Elbe und Oder entspannte sich.

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